Quistorp, Johann Jakob

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Quistorp, Johann Jakob

Prof.
1755-1766 Professor der Physik und Metaphysik (rätlich)

Fakultät:
1755-1766 Philosophische Fakultät
Fachgebiet:
90 Gelehrte
11 Theologie, Religionswissenschaft

Lebensdaten:
geboren am 19.03.1717 in Rostock
gestorben am 25.12.1766 in Rostock
Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater Lorenz Gottfried Quistorp (1691-1743),  Ratsherr
Mutter Anna Maria Quistorp, geb. Berg (1695-1731)
Bruder Bernhard Friedrich Quistorp (1718-1788),  Professor der Theologie, Univ. Rostock (Link öffnen Link)
Sohn Johann Gottfried Quistorp (1755-1835),  akademischer Zeichenlehrer, Univ. Greifswald
Sohn Johann Quistorp (1758-1834),  Professor der Naturgeschichte und Ökonomie, Univ. Greifswald
andere Großvater: Johann Nicolaus Quistorp (1651-1715),  Professor der Theologie, Univ. Rostock (Link öffnen Link)

Kurzbiographie:
bis 1734 Privatunterricht, Rostock
1734-1739 Studium der Theologie und Philosophie, Univ. Rostock
1739-1740 Hauslehrer bei Kay Friedrich von Reventlow auf Altenhof
1740-1742 Studium der Thologie, Naturwissenschaft und Mathematik, Univ. Jena
1742-1743 Privatdozent für Philosophie, Univ. Rostock
1743-1747 ao. Professor der Philosophie, Univ. Kiel
1747-1754 fürstbischoflicher Lübeckscher Hofprediger und Kirchenrat, Eutin
1755-1766 rätlicher Professor der Physik und Metaphysik, Univ. Rostock
1766 im Amt verstorben
akademische Abschlüsse:
Promotion 1742 Mag. art., Univ. Rostock
Promotion 1759 Dr. theol., Univ. Rostock
Titel der Arbeit: De Christo Legem. Lt. Prophetas. Non Solvente. Sed Implente Ad Verba. Christi Matth. V. Comm. XVII.

akademische Selbstverwaltung:
1758-1759 Dekan
1759 Rektor
1761-1762 Rektor
1764-1765 Rektor
1766 Rektor
Funktionen:
1754-1766 Pastor an St. Nikolai
Ehrungen:
Ehrenmitglied der Königlich Deutschen Gesellschaft an der Akademie zu Göttingen

Werke (Auswahl):
Predigten über verschiedene Texte der heiligen Schrift. Kiel 1746.
Spottreden eines Mitgliedes der Deutschen Gesellschaft in Jena. Leipzig 1753.
Johann Jacob Quistorps Hoch-Fürstlich-Bischöflich-Lübeckischen, auch Schleßwig-Hollsteinischen Kirchen-Raths und Hof-Predigers Predigten über die Sonn- und Festtags-Episteln: mit einer Vorrede von Der Cantzel-Exegesi. Rostock 1754.
Der Anschlag des von Jesu gesättigten Volcks, ihn zu haschen und zum Könige zu machen: in einer Predigt über das ordentliche Evangelium am Sonntage Lätare der Gemeine zu St. Nicolai in Rostock zu betrachten dargestellt. Rostock 1763.
Grund-Lehren der christlichen Religion: mit Zuziehung und zur Erläuterung des kleinen Catechismi Lutheri in ihrer natürlichen Verbindung catechetisch abgehandelt. Rostock 1765.

Quellen:
Personalakte Johann Jakob Quistorp, UAR (Zuarbeit von Ole Kasch)
Taddel, Friedrich: Der vollständigen Nachricht vom dem unter den Rostockischen Gelehrten seit bei nahe zweihundert Jahren berühmten Quistorpschen Geschlechte. Neunter Versuch welcher die Geschichte Johann Lorenz Quistorp und seiner beiden ältesten Söhne Johann Jakob und Bernhard Friedrich enthält. In: Eilfte Beilage zu den Erneuerten Berichten von Gelehrten Sachen für den Monat November. Rostock 1767, S.545-555.
weitere Literatur:
Krey, Joh. Bernh.: Beiträge zur mecklenburgischen Kirchen- und Gelehrtengeschichte, Zweiter Band (1821), S. 57, S. 144.
Krey, Joh. Bernh.: Die Rostockschen Theologen seit 1523 (1817), , S. 53.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
23.09.2009, klabahn  /  15.11.2018, btamm
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Johann Jakob Quistorp" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002578
(abgerufen am 15.12.2018)