Heidorn, Günter

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Heidorn, Günter

Prof. Dr. phil. habil. Dr. h. c.
1952-1959 Dozent für Geschichte der Arbeiterbewegung
1959-1964 Professor mit Lehrauftrag für Geschichte der Arbeiterbewegung
1964-1965 Professor mit Lehrstuhl für Geschichte der Arbeiterbewegung,
1965-1976 Professor mit Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte der Neuzeit

Fakultät:
1952-1968 Philosophische Fakultät
1968-1976 Sektion Geschichte
Institut:
Historisches Institut
Fachgebiet:
15 Geschichte

Lebensdaten:
geboren am 23.08.1925 in Hamburg
gestorben am 23.09.2010 in Kritzmow (bei Rostock)
Familie:
Vater Wilhelm Heidorn,  Maschinenbauer
Mutter Elisabeth Heidorn,  Angestellte

Kurzbiographie:
1943 Abitur, Kaiserslautern
1946 Aufnahme eines Jura-Studiums an der Univ. Köln
1947 Beginn des Studiums an der neu gegründeten Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Univ. Rostock
1951 wiss. Assistent (ohne Studienabschluss) bei Prof. Dr. Heinz Herz an der Philosophischen Fakultät, anschließend Assistent und Oberassistent am Institut für Gesellschaftswissenschaften, zugleich apl. Aspirantur für das Fach "Neuere deutsche Geschichte", Univ. Rostock
1952 Berufung zum Dozenten für das Fach Geschichte der Arbeiterbewegung, Univ. Rostock
1959-1976 Professor mit Lehrauftrag, ab 1964 Professor mit Lehrstuhl für die Geschichte der Arbeiterbewegung, ab 1965 für Allgemeine Geschichte der Neuzeit, Historisches Institut, Univ. Rostock
1976-1990 o. Professor für Allgemeine Geschichte der Neuzeit, Humboldt-Univ. Berlin
1976-1988 stellv. Minister für das Hoch- und Fachschulwesen der DDR
1989-1990 Gastprofessor, Univ. Göteborg (Schweden)
akademische Abschlüsse:
Promotion 1952 Dr. phil., Humboldt-Univ. Berlin
Titel der Arbeit: Die Entwicklung des deutschen Zeitungstypus von der Weimarer Republik bis zur Gegenwart unter besonderer Berücksichtigung der Presse von neuem Typus in der DDR.
Habilitation 1959 Dr. phil. habil. (Allgemeine Geschichte der Neuzeit), Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Studien zur deutschen Außenpolitik in der Periode von der Ententebildung bis zur Agadirkrise. Unter besonderer Berücksichtigung der Unterstützg dieser Außenpolitik durch die deutsche Presse, dargestellt an einigen typischen Beispielen.

akademische Selbstverwaltung:
1956 Prorektor für das Gesellschaftswissenschaftliche Grundstudium
1958-1959 Prorektor für wiss. Nachwuchs
1959 Prorektor für Gesellschaftswissenschaften
1965-1976 Rektor
Funktionen:
ab 1962 Mitglied des Präsidiums der Historikergesellschaft
1966-1977 Mitglied des Nationalkomitees der Historiker
1968-1977 Vizepräsident der Historikergesellschaft
ab 1972 Präsident der Internationalen Kommission für Pressegeschichte im Internationalen Komitee der Geschichtswissenschaften und Vorsitzender der Sektion Geschichte in der Association Internationale des Études et Recherches sur l´Information
Vertreter der Gewerkschaft der Wissenschaft der DDR im Exekutivrat der Weltföderation der Wissenschaftler (Paris)
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
1968-1977 Mitglied der Sektion Geschichte bei der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin
Ehrungen:
Dr. h. c., Univ. Riga (Lettland)

Quellen:
eigene Angaben (Stand: Oktober 2006)
weitere Literatur:
Zeitzeugenbericht von Prof. Dr. Günter Heidorn am 17. November 2006. In: Krüger, Kersten (Hg.): Die Universität Rostock zwischen Sozialismus und Hochschulerneuerung. Zeitzeugen berichten. Teil 1, Rostock 2007, S. 21-43. (RosDok-Dokument öffnen interner Link)
Nachlass Günter Heidorn im UAR
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
25.10.2006, editorCP  /  25.08.2015, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Günter Heidorn" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00001456
(abgerufen am 25.06.2017)