Wendelborn, Gert

direkt zum Inhalt

Wendelborn, Gert

Prof. Dr. theol. habil.
1969-1977 Hochschuldozent für Ökumenische Kirchengeschichte und Angewandte Theologie
1977-1989 ao. Professor für Ökumenik und Neue Kirchengeschichte
1989-1992 o. Professor für Kirchengeschichte

Fakultät:
1969-1970 Theologische Fakultät
1970-1989 Sektion Theologie
1990-1992 Theologische Fakultät
Fachgebiet:
11 Theologie, Religionswissenschaft

weitere Vornamen:
Günther Joachim
Lebensdaten:
geboren am 13.07.1935 in Rostock
Konfession:
evangelisch-lutherisch
Familie:
Vater Willi Wendelborn,  Arbeiter
Mutter Betti Wendelborn, geb. Wiening,  Schneiderin

Kurzbiographie:
1953 Abitur, Rostock
1953-1958 Theologiestudium an der Univ. Rostock
1959-1964 wiss. Assistent, Univ. Rostock
1964-1969 wiss. Aspirant, Univ. Jena
1969-1977 Dozent, Univ. Rostock
1977-1989 ao. Professor für Ökumenik und Neue Kirchengeschichte, Univ. Rostock
1989-1992 o. Prof. für Kirchengeschichte
1992 Kündigung des Dienstverhältnisses als Hochschullehrer
akademische Abschlüsse:
Studium 1958 Dipl.-Theologe, Univ. Rostock
Promotion 1964 Dr. theol., Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Das Verhältnis von Schrift und Vernunft im Werk John Wiclifs.
Habilitation 1969 Dr. theol. habil., Univ. Jena
Titel der Arbeit: Geschichtstheologie und Hermeneutik im Werk des Joachim von Fiore.
anderer 1970 facultas docendi (Kirchengeschichte), Univ. Rostock

akademische Selbstverwaltung:
1973-1977 stellv. Sektionsdirektor für Forschung
Funktionen:
Vizepräsident des Friedensrates
zuerst Bezirkstags-, dann Volkskammerabgeordneter
Mitglied des Hauptvorstandes der CDU
stellv. Bezirksausschuss-Vorsitzender der Nationalen Front
Ehrungen:
Vaterländischer Verdienstorden in Silber
Verdienstmedaille der DDR in Bronze
Stern der Völkerfreundschaft

Werke (Auswahl):
Gott und Geschichte. Joachim von Fiore und die Hoffnung der Christenheit, Leipzig, Wien u.a. 1974.
Franziskus von Assisi, Leipzig, Wien u.a. 1977.
Martin Luther. Leben und reformatorisches Werk, Berlin, Wien u.a. 1983, 2. Aufl. Bonn 2005.
Kompendium für Neuere und Neuste Kirchengeschichte: 1958-1969, Rostock, Berlin 1988.
Bernhard von Clairvaux. Ein großer Zisterzienser in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, Frankfurt u.a. 1993.

Quellen:
eigene Angaben (Stand: Juni 2006)
weitere Literatur:
Christentum und Sozialismus. Als Theologieprofessor in der DDR. Hrsg. von Friedrich M. Balzer. Bonn 2010.
CD-ROM: Friedrich-Martin Balzer (Hrsg.): Gert Wendelborn. Für Einsteiger und Fortgeschrittene, Bonn 2005.
Friedrich-Martin Balzer (Hrsg.): Gert Wendelborn. Für Einsteiger und Fortgeschrittene. Biographie und Text, Bonn 2000.
Friedrich-Martin Balzer; Christian Stappenbeck (Hrsg.): Sie haben das Recht zur Revolution bejaht. Christen in der DDR, Bonn 1997, S. 263, 346-361.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
01.06.2006, editorCP  /  25.08.2015, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Gert Wendelborn" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00000633
(abgerufen am 19.11.2017)