Maeß, Gerhard

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Maeß, Gerhard

Prof. Dr. sc. nat.
1970-1980 Hochschuldozent für Numerische Mathematik
1980-1992 o. Professor für Numerische Mathematik
1993-2003 Professor (C4) für Numerische Mathematik

Fakultät:
1970-1990 Sektion Mathematik
1990-2003 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Institut:
Institut für Mathematik
Lehr- und Forschungsgebiete:
Numerische Mathematik
Fachgebiet:
31 Mathematik

weitere Vornamen:
Siegfried Werner
Lebensdaten:
geboren am 27.10.1937 in Magdeburg
gestorben am 25.06.2016 in Rostock
Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater Erich Maeß
Mutter Gudrun Maeß, geb. Weirich

Kurzbiographie:
1955 Abitur, Magdeburg
1955-1960 Studium der Mathematik und Physik, Univ. Jena
1960-1970 wiss. Mitarbeiter, Institut für Angewandte Mathematik und Mechanik der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin
1965-1970 nebenberuflich Lehrbeauftragter, Humboldt-Univ. Berlin
1968-1974 nebenberuflich Fachredakteur am Zentralblatt für Mathematik
1970-2003 Hochschuldozent, ab 1980 Professor für Numerische Mathematik, Univ. Rostock
2003 Emeritierung
akademische Abschlüsse:
Studium 1960 Dipl.-Mathematiker, Univ. Jena
Promotion 1965 Dr. rer. nat., Humboldt-Univ. Berlin
Titel der Arbeit: Quantitative Verfahren zur Bestimmung periodischer Lösungen autonomer nichtlinearer Differentialgleichungen.
Habilitation 1977 Dr. sc. nat., Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Iterative Lösung linearer Gleichungssysteme.

akademische Selbstverwaltung:
1970-1974 Leiter des Fachbereichs Numerische Mathematik und Rechentechnik
1973-1990 Vorsitzender des Prüfungsausschusses für Mathematik
1990-1998 Rektor
2000-2004 Ombudsmann
Funktionen:
1976-1990 verantwortlicher Redakteur des "Rostocker Mathematischen Kolloquiums"
1990-1998 Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz
1990-1994 Wissenschaftsrat
1990-1998 Hochschulrektorenkonferenz (HRK): Senat, Ständige Kommission Strukturplanung
1990-1998 Mitglied im Senat der Max-Planck-Gesellschaft
ab 1990 Vorstandsmitglied, DFN-Verein (Deutsches Forschungsnetz)
ab 1990 Mitglied des IBZ-Ausschusses (Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft) der Humboldt-Stiftung und Max-Planck-Gesellschaft
ab 1990 Vorstandsmitglied, Zentrum für graphische Datenverarbeitung (ZGDV)
ab 1990 Gründungsmitglied und Präsident (3 Wahlperioden) der Deutsch-Japanischen Gesellschaft zu Rostock
ab 1990 Gründungsmitglied, Vorsitzender (3 Wahlperioden) und Beiratsvorsitzender des Fördervereins des Volkstheaters Rostock
ab 1990 Gründungs-, Vorstands- und Verwaltungsausschussmitglied der Gesellschaft der Förderer der Univ. Rostock
1991-1998 Mitglied des Kuratoriums des Instituts für Ostseeforschung Warnemünde
1992-1998 Mitglied des Strategiekreises des BMFT (Bundesministerium für Bildung und Forschung)
1992-2004 Gründungsmitglied des Musikvereins M-V e.V. und Kuratoriumsmitglied des Musiksommers M-V
1993-1995 Mitglied des Rates für Forschung, Technologie und Innovation des Bundeskanzlers
1994-1998 Mitglied der Strukturkommission des Landes Berlin und des Landes Sachsen-Anhalt
1996-2001 Beiratsmitglied des Instituts für Hochschulforschung (HoF) Wittenberg
2000 Gründungsmitglied und stellv. Vorsitzender, Freunde und Förderer der Kulturstiftung der Hansestadt Rostock
2001 Mitglied der Evaluationskommission der Freien Univ. Berlin
2002-2006 Beirat der HRK-Stiftung
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
ab 1993 Deutsche Gesellschaft der Freunde des Weizmann-Instituts e.V.
Ehrungen:
1993 Officier dans l’Ordre des Palmes Académiques, Frankreich
1998 Bundesverdienstkreuz
1998 Ehrenmedaille der Agrarwissenschaftlichen Univ. Debrecen (Ungarn)
1999 Kulturpreis der Hansestadt Rostock (für DJG)
1999 Ehrensenator der Univ. Rostock
1998 Ehrenbuch der Hansestadt Rostock

Werke (Auswahl):
Quantitative Verfahren zur Bestimmung periodischer Lösungen autonomer nichtlinearer Differentialgleichungen. Abhandl. Deutsche Akad. Wiss., Kl.Math.Phys.Techn., 1965, Heft 3, 67 S.
Elementare Methoden der numerischen Mathematik (mit H. Kiesewetter), Akademie-Verlag Berlin und Springer-Verlag Wien 1974, 276 S.
Iterative Lösung linearer Gleichungssysteme. Nova Acta Leopoldina. Neue Folge, Nr. 238, Band 52, Halle/Saale 1979, 79 S.
Vorlesungen über Numerische Mathematik, Zweibändiges Lehrbuch. Akademie-Verlag Berlin und Birkhäuser Verlag Basel 1984 und 1988, 231 S. und 327 S.

Quellen:
eigene Angaben (Stand: März 2015)
weitere Literatur:
Zeitzeugenbericht von Prof. Dr. Gerhard Maeß am 19. Januar 2007. In: Krüger, Kersten (Hg.): Die Universität Rostock zwischen Sozialismus und Hochschulerneuerung. Zeitzeugen berichten. Teil 1, Rostock 2007, S. 47-77. (RosDok-Dokument öffnen interner Link)
Zeitzeugeninterview der "Arbeitsgruppe Grundlagenforschung zur Universitätsgeschichte" mit Prof. Dr. Gerhard Maeß im April 2015. (Link öffnen externer Link)
Wer ist wer, Schmidt-Römhild (seit 1993)
Brigitte Schellmanns Who's who in German (seit 1999)
Ibp Who's who in Germany, Berlin
Kürschners Deutscher Gelehrtenkalender, seit 1995
Marquis Who is who in the world, Providence/N.J., U.S.A.
Marquis Who is who in American Education, Providence/N.J., U.S.A.
IBC Cambridge
ABI Raleigh, N.C., U.S.A.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
25.10.2006, editorCP  /  23.03.2017, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Gerhard Maeß" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00000772
(abgerufen am 28.03.2017)