Voigt, Peter

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Voigt, Peter

Prof. Dr. phil. habil. Dr. rer. oec.
1983-1992 ao. Professor für Soziologie
1992-2004 Professor (C3) für Theorie der Soziologie und Theoriengeschichte

Fakultät:
1983-1990 Sektion Marxismus-Leninismus
1990-2004 Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Institut:
Institut für Soziologie
Lehr- und Forschungsgebiete:
Soziale Folgen der Arbeitskräftefluktuation für Betriebe und Familien, Sozialplanung in Städten und Territorien (1966-1990); Soziale Folgen von Langzeitarbeitslosigkeit, Sozialberichterstattung in M-V (1990-2004)
Fachgebiet:
71 Soziologie

weitere Vornamen:
Jürgen
Lebensdaten:
geboren am 10.02.1939 in Magdeburg
gestorben am 09.09.2014 in Rostock (?)
Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater Ernst Voigt
Mutter Gertrud Voigt

Kurzbiographie:
1957 Abitur, Magdeburg
1959-1963 Studium Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Univ. Rostock
1970-1990 Leiter der Abteilung Soziologie am Institut für Marxismus / Leninismus, Univ. Rostock
1983 Berufung zum ao. Professor für Soziologie
1992 C3-Professur für Theorie der Soziologie und Theoriengeschichte
akademische Abschlüsse:
Promotion 1968 Dr. rer. oec., Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Arbeitskräftefluktuation und Familienstabilität. Eine soziologische Studie über den Einfluß der Familie auf das betriebliche Fluktuationsverhalten, untersucht im VEB Seehafen Rostock.
Habilitation 1977 Dr. sc. phil., Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Soziologie und Stadtentwicklung. Gedanken zur soziologischen Analyse der Stadt.

akademische Selbstverwaltung:
1970-1989 Wissenschaftsbereichsleiter Soziologie
1972-1980 stellv. Sektionsdirektor für Forschung
1990-1991 Dekan
1990-1996 Institutssprecher
Funktionen:
1990-1998 Vorsitzender des Vereins "Phönix" zur Resozialisierung von Haftentlassenen Rostock
Präsident des Lions-Club Rostock
Vorsitzender des Vereins "Soziokulturelles Netzwerk e.V."
Ehrungen:
1978 Forschungspreis der Univ. Rostock I. Klasse

Werke (Auswahl):
Soziale Prozesse im Territorium - analysieren, planen und lenken, Staatsverlag, Berlin 1977.
Probleme der soziologischen Analyse der Stadt, Dietz-Verlag, Berlin 1978.
Sozialistische Sozialpolitik geht nur, wenn gut gearbeitet wird, 0stseezeitung vom 31.03./01.04.1984.
Systemumbruch, Arbeitslosigkeit und individuelle Bewältigung in der EX-DDR, zusammen mit Th. Kieselbach, Dt. Studienverlag, Weinheim 1993.
Gesellschaft der Deutschen Demokratischen Republik von 1949-1990, in Handwörterbuch zur Gesellschaft Deutschlands, Leske+Budrich; Opladen 1998.

Quellen:
eigene Angaben (Stand: Oktober 2013)
weitere Literatur:
Zeitzeugenbericht von Prof. Dr. Peter Voigt am 12. Januar 2007. In: Krüger, Kersten (Hg.): Die Universität Rostock zwischen Sozialismus und Hochschulerneuerung. Zeitzeugen berichten. Teil 1, Rostock 2007, S. 322-348. (RosDok-Dokument öffnen interner Link)
Marxistischer Soziologe gerät unfreiwillig in Widerspruch zu Erich Honecker: Peter Voigt. In: Müller, Werner; Pätzold, Horst (Hg.): Lebensläufe im Schatten der Macht. Zeitzeugeninterviews aus dem Norden der DDR. Schwerin 1998, S. 127-136.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
15.01.2007, editorCP  /  15.01.2015, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Peter Voigt" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00000793
(abgerufen am 13.12.2017)