Spannhof, Ludwig

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Spannhof, Ludwig

Prof. Dr. rer. nat. habil.
1960-1965 Professor mit Lehrauftrag für Zoologie
1965-1969 Professor mit Lehrstuhl für Zoologie
1969-1990 o. Professor für Tierphysiologie

Fakultät:
1960-1968 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
1968-1990 Sektion Biologie
Institut:
Zoologisches Institut / Wissenschaftsbereich Tierphysiologie
Fachgebiet:
42 Biologie

weitere Vornamen:
Otto Wilhelm
Lebensdaten:
geboren am 17.05.1925 in Droyßig (Kr. Zeitz)
gestorben am 26.04.2007 in Stralsund
Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater Otto Spannhof,  Studienrat
Mutter Magarete Spannhof, geb. Wienbreyer

Kurzbiographie:
1943 Reifezeugnis, Zeitz
1946-1950 Studium der Fächer Biologie, Chemie, Geologie und Veterinärmedizin, Univ. Halle, Univ. Jena und Univ. Berlin
1952-1960 Habilitations-Aspirant, wiss. Assistent und Dozent für Allgemeine Zoologie, Humboldt Univ. Berlin
1959 3 Monate Arbeitsaufenthalt am anatomischen Institut, Budapest (Ungarn)
1960-1990 Professor mit Lehrauftrag, ab 1965 mit Lehrstuhl für das Fachgebiet Zoologie, ab 1969 o. Professor für Tierphysiologie, Univ. Rostock
1971 Gastprofessor in Stockholm
akademische Abschlüsse:
Promotion 1950 Dr. rer. nat., Univ. Jena
Titel der Arbeit: Die Entwicklung des Mittelohres und des schalleitenden Apparates bei Xenopus laevis Daudinn.
Habilitation 1956 Dr. rer. nat. habil. (Allgemeine Zoologie), Humboldt-Univ. Berlin
Titel der Arbeit: Histologische Untersuchungen am Krallenfrosch Xenopus laevis Daud. nach Hypophysektomie und anschließender Implantation von Hypophysengewebe. 1. Das Einheilungsvermögen von Hypophysenimplantaten.

akademische Selbstverwaltung:
1960-1990 Institutsdirektor bzw. Wissenschaftsbereichsleiter
1986-1989 Sektionsdirektor
Funktionen:
1965-1967 FDGB-Vorsitzender der Univ.-Gewerkschaftsleitung
Ehrungen:
1988 Nationalpreis 3. Klasse

Werke (Auswahl):
Einführung in die Praxis der Histochemie, G. Fischer, Jena, 1. Aufl. 1964; 2. Aufl. 1967.
Histochemica Practica, Ed. ACRIBA, Zaragossa (Espana) 1966.
Zellen und Gewebe bei Tieren, Akademie Verlag, Berlin 1965.
Struktur und Funktion der Gewebe bei Tier und Mensch, in: Kleine Enzyklopädie Leben, Bibliographisches Institut Leipzig 1982.
Einführung in die Fischphysiologie, Verl. Dr. Kovacs, Hamburg 1995.

Quellen:
eigene Angaben (Stand: Januar 2007)
weitere Literatur:
Nachrichten aus der Familie Spannhof. 1957-1990, Teil III, Hochschullehrer in Berlin und Rostock, Blüten Verlag 2005.
Wegen Verdachts konspirativer Tätigkeit kein Reisekader, dennoch Sektionsdirektor: Ludwig Spannhof. In: Müller, Werner; Pätzold, Horst (Hg.): Lebensläufe im Schatten der Macht. Zeitzeugeninterviews aus dem Norden der DDR. Schwerin 1998, S. 119-127.
Nachlass Ludwig Spannhof im UAR
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
15.01.2007, editorCP  /  25.08.2015, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Ludwig Spannhof" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00000823
(abgerufen am 22.11.2017)