Schunck, Klaus-Dietrich

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Schunck, Klaus-Dietrich

Prof. Dr. theol. habil.
1967-1969 Professor mit Lehrauftrag für Altes Testament
1969-1991 o. Professor für Altes Testament

Fakultät:
1967-1970 Theologische Fakultät
1970-1989 Sektion Theologie
1990-1991 Theologische Fakultät
Fachgebiet:
11 Theologie, Religionswissenschaft

weitere Vornamen:
Adolf Hans
Lebensdaten:
geboren am 18.06.1927 in Breslau
Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater Johannes Schunck,  Versicherungskaufmann und Justitiar
Mutter Charlotte Schunck, geb. Albert

Kurzbiographie:
1933-1944 Grundschule und Oberschule in Dessau
1943-1945 Luftwaffenhelfer, Reichsarbeitsdienst, Wehrmacht und Kriegsgefangenschaft
1946 Abitur in Wuppertal
1947-1952 Studium der evangelischen Theologie an der Univ. Halle-Wittenberg und der Univ. Greifswald (ab 1949)
1953-1961 wiss. Assistent in der Philosophischen (Archäologisches Institut) und der Theologischen Fakultät, Univ. Greifswald
1961-1967 Wahrnehmungsdozent für Altes Testament, ab 1962 Hochschuldozent für Altes Testament, ab 1965 o. Professor für Altes Testament, Univ. Greifswald
1967-1991 Professor mit Lehrauftrag für Altes Testament, ab 1969 o. Professor für Altes Testament, Univ. Rostock
1992-1994 Lehrauftrag für Altes Testament, Univ. Hamburg
akademische Abschlüsse:
Studium 1952 theol. Abschlussexamen, Univ. Greifswald
Promotion 1953 Dr. theol., Univ. Greifswald
Titel der Arbeit: Die Quellen des 1. und 2. Makkabäerbuches.
Habilitation 1962 Dr. theol. habil. (Altes Testament), Univ. Greifswald
Titel der Arbeit: Benjamin. Untersuchungen zur Entstehung und Geschichte eines isrealitischen Stammes.

akademische Selbstverwaltung:
1967-1970 Direktor des Alttestamentlichen Instituts
1970-1976 Sektionsdirektor
1970-1976 Mitglied des Senats
1971-1977 Mitglied des wiss. Rates
1987-1989 stellv. Sektionsdirektor
1990-1991 Prodekan
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
International Organization for the Study of the Old Testament
Deutscher Verein zur Erforschung Palästinas
Ehrungen:
1975 Ehrennadel der Univ. Rostock
1994 Festschrift zum 65. Geburtstag
2003 Erneuerung des Doktordiploms durch die Ernst-Moritz-Arndt-Univ. Greifswald

Werke (Auswahl):
Die Quellen des I. and II. Makkabäerbuches, Halle/Saale 1954.
Benjamin, Untersuchungen zur Entstehung und Geschichte eines israelitischen Stammes, Berlin 1963.
I. Makkabäerbuch (Jüdische Schriften aus hellenistisch-römischer Zeit 1/4), Gütersloh 1980.
Altes Testament und Heiliges Land, Gesammelte Studien zum Alten Testament und zur biblischen Landeskunde, Band I, Frankfurt am Main 1989, Band II, Frankfurt am Main 2002.
Nehemia (Biblischer Kommentar Altes Testament XXIII/2), Neukirchen-Vluyn 1998 ff.

Quellen:
eigene Angaben (Stand: November 2017)
weitere Literatur:
Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender.
Nachdenken über Israel, Bibel und Theologie: Festschrift für Klaus-Dietrich Schunck zu seinem 65. Geburtstag, hrsg. v. Hermann Michael Niemann, Frankfurt / M. 1994.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
01.06.2006, editorCP  /  01.11.2017, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Klaus-Dietrich Schunck" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00001227
(abgerufen am 21.11.2017)