Teichmann, Werner

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Teichmann, Werner

Prof. Dr. med. habil.
1961-1966 Dozent für Innere Medizin
1966-1969 Professor mit Lehrauftrag für Innere Medizin
1969-1982 o. Professor für Innere Medizin (Gastroenterologie)

Fakultät:
1961-1969 Medizinische Fakultät
1969-1982 Bereich Medizin
Fachgebiet:
44 Medizin

weitere Vornamen:
Erwin
Lebensdaten:
geboren am 08.09.1917 in Leipzig
gestorben am 31.10.2007 in Rostock
Konfession:
evangelisch-lutherisch
Familie:
Vater Dr. phil. Georg Erwin Teichmann,  Studienrat
Mutter Christiane Elisabeth Teichmann, geb. Hörnig

Kurzbiographie:
1937 Abitur, Glauchau (Sachsen)
1937-1949 Reichsarbeitsdienst und Wehrmacht, ab 1943 Arzt im Sanitätsdienst des Heeres, ab 1945 Arzt in sowjetischer Kriegsgefangenschaft
1939-1943 Medizinstudium an der Univ. Leipzig
1949-1959 Assistenzarzt, ab 1952 Oberarzt am Bezirkskrankenhaus St. Georg Leipzig
1952 Anerkennung als Facharzt für Innere Medizin
ab 1959 Oberarzt an der Medizinischen Klinik der Univ. Rostock
1961-1966 Dozent für Innere Medizin, Univ. Rostock
1965 1. Oberarzt der Medizinischen Klinik, Leiter der Ambulanz und 1. Stellvertreter des Klinikdirektors
1966-1969 Professor mit Lehrauftrag für Innere Medizin, Univ. Rostock
1969-1982 o. Professor für Innere Medizin (Gastroenterologie) und Leiter der Abteilung für Gastroenterologie (seit 1971)
1982 Emeritierung
akademische Abschlüsse:
Studium 1943 Medizinisches Staatsexamen, Univ. Leipzig
Promotion 1943 Dr. med., Univ. Leipzig
Titel der Arbeit: Ueber die Gitterfasern des Thymus.
Habilitation 1961 Dr. med. habil. (Innere Medizin), Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Klinische, klinisch-chemische und statistische Untersuchungen an einem größeren Patientenkollektiv von Hepatitis epidemica.

akademische Selbstverwaltung:
1971-1974 Vorsitzender der Diplomprüfungskommission des Bereichs Medizin
Funktionen:
1959-1960 Vorsitzender der Betriebsgewerkschaftsleitung der Medizinischen Klinik der Univ. Rostock
1971-1983 Leiter des Forschungsprojekts bzw. der Hauptforschungsrichtung Gastroenterologie der DDR
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin
Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten
Internationale Biometrische Gesellschaft
Ehrungen:
1960 Hufeland-Medaille
1977 Ehrenplakette der Gesellschaft für klinische Medizin der DDR
1970 Verdienstmedaille in Bronze der Seeverkehrswirtschaft
1982 Hufeland-Medaille in Gold
1988 Fritz-Gietzelt-Medaille

Werke (Auswahl):
Ueber die Gitterfasern des Thymus. Med. Diss. Univ. Leipzig 1944.
Klinische, klinisch-chemische und statistische Untersuchungen an einem größeren Patientenkollektiv von Hepatitis epidemica. Med. Habil.-Schrift Univ. Rostock 1961.
Untersuchungen zur Epidemiologie und Klinik der Hepatitis epidemica. Jena: Fische 1962.
Untersuchungen von Harn und Konkrementen. Berlin: Volk und Gesundheit, 1967; 2. überarbeitete Auflage 1975, 3. überarb. Auflage. 1980; 4. überarb. Aufl. 1987.
Ismar Boas (1958-1938). Eine biographische Skizze. Freiburg: Falk 1992.

Quellen:
eigene Angaben (Stand: Januar 2006)
weitere Literatur:
Schriftenverzeichnis, in: Lammel, Hans-Uwe (Hrsg.): Schweinslederband und japanisches Wachs. Geschichtliche Einblicke in die Medizinische Fakultät (Beiträge zur Geschichte der Universität Rostock, Heft 25), Rostock 2002, S. 158-165.
Liebe, S.: Nachruf Prof. Dr. med. habil. Werner Teichmann. In: Zeitschrift für Gastroenterologie (2008), 46, S. 81-82.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
19.01.2006, editorCP  /  18.08.2015, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Werner Teichmann" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00001286
(abgerufen am 23.11.2017)