Lösch, Friedrich

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Lösch, Friedrich

Prof. Dr. phil.
1939-1946 o. Professor für Angewandte Mathematik

Fakultät:
1939-1946 Philosophische Fakultät
Institut:
Mathematisches Seminar
Lehr- und Forschungsgebiete:
Funktionstheorie
Fachgebiet:
31 Mathematik

weitere Vornamen:
Moritz
Lebensdaten:
geboren am 10.12.1903 in Geislingen an der Steige (Württemberg)
gestorben am 09.01.1982 in Stuttgart
Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater Friedrich Lösch,  Konditor
Mutter Emilie Lösch, geb. Reisig

Kurzbiographie:
1922 Abitur, Göppingen
1922-1926 Studium der Mathematik und Physik, Univ. Berlin und Tübingen
1926-1927 Vorbereitungsdienst für das höhere Lehramt an einer Oberrealschule in Stuttgart, 1927 Zweite Staatsprüfung für das höhere Lehramt in Württemberg
1927-1937 (Voll-)Assistent, 1932 Privatdozent für Mathematik, ab 1934 Lehraufträge für Geometrie und Praktische Mathematik, TH Stuttgart
1937-1939 Gutachter- und Beratertätigkeit bei der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt, Berlin-Adlershof
1938-1946 Vertretungsprofessor, 1939 o. Professor für Angewandte Mathematik, Univ. Rostock, intensive Lehrstuhlförderung und -finanzierung durch Ernst-Heinkel-Flugzeugwerke, ab Mai 1945 keine Lehrtätigkeit mehr
ab 1947 o. Professor für Mathematik, TH Stuttgart
akademische Abschlüsse:
Studium 1926 Staatsexamen für das höhere Lehramt, Univ. Tübingen
Promotion 1928 Dr. phil., Univ. Tübingen
Titel der Arbeit: Eine Verallgemeinerung der Eulerschen Reihentransformation mit funktionentheoretischen Anwendungen.
Habilitation 1932 TH Stuttgart
Titel der Arbeit: Lückensätze und Überkonvergenz bei zweifachen Potenzreihen.

akademische Selbstverwaltung:
1940-1945 Seminardirektor
1940-1945 Direktor des Instituts für Angewandte Mathematik
1944-1945 Prorektor
Funktionen:
ab 1947 Direktor des Mathematischen Instituts, TH Stuttgart
Herausgeber der Schriftenreihe "Ergebnisse der angewandten Mathematik"

Werke (Auswahl):
Gemeinsam mit Jahnke, Eugen; Emde, Fritz: Tafeln höherer Funktionen. 4. Aufl., Leipzig 1948, 7. Aufl. Stuttgart 1966. Englischsprachige Ausgabe New York (u.a.) 1960. Russischsprachige Ausgabe Moskau 1968.
Die Fakultät (Gammafunktion) und verwandte Funktionen. Mit besonderer Berücksichtigung ihrer Anwendungen. Bearbeitet von Friedrich Lösch nach einem Manuskript von Fritz Schoblik. Leipzig 1951.
Siebenstellige Tafeln der elementaren transzendenten Funktionen. Berlin (u.a.) 1954.
Gemeinsam mit Mangoldt, Hans von; Knopp, Konrad: Einfuehrung in die hoehere Mathematik. Teil 1: Zahlen, Funktionen, Grenzwerte, analytische Geometrie, Algebra, Mengenlehre. 10. Auflage, Stuttgart 1955, 14. Aufl. 1970.
Gemeinsam mit Mangoldt, Hans von; Knopp, Konrad: Einfuehrung in die hoehere Mathematik. Teil 3: Integralrechnung und ihre Anwendungen, Funktionentheorie, Differentialgleichungen. 13. Aufl., Stuttgart 1967.
Gemeinsam mit Mangoldt, Hans von; Knopp, Konrad: Einfuehrung in die hoehere Mathematik. Teil 2: Differentialrechnung, unendliche Reihen, Elemente der Differentialgeometrie und der Funktionentheorie. 13. Aufl., Stuttgart 1968.
Gemeinsam mit Mangoldt, Hans von; Knopp, Konrad: Einfuehrung in die hoehere Mathematik. Teil 4: Mengenlehre, Lebesguesches Maß und Integral, topologische Räume, Vektorräume, Funktionalanalysis, Integralgleichungen. Stuttgart 1973, 4. Aufl. 1990.

Quellen:
Personalakte Friedrich Lösch, UAR
Buddrus, Michael; Fritzlar, Sigrid: Die Professoren der Universität Rostock im Dritten Reich. München 2007, S. 258-259.
weitere Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv II 825, 115-116. (WBIS)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
01.06.2006, editorCP  /  08.11.2016, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Friedrich Lösch" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00001322
(abgerufen am 23.11.2017)