Klose, Alfred

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Klose, Alfred

Prof. Dr. phil. habil.
1952-1953 Professor mit Lehrstuhl für Angewandte Mathematik

Fakultät:
1952-1953 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
1952-1953 Technische Fakultät für Luftfahrtwesen
Institut:
Mathematisches Institut
Lehr- und Forschungsgebiete:
Vektorrechnung, Hydromechanik, Statistik, Vertafelung höherer Funktionen, Kartographie, Ballistik
Fachgebiet:
31 Mathematik

weitere Vornamen:
Wilhelm Rudolf
Lebensdaten:
geboren am 19.09.1895 in Görlitz
gestorben am 21.02.1953 in Potsdam
Familie:
Vater Paul Klose (1851-1928),  Lehrer
Mutter Martha Klose (1858-1925), geb. Postel

Kurzbiographie:
1914 Abitur, Görlitz
1914-1916 Kriegsfreiwilliger bei der Infanterie, Schwerverwundeter
1916-1921 Studium der Astronomie, Physik und Mathematik an den Univ. Breslau und Göttingen, 1917-1921 wiss. Assistent an der Univ.-Sternwarte Breslau (mit mehrmonatiger Unterbrechung)
1921-1922 Tätigkeit am Finanzamt Rothenburg (Oberlausitz)
1922-1923 Privatdozent für Angewandte Astronomie und Mathematik, Univ. Greifswald
1923-1924 Privatdozent für Praktische Astronomie an der Univ. Berlin, zugleich wiss. Hilfsarbeiter an der Preußischen Akademie der Wissenschaften
1924-1929 o. Professor für Mechanik und Theoretische Astronomie, Univ. Riga (Lettland)
1929-1937 ao. Professor für Astronomie und Angewandte Mathematik, Univ. Berlin
1939-1945 Sanitätsgefreiter, ab 1939 Laborleiter im Heereswaffenamt Versuchsstelle Gottow bei Kummersdorf (Brandenburg), ab 1943 ständig zum Heereswaffenamt kommandiert unter Fortsetzung der Lehrtätigkeit an der Univ. Berlin
1946 Abteilungsleiter bei der Gema Berlin-Köpenick (Sowjetisches Forschungsinstitut)
1946-1952 wiss. Spezialist in Ostaschkow (UdSSR)
1952-1953 Professor mit Lehrstuhl für Angewandte Mathematik, Univ. Rostock
akademische Abschlüsse:
Promotion 1921 Dr. phil., Univ. Breslau
Titel der Arbeit: Untersuchungen über die Bewegung des Planeten 189 Phthia.
Habilitation 1922 (Angewandte Mathematik und Astronomie), Univ. Greifswald
Titel der Arbeit: Über die Kommensurabilitätslücken im System der Kleinen Planeten.

akademische Selbstverwaltung:
1952-1953 Institutsdirektor
1952-1953 kommissarischer Dekan und Beauftragter für den Aufbau der Technischen Fakultät für Luftfahrtwesen
Funktionen:
1924-1929 Direktor des Instituts für Theoretische Astronomie, Univ. Riga
1937-1945 Direktor des Instituts für Angewandte Mathematik, Univ. Berlin

Werke (Auswahl):
Die Bohrschen Quantenbedingungen. Berlin 1932.
Theorie der Luftkräfte bei verschwindender Reibung. Berlin 1941.
Zusammen mit Vahlen, Theodor (Hg.): Ballistik. 2. Aufl., Berlin 1942.

Quellen:
Personalakte Alfred Klose, UAR
Buchholz, Werner (Hg.): Lexikon Greifswalder Hochschullehrer 1775 bis 2006. Bd. 3, Bad Honnef 2004, S. 116 f.
weitere Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv II 719, 105-107.
Siegmund-Schultze, Reinhard: Berliner Mathematik zur Zeit des Faschismus. In: Mitteilungen Mathematische Gesellschaft der DDR, 4 (1987), S. 61-84, hier S. 66 ff.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
01.06.2006, editorCP  /  28.10.2014, relhs
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Alfred Klose" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00001331
(abgerufen am 17.11.2017)