Kleinpeter, Ursula

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Kleinpeter, Ursula

Prof. Dr. med. habil.
1970-1974 Hochschuldozentin für Kinderneuropsychiatrie
1974-1985 ao. Professorin für Kinderneuropsychiatrie
1985-1990 o. Professorin für Kinderneuropsychiatrie

Fakultät:
1970-1990 Bereich Medizin
Institut:
Klinik für Psychiatrie und Neurologie
Lehr- und Forschungsgebiete:
Nervenheilkunde
Fachgebiet:
44 Medizin

weitere Vornamen:
Maria
Lebensdaten:
geboren am 17.11.1929 in Rapendorf (Kr. Preußisch Holland, Ostpreußen)
gestorben am 24.03.2013 in Schwerin
Konfession:
keine
Familie:
Vater Anton Romahn,  Arbeiter
Mutter Martha Romahn, geb. Kuhn

Kurzbiographie:
1946-1949 Lehre als Chemielaborantin, VEB Chemische Fabrik Dr. Brunnengräber, Schwaan (Mecklenburg)
1949-1951 Delegation an die Arbeiter- und Bauernfakultät der Univ. Rostock, dort Abitur mit verkürztem Durchlauf (2 statt 3 Jahre)
1951-1956 Studium der Humanmedizin, Univ. Rostock
1957-1962 Facharztausbildung an der Univ.-Nervenklinik Rostock, Spezialisierung Kinder- und Jugendneuropsychiatrie
1963 Ernennung zur Oberärztin der Abteilung für Kinderneuropsychiatrie
1970-1990 Teilprojektleiterin, ab 1985 Projektleiterin des internationalen Forschungsprojektes "Defektives Kind"
1970-1990 Hochschuldozentin und Professorin, Univ. Rostock
1990 Emeritierung
akademische Abschlüsse:
Studium 1957 Medizinisches Staatsexamen, Univ. Rostock
Promotion 1957 Dr. med., Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Ergebnisse der Schwangerenberatung an der Univ.-Frauen-Klinik Rostock.
Habilitation 1969 Dr. med. habil. (Kinder-Neuro-Psychiatrie), Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Störungen der psycho-somatischen Entwicklung nach Schädelhirntraumen im Kindesalter.
anderer 1970 facultas docendi (Kinderneuropsychatrie), Univ. Rostock

akademische Selbstverwaltung:
1968-1984 Mitglied des Gesellschaftlichen Rates
1984 stellv. Klinikdirektorin
1985-1990 Direktorin der Abteilung Kinderneuropsychiatrie der Klinik für Psychiatrie und Neurologie
Funktionen:
1954-1956 Studentenvertreterin im Senat der Medizinischen Fakultät
1978-1990 stellv. Parteisekretärin am Bereich Medizin
Vizepräsidentin der Europäischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
Gesellschaft für Neurologie und Psychiatrie der DDR
Gesellschaft für Psychologie der DDR, mit Vorstandstätigkeit
Gesellschaft für Kinderneurologie und -psychiatrie der sozialistischen Länder
Ehrungen:
1964 Verdienstmedaille der DDR
1977 Eintrag in das Ehrenbuch der Stadt Rostock
1974 Forschungspreis der Univ. Rostock
1979 Nationalpreis
1985 Verdienter Arzt des Volkes
1990 Bonhoeffer-Medaille

Werke (Auswahl):
Kleinpeter, U.: Störung der Psychosomatischen Entwicklung nach Schädel-Hirn-Trauma im Kindesalter. G. Fischer, Jena (1971).
Kleinpeter, U.: Folgezustände nach Schädel-Hirn-Traumen im Kindesalter und deren Begutachtung. Thieme Leipzig 1979.
Kleinpeter, U.: Zur Psychopathologie Jugendlicher bzw. Erwachsener nach apallischem Syndrom im Kindesalter. In: Hirnstammläsionen, Hrsg.: Neumärker, K.-J., Hirzel Verlag Leipzig 1983 und Ente Verlag Stuttgart 1983.
Kleinpeter, U.: Langzeitverläufe nach Schädel-Hirn-Traumen im Kindesalter. In Aktuelle Neuropädiatrie 1992, Hrsg.: Lischka, A. und G. Bernert, Verlag Ciba-Geigy, Wehr 1993.

Quellen:
eigene Angaben (Stand: August 2006)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
21.08.2006, editorCP  /  25.10.2016, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Ursula Kleinpeter" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00001608
(abgerufen am 20.11.2017)