Held, Friedrich

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Held, Friedrich

Prof. Dr. med. habil.
1960-1962 Dozent für Röntgenologie und Strahlenkunde
1962-1964 Professor mit Lehrauftrag für Röntgenologie und Strahlenkunde
1964-1966 Professor mit vollem Lehrauftrag für Röntgenologie und Strahlenkunde
1966-1969 Professor mit Lehrstuhl für Radiologie
1969-1976 o. Professor für Strahlentherapie

Fakultät:
1960-1969 Medizinische Fakultät
1969-1976 Bereich Medizin
Institut:
Radiologische Klinik
Lehr- und Forschungsgebiete:
Strahlentherapie, Fachgebiet Radiologie
Röntgendiagnostik auf dem Gebiet der Lungen-, Magen-, Darm-Pathologie, Methoden der Strahlenbehandlung bösartiger Tumore, insbesondere von Hämangiomen bei Kindern, Strahlenschädigungen des Gewebes
Fachgebiet:
44 Medizin

weitere Vornamen:
Karl
Lebensdaten:
geboren am 25.07.1911 in Leipzig
gestorben am 29.12.1978 in Rostock
Konfession:
keine
Familie:
Vater Paul Held,  Postschaffner
Mutter Anna Held, geb. Held

Kurzbiographie:
1939 Abitur als Externer, Magdeburg
1939-1945 Medizinstudium, Univ. Leipzig
1941-1945 Wehrmacht, mit Unterbrechungen fürs Studium
1945-1947 Assistenzarzt, Krankenhaus Weißenfels
1948-1950 Facharztausbildung am Röntgen-Institut, Univ. Leipzig
1950-1953 Abteilungsarzt in der Abteilung Röntgenologie, Regierungskrankenhaus Berlin
1953-1955 Abteilungsarzt in der Geschwulstklinik der Charité, Berlin
1956 Mitarbeiter bei der Errichtung eines Krankenhauses, Hanoi (Vietnam)
1957-1958 wiss. Mitarbeiter für Strahlenschutz, Amt für Kernforschung und Kerntechnik Berlin; Ausarbeitung der Strahlenschutzgesetze
1960-1976 Direktor an der von ihm gegründeten Radiologischen Klinik, Univ. Rostock
1962-1976 o. Professor für Strahlentherapie, Fachgebiet Radiologie, Univ. Rostock
akademische Abschlüsse:
Studium 1945 Med. Staatsexamen, Univ. Leipzig
Promotion 1945 Dr. med., Univ. Leipzig
Titel der Arbeit: Über die Resorbierbarkeit des Eisentropons.
Habilitation 1959 Dr. med. habil. (Strahlentherapie), Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Die Bedeutung der Strahlenqualität für die schädigende Wirkung ionisierender Strahlung auf das Knochenwachstum.

akademische Selbstverwaltung:
1960-1976 Direktor der Radiologischen Klinik
Prodekan für Forschung
Prodekan für wiss. Nachwuchs
Leiter der Kaderkommission der Medizinischen Fakultät
Funktionen:
1950-1952 nebenamtliche Tätigkeit im Ministerium für Gesundheitswesen der DDR, Leitung des Referats Geschwulsterkrankung, Aufbau der Krebsorganisation mit Melderegister
1956 Mitarbeit bei der Errichtung eines Krankenhauses, Hanoi (Vietnam)
1957-1958 Leiter der Abt. für Strahlenschutz im Amt für Kernforschung und Kerntechnik, Ausarbeitung der Strahlenschutzgesetze der DDR
Sekretär der Sektion Geschwulstforschung der Akademie der Wissenschaften
Bezirksbeauftragter für Geschwulstbekämpfung, Bezirksradiologe in Rostock
Ehrungen:
1959 Hufeland in Gold
1967 Verdienter Arzt des Volkes
1971 Vaterländischer Verdienstorden in Silber
1976 Robert-Rössle-Preis
1978 Vaterländischer Verdienstorden in Gold
Ehrenmitglied der Gesellschaft für Medizinische Radiologie der DDR

Werke (Auswahl):
Früherkennung des Krebses, Behandlung von Hämangiomen bei Kindern, Strahlenschäden des Gewebes in Abhängigkeit von der Strahlenqualität.
Strahlenschutzgesetze der DDR, Gesetze zur Erfassung der Tumorerkrankungen in der DDR.
Die Bedeutung der Strahlenqualität für die schädigende Wirkung ionisierender Strahlen auf das Knochenwachstum.
Über die Resorbierbarkeit des Eisentropons (Promotionsschrift).
(Hrsg.) Frühdiagnose des Krebses, Verlag Volk und Gesundheit Berlin.

Quellen:
Angaben durch Marieluise Gatzer (Ehefrau)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
27.03.2007, editorCP  /  18.08.2015, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Friedrich Held" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00001717
(abgerufen am 17.11.2017)