Naumann, Günter

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Naumann, Günter

Prof. Dr. sc. med.
1966-1969 Professor mit Lehrauftrag für Medizinische Mikrobiologie
1969-1991 o. Professor für Medizinische Mikrobiologie

Fakultät:
1966-1969 Medizinische Fakultät
1969-1990 Bereich Medizin
1990-1991 Medizinische Fakultät
Institut:
Institut für Medizinische Mikrobiologie und Epidemiologie
Fachgebiet:
44 Medizin

weitere Vornamen:
Fritz
Lebensdaten:
geboren am 16.10.1926 in Leipzig
gestorben am 29.07.1991 in Rostock
Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater Fritz Naumann,  Bankangestellter
Mutter Anna Naumann,  Hausfrau

Kurzbiographie:
1946 Abitur, Leipzig
1946-1952 Studium der Medizin, Univ. Leipzig
1952-1954 Pflichtassistent, Betriebspoliklinik Wolfen und Charité Berlin
1954-1957 wiss. Assistent am Hygiene-Institut, Univ. Leipzig
1959 Facharzt für Bakteriologie und Serologie, Univ. Leipzig
1959-1962 Oberarzt am Institut für Medizinische Mikrobiologie und Epidemiologie, Univ. Leipzig
1962 ao. Dozent, Univ. Leipzig
1962-1966 Dozent für das Fachgebiet Mikrobiologie an der Medizinischen Fakultät, Univ. Leipzig
1966-1969 Professor mit Lehrauftrag für Medizinische Mikrobiologie, Univ. Rostock
1969-1991 o. Professor für Medizinische Mikrobiologie, Univ. Rostock
akademische Abschlüsse:
Studium 1952 Medizinisches Staatsexamen, Univ. Leipzig
Promotion 1952 Dr. med., Univ. Leipzig
Titel der Arbeit: Untersuchungen über das venöse System der Nebenniere des Menschen.
Habilitation 1962 Dr. med. habil. (Mikrobiologie und Epidemiologie), Univ. Leipzig
Titel der Arbeit: Die Beeinflussung des immunologischen Reaktionsvermögens durch Antigenapplikation im Neugeborenenalter.

akademische Selbstverwaltung:
1966-1991 Institutsdirektor
1969-1972 Bereichsdirektor
1984-1989 Bereichsdirektor
Funktionen:
1970-1991 Mitglied im wiss. Beirat am Projekt "Chronische Niereninsuffizienz"
1971-1989 Mitglied im wiss. Beirat für Medizin beim Ministerium für das Hoch- und Fachschulwesen der DDR
1975-1991 Vorsitzender der Gesellschaft für Mikrobiologie und Epidemiologie der DDR
1976-1990 Mitglied der Zentralen Fachkommission "Mikrobiologie", Akademie für Ärztliche Fortbildung der DDR
1988 Mitglied im wiss. Beirat "Medizinische Gnotobiologie", Univ. Greifswald
1988-1990 Mitglied im Rat für Medizinische Wissenschaft beim Minister für Gesundheitswesen der DDR
Mitglied der Zentralen Fachkommission für Mikrobiologie und Epidemiologie, Akademie für Ärztliche Fortbildung der DDR
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
Österreichische Gesellschaft für Hygiene, Mikrobiologie und Präventivmedizin
Ehrungen:
1972 Verdienstmedaille der DDR
1976 Obermedizinalrat
1977 Univ.-Preis 3. Stufe für Erziehung und Ausbildung
1982 Verdienter Hochschullehrer
1986 Ehrennadel der Univ. Rostock

Werke (Auswahl):
Gemeinsam mit Schmidt, Joachim; Horsch, Wolfgang: Sterilisation, Desinfektion und Entwesung in der medizinischen und pharmazeutischen Praxis einschliesslich Herstellung von Injektionsarzneien. Leipzig 1968, 2. Aufl. 1990.
Gemeinsam mit Andrä, Armin: Odontogene pyogene Infektionen. Leipzig 1971.
Gemeinsam mit Schmidt, Joachim; Friemel, Helmut: Medizinische Mikrobiologie und Immunologie für Stomatologen. Leipzig 1983.

Quellen:
Angaben durch Margot Naumann (Ehefrau)
weitere Literatur:
Uwe Ullmann: In memoriam Günter Naumann. In: Chemotherapie Journal 1/1992, S. 44.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
24.05.2007, ccwahrmann  /  20.08.2015, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Günter Naumann" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00001742
(abgerufen am 19.11.2017)