Kempowski, Walter

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Kempowski, Walter

Prof. Dr. Dr. h. c.
2003 Honorarprofessor für Neuere Literatur und Kulturgeschichte

Fakultät:
2003 Philosophische Fakultät
Institut:
Historisches Institut
Fachgebiet:
15 Geschichte
18.08 Deutsche Sprache und Literatur

Lebensdaten:
geboren am 29.04.1929 in Rostock
gestorben am 05.10.2007 in Rotenburg (Wümme)
Familie:
Vater Karl Georg Kempowski,  Schiffsmakler und Reeder
Mutter Margarethe Kempowski, geb. Collasius

Kurzbiographie:
1948 Verhaftung wegen antisowjetischer Spionage und Verurteilung zu 25 Jahren Arbeitslager
1956 vorzeitige Haftentlassung aus der Strafanstalt Bautzen; erste Aufzeichnungen
1957 Abitur, Göttingen
1957-1960 Studium, PH Göttingen
1960 Heirat mit Hildegard Janssen; Beginn der Lehrertätigkeit in Niedersachsen
1969 erste Publikation: "Im Block. Ein Haftbericht."
1970er Tadellöser & Wolff und weitere Bände der "Deutschen Chronik" erscheinen
1980er Abschluss der "Deutschen Chronik" mit "Herzlich willkommen"; Publikation von Hörspielen und weiteren Romanen; Lehrbeauftragter, Univ. Oldenburg; Dozent, Deutsche Sommerschule Portland (USA); Gastdozent, Univ. Taos (USA); Gründung des Archivs für unpublizierte Autobiographien
1990er Publikation "Das Echolot. Ein kollektives Tagebuch" (insgesamt 10 Bände, Abschluss 2005)
2005 Übergabe des Archivs für unpublizierte Autobiographien an das Archiv der Akademie der Künste in Berlin
akademische Abschlüsse:
Studium 1960 Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen, Hochschule Göttingen

Ehrungen:
1971 Förderpreis des Lessingpreises der Freien und Hansestadt Hamburg
1972 Wilhelm-Raabe-Preis der Stadt Braunschweig
1972 Förderpreis des Andreas-Gryphius-Preises
1977 Karl-Scuka-Preis
1979 Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
1979 Niedersachsen-Preis für Publizistik
1980 Bambi-Film- und Fernsehpreis
1980 Jakob-Kaiser-Preis
1981 Hörspielpreis des Kriegsblindenpreises
1982 Fritz-Reuter-Plakette der Landsmannschaft Mecklenburg
1983 Johannes-Gillhoff-Preis des Kulturkreises Mecklenburg
1994 Konrad-Adenauer-Preis
1994 Ehrenbürger der Hansestadt Rostock
1995 Uwe-Johnson-Preis
1996 Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
1999 Ehrenbürger der Gemeinde Gyhum
2000 Heimito von Doderer-Literaturpreis
2001 Ehrendonkosak des Allgroßen Donkosakenheeres
2002 Nicolas-Born-Preis
2002 Dedalus-Preis
2002 Dr. h. c., Univ. Rostock
2003 Hermann-Sinsheimer-Preis für Literatur und Publizistik der Stadt Freinsheim
2003 Honorarprofessor für Neuere Literatur und Kulturgeschichte, Univ. Rostock
2004 Dr. h. c., Juniata College Huntingdon (Pennsylvania, USA)
2004 Großes Verdienstkreuz des niedersächsischen Verdienstordens
2005 Hans-Erich-Nossack-Preis
2005 Thomas-Mann-Preis
2005 Ehrenpreis des Bayrischen Ministerpräsidenten beim Internationalen Buchpreis Corine
2006 Hoffmann-von-Fallersleben-Preis für zeitkritische Literatur
2006 Auszeichnung für Zivilcourage des Heinrich-Heine-Freundeskreis Düsseldorf

Werke (Auswahl):
Die Deutsche Chronik (bestehend aus 10 Bänden, u. a. Tadellöser & Wolff, Uns geht's ja noch gold usw.).
Hundstage. Roman.
Das Echolot. Ein kollektives Tagebuch (10 Bände).
Die Tagebücher: "Sirius", "Alkor", "Hamit".
Alles umsonst. Roman.

Quellen:
eigene Angaben (Stand: Mai 2007)
weitere Literatur:
Hempel, Dirk: Walter Kempowski. Eine bürgerliche Biographie. München 2004.
Möller-Funck, Katrin: Kempowski, Walter. In: Biographisches Lexikon für Mecklenburg. Bd. 8, Schwerin 2016, S. 161-170.
www.kempowski.de (Link öffnen externer Link)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
30.05.2007, ccwahrmann  /  30.05.2016, relhs
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Walter Kempowski" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00001748
(abgerufen am 19.11.2017)