Sander, Fritz

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Sander, Fritz

Prof. Dr. med. habil. Dr.-Ing.
1940-1946 Dozent für Hygiene
1948-1950 Dozent für Hygiene
1950-1959 Professor mit Lehrauftrag für Hygiene

Fakultät:
1940-1946 Medizinische Fakultät
1948-1959 Medizinische Fakultät
Institut:
Hygienisches Institut (bis 1951)
Lehr- und Forschungsgebiete:
Bakteriologie, Epidemiologie; Gewerbe-, Luft-, Wasser- und Abwasserhygiene; Blutgruppenforschung
Fachgebiet:
44 Medizin

weitere Vornamen:
Albert
Lebensdaten:
geboren am 28.08.1898 in Königsberg (Ostpreußen)
gestorben am 02.07.1959 in Rostock
Konfession:
evangelisch-lutherisch
Familie:
Vater Bruno Sander (1868-1933),  Ingenieur
Mutter Laura Sander (1875-?), geb. Liebers
Ehefrau Meta Sander,  Professorin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der Univ. Rostock (Link öffnen Link)
Schwiegersohn Tim Müller,  Professor für Kinderchirurgie an der Univ. Rostock (Link öffnen Link)

Kurzbiographie:
1916 Abitur, Braunschweig
1917-1919 Teilnahme am Ersten Weltkrieg in einem Infanterieregiment, ab 1917 englische Kriegsgefangenschaft, zuletzt: Gefreiter
1919-1923 Studium der Chemie und Nahrungsmittelchemie, TH Braunschweig
1919-1923 Zeitfreiwilliger, aktive Teilnahme an Aktionen in Braunschweig, Oberschlesien und der Pfalz [siehe Anhänge]
1923-1926 Chemiker, Badische Anilin- und Sodafabrik (BASF) Ludwigshafen; parallel ab 1924 Forschungslaborant in den Leunawerken Merseburg
1927-1932 Studium der Biologie und Humanmedizin, Univ. Göttingen, Kiel, Bonn, Wien und Köln
1928 Approbation zum staatlich geprüften Nahrungsmittelchemiker
1932-1933 wiss. Assistent, Hygiene-Institut, Univ. Greifswald
1934-1935 Tropeninstitut Hamburg, Studienreisen nach Südafrika
1935-1948 Oberassistent, 1940 Dozent für Hygiene; aufgrund SA- und NSDAP-Zugehörigkeit 1946 entlassen, 1946-1947 weiterhin Abhaltung von Vorlesungen und seuchenhygienischen Kursen, Univ. Rostock
1935-1938 Abteilungsleiter und Medizinalrat am Medizinaluntersuchungsamt Rostock
1939-1945 Wehrmacht, beratender Hygieniker, zuletzt in Stettin als Oberstabsarzt
1946-1959 hauptamtlicher Direktor, ab 1948 Oberregierungs- und Medizinalrat, Zentralstelle für Hygiene (ab 1953 Bezirks-Hygiene-Institut), Rostock
1948-1959 1948 Dozent, 1950 Professor mit Lehrauftrag für Hygiene, Univ. Rostock
akademische Abschlüsse:
Studium 1922 Dipl.-Ing., TH Braunschweig
Promotion 1922 Dr.-Ing., TH Braunschweig
Titel der Arbeit: Über den Einfluss von Saponinen, Kolloiden und Aciditäten auf die Gärfähigkeit von Hefen.
Promotion 1932 Dr. med., Univ. Köln
Titel der Arbeit: Über den Einfluß von Kohlenstoffverbindungen, insbesondere der aromatischen Reihe, auf Mäuse bei cutaner Applikation.
Habilitation 1939 Dr. med. habil., Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Die atypischen Bakterienformen unter besonderer Berücksichtigung des Problems bakterieller Generationswechselvorgänge.

akademische Selbstverwaltung:
1946-1949 kommissarischer Institutsdirektor
Funktionen:
1945-1946 Seuchenkommissar in Südvorpommern, Bekämpfung der Fleckfieber-, Typhus- und Ruhrepidemie

Quellen:
Personalakte Fritz Sander, UAR
weitere Literatur:
Jürgen Uerckwitz: Die Geschichte des Hygiene-Institutes der Universität Rostock, Diss. Rostock 1969.
Deutsches Biographisches Archiv II 1120, 218-219. (WBIS)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
17.07.2007, klabahn  /  25.08.2016, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Fritz Sander" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00001816
(abgerufen am 22.11.2017)