Kleist, Karl

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Kleist, Karl

Prof.
1916-1920 o. Professor für Psychiatrie und Neurologie

Fakultät:
1916-1920 Medizinische Fakultät
Institut:
Psychiatrische Univ.-Klinik
Lehr- und Forschungsgebiete:
Hirnpathologie, Klinische Psychiatrie
Fachgebiet:
44 Medizin

Lebensdaten:
geboren am 31.01.1879 in Mülhausen (Elsaß)
gestorben am 26.12.1960 in Frankfurt am Main
Konfession:
evangelisch

Kurzbiographie:
1897 Abitur, Mülhausen
1897-1902 Studium der Humanmedizin, Univ. Straßburg, Heidelberg, Berlin und München
1903-1908 Assistent, Univ.-Nervenklinik Halle
1909-1916 ao. Professor, Univ. Erlangen
1914-1916 Teilnahme am Ersten Weltkrieg als Militärarzt
1916-1920 o. Professor für Psychiatrie und Neurologie, Univ. Rostock
1920-1950 o. Professor für Psychiatrie und Neurologie, Univ. Frankfurt am Main; Direktor der Nervenklinik der Stadt und Univ. Frankfurt am Main
1950-1960 Leiter der Forschungsstelle für Gehirnpathologie und Psychopathologie, Frankfurt am Main
akademische Abschlüsse:
Promotion 1902 Dr. med., Univ. München
Titel der Arbeit: Veränderungen der Spinalganglienzellen nach Durchschneidung der peripheren Nerven und der hinteren Wurzeln.
Habilitation 1909 Univ. Erlangen
Titel der Arbeit: Weitere Untersuchungen an Geisteskranken mit psychomotorischen Störungen. Die hyperkinetischen Erscheinungen; die Denkstörungen, hypochondrischen und affektiven Störungen bei akinetischen und hyperkinetischen Kranken.

akademische Selbstverwaltung:
1916-1920 Klinikdirektor
Funktionen:
1920-1950 Direktor der Nervenklinik der Stadt und Univ. Frankfurt am Main
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher
Mitglied der Akademie der Wissenschaften, Lissabon (Portugal)
Ehrungen:
1949 Ehrensenator, Univ. Rostock
1954 Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main
1954 Ehrenbürger der Stadt Frankfurt am Main
1959 Dr. h. c., Univ. Freiburg
1959 Ehrensenator, Univ. Frankfurt am Main
1959 Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main

Werke (Auswahl):
Episodische Dämmerzustände. Ein Beitrag zur Kenntnis der konstitutionellen Geistesstörungen. Leipzig 1926.
Gehirn-Pathologie vornehmlich auf Grund der Kriegserfahrungen. In: Handbuch der ärztlichen Erfahrungen im Weltkriege. Bd. 4, Teil 2, Leipzig 1934, S. 343-1408.
Sensory Aphasia and amusia. The myeloarchitectonic basis. Oxford 1962.

Quellen:
Zur Geschichte Gehlsheims und der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, DirektorInnen der Klinik. (Link öffnen externer Link)
Personalakte Karl Kleist, UAR
weitere Literatur:
Zillig, G.: Karl Kleist zum 70. Geburtstag am 31.1.1949. In: Der Nervenarzt 20 (1949) 4, S. 145-148.
Bartsch, Andreas Joachim (u.a.): Perspectives - Images in Psychiatry - Karl Kleist, 1879-1960. In: The American journal of psychiatry 157 (2000) 5, S. 703.
Steinberg, Holger: Karl Kleist and his refusal of an appointment at Leipzig in 1923. In: History of psychiatry 16 (2005) 3, S. 333-344.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
25.07.2007, ccwahrmann  /  22.09.2015, relhs
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Karl Kleist" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00001827
(abgerufen am 22.11.2017)