Rosenfeld, Max

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Rosenfeld, Max

Prof.
1920-1936 o. Professor für Psychiatrie und Neurologie

Fakultät:
1920-1936 Medizinische Fakultät
Institut:
Psychiatrische Univ.-Klinik, Univ.-Poliklinik für Nerven- und Gemütskranke
Fachgebiet:
44 Medizin

Namensvarianten:
Rosefeldt
weitere Vornamen:
Heinrich Gustav
Lebensdaten:
geboren am 25.08.1871 in Königsberg (Ostpreußen)
gestorben am 26.08.1956 in Berlin
Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater Heinrich Rosenfeld,  Kaufmann
Mutter Franziska Rosenfeld, geb. Hoppe

Kurzbiographie:
1892 Abitur, Königsberg
1892 Einjährig-Freiwilliger in einem Infanterieregiment
1892-1897 Studium der Humanmedizin, Univ. Königsberg, München und Straßburg
1896-1897 Fortsetzung des Dienstes als Einjährig-Freiwilliger, Militärarzt
1897-1899 Assistent, Medizinische Univ.-Klinik Straßburg
1908-1914 nichtbeamteter ao. Professor für Psychiatrie, Univ. Straßburg
1914-1920 Teilnahme am Ersten Weltkrieg als Bataillonsarzt, Feldarzt und Chefarzt des Festungslazaretts in Straßburg, 1919 Chefarzt des Nervenlazaretts in Frankfurt am Main
1920-1936 o. Professor, Univ. Rostock
1936 Emeritierung
ab 1937 Vertragsarzt der Versorgungsärztlichen Untersuchungsstelle Berlin, daneben wiss. Hilfsarbeiter beim "Zentralblatt für die gesamte Neurologie und Psychiatrie"
ab 1941 Wehrmacht, Oberstabsarzt, Facharzt für Nervenkranke, Berlin
1947 Psychiatrie-Vorlesungen an der Volkshochschule Berlin-Steglitz
1948-1949 Vertrauensarzt und Obergutachter, Landesversicherungsanstalt Berlin
akademische Abschlüsse:
Promotion 1897 Dr. med., Univ. Straßburg
Titel der Arbeit: Ein Beitrag zur Kenntnis des salzsauren Hämins.
Habilitation 1903 (Psychiatrie und Neurologie), Univ. Straßburg
Titel der Arbeit: Über den Einfluß psychischer Vorgänge auf den Stoffwechsel.

akademische Selbstverwaltung:
1920-1936 Direktor der Psychiatrischen und Nervenklinik
1920-1936 Direktor der Poliklinik für Nerven- und Gemütskranke
1922-1923 Dekan
1923-1924 Rektor
1924-1925 Prorektor
Funktionen:
1920-1936 Direktor der Heil- und Pflegeanstalt Rostock-Gehlsheim
Ehrungen:
1926 Obermedizinalrat

Werke (Auswahl):
Die Physiologie des Großhirns. Leipzig, Wien 1913.
Repetitorium der praktischen Psychiatrie. Leipzig 1928.
Die Störungen des Bewusstseins. Klinisch-diagnostische Studien für Ärzte und Studierende. Leipzig 1929.

Quellen:
Personalakte Max Rosenfeld, UAR
Buddrus, Michael; Fritzlar, Sigrid: Die Professoren der Universität Rostock im Dritten Reich. München 2007, S. 337-338.
weitere Literatur:
Zur Geschichte Gehlsheims und der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, DirektorInnen der Klinik. (Link öffnen externer Link)
Deutsches Biographisches Archiv: II 1096, 140-142; III 762, 222-230. (WBIS)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
26.07.2007, ccwahrmann  /  25.09.2015, relhs
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Max Rosenfeld" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00001828
(abgerufen am 24.06.2017)