Winkler, Friedrich

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Winkler, Friedrich

Prof.
1923-1928 Privatdozent für Hygiene und Bakteriologie
1928-1938 außerplanmäßiger ao. Professor für Hygiene

Fakultät:
1923-1938 Medizinische Fakultät
Institut:
Institut für Hygiene
Lehr- und Forschungsgebiete:
Bakteriologie und Geschlechtskrankheiten, Rassebiologie und Sozialhygiene
Fachgebiet:
44 Medizin

weitere Vornamen:
Wolfgang
Lebensdaten:
geboren am 30.08.1890 in Dresden
gestorben am 18.07.1972 in Kleve
Konfession:
ohne (bis 1933 evangelisch-lutherisch)
Familie:
Vater Max Winkler (1857-1917),  Arzt
Mutter Katharina Winkler (1868-1934), geb. Meurer

Kurzbiographie:
1911 Abitur, Dresden
1911-1912 Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger, Frankfurt (Oder)
1912-1919 Medizinstudium, Univ. Leipzig und Univ. Freiburg
1914-1919 Teilnahme am Ersten Weltkrieg, Dienst in verschiedenen Lazaretten, zuletzt Feldhilfsarzt
1920-1922 Volontär, Assistent in der Serologischen Abteilung des Robert-Koch-Instituts für Infektionskrankheiten Berlin, im Reichsarbeitsministerium und am Kaiser-Wilhelm-Institut für Zellforschung Berlin
1922-1938 Assistent, Oberassistent, 1923 Privatdozent, 1928 apl. ao. Professor am Institut für Hygiene, Univ. Rostock
1926-1927 Forschungsaufenthalt am Rassebiologischen Institut Uppsala (Schweden)
1934-1937 Abteilungsvorstand und Medizinalrat, Mecklenburgisches Landesgesundheitsamt Rostock
1937 Tätigkeit am Staatlichen Gesundheitsamt Neustrelitz
1937-1939 Tätigkeit in der Landesstelle für öffentliche Gesundheitspflege Dresden
1939-1945 Wehrmacht, Einsatz als Hygieniker
1939 Professor, Militärärztliche Akademie Berlin
1940-1945 ao. Professor für Hygiene, Univ. Berlin
1945-1949 Sonderbeauftragter für Seuchenbekämpfung in Dresden, anschließend Leiter der Zentralstelle für Hygiene im Landesgesundheitsamt Sachsen
1949-1957 Professor mit Lehrauftrag für Hygiene, Univ. Halle
1957 Emeritierung, anschließende Übersiedlung in die Bundesrepublik
akademische Abschlüsse:
Promotion 1920 Dr. med., Univ. Freiburg
Titel der Arbeit: Über die Ausflockungsreaktionen zur Luesdiagnose nach Sachs-Georgi, Meinicke und Lesser.
Habilitation 1923 (Hygiene und Bakteriologie), Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Studien zur Variola- und Vakzineimmunität.

Funktionen:
bis 1948 kommissarischer Leiter der Hauptabteilung Gesundheitswesen der Landesregierung Sachsen
1951 Dekan der Medizinischen Fakultät, Univ. Halle

Quellen:
Personalakte Friedrich Winkler, UAR
Buddrus, Michael; Fritzlar, Sigrid: Die Professoren der Universität Rostock im Dritten Reich. München 2007, S. 441-442.
weitere Literatur:
Uerckwitz, Jürgen: Die Geschichte des Hygiene-Institutes der Universität Rostock, Diss. Rostock 1969.
Deutsches Biographisches Archiv (DBA) II 1413, 238-239. (WBIS)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
01.08.2007, ccwahrmann  /  25.09.2015, relhs
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Friedrich Winkler" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00001837
(abgerufen am 21.11.2017)