Stockert, Franz Günther Ritter von

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Stockert, Franz Günther Ritter von

Prof. Dr. med.
1954-1958 Professor mit Lehrstuhl für Psychiatrie und Neurologie

Fakultät:
1954-1958 Medizinische Fakultät
Institut:
Univ.-Nervenklinik
Lehr- und Forschungsgebiete:
Kinder- und Jugendpsychiatrie
Fachgebiet:
44 Medizin

Lebensdaten:
geboren am 09.01.1899 in Wien
gestorben am 25.02.1967 in Frankfurt am Main
Familie:
Vater Leopold Ritter von Stockert,  Regierungsrat
Mutter Dora von Stockert, geb. Meynert,  Schriftstellerin

Kurzbiographie:
1917 Matura, Kremsmönster (Österreich)
1917-1918 Militärdienst
1918-1924 Studium der Medizin, Univ. Wien
1923-1924 Hilfsarzt an der Heil- und Pflegeanstalt "Am Steinhof", Wien
1924-1926 Hilfsarzt, Psychiatrische Univ.-Klinik Wien
1926-1935 Assistent, Univ.-Nervenklinik Halle
1935 ao. Professor, Univ. Halle
1935-1936 Ausbildung an der neurochirurgischen Abteilung, Univ. Würzburg
1937-1939 Leitung der Kinderabteilung, Univ.-Nervenklinik Frankfurt am Main; gleichzeitig nervenärztliche Praxis
1939-1947 ao. Professor, Univ. Frankfurt am Main
1948-1953 Diätendozentur an der Univ. Frankfurt am Main
1954-1958 Professor mit Lehrstuhl für Psychiatrie und Neurologie, Univ. Rostock
1958-1964 wiss. Rat und Diätendozentur, Univ. Frankfurt am Main
1964-1967 ao. Professor für Kinder-und Jugendpsychiatrie, Univ. Frankfurt am Main
akademische Abschlüsse:
Promotion 1924 Dr. med., Univ. Wien
Habilitation 1928 Univ. Halle
Titel der Arbeit: Über Umbau und Abbau der Sprache bei Geistesstörung.

akademische Selbstverwaltung:
1954-1958 Direktor der Univ.-Nervenklinik
Funktionen:
1961-1966 Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für Jugendpsychiatrie
1961-1966 Präsident der Union Europäischer Pädopsychiater
1961-1966 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung
1961-1966 Präsident der Frankfurter Nervenärztlichen Gesellschaft
1964-1967 Leiter der kinderpsychiatrischen Abteilung, Univ.-Nervenklinik Frankfurt am Main

Werke (Auswahl):
Einführung in die Psychopatholoqie des Kindesalters. Berlin 1939., 4. Aufl. 1967.
Die Sexualität des Kindes. Stuttgart 1958.

Quellen:
Personalakte Franz von Stockert, UAR
Ekkehardt Kumbier (Hg.): Zum Wirken und Leben von Franz Günther Ritter von Stockert: Symposium am 07. Juli 2006 an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt. Rostock 2006.
Zur Geschichte Gehlsheims und der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, DirektorInnen der Klinik. (Link öffnen externer Link)
weitere Literatur:
Castell, Rolf u.a.: Franz Günther Ritter von Stockert. In: Geschichte der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Deutschland in den Jahren 1937 bis 1961. Göttingen 2003, S. 480-488.
Kumbier, Ekkehardt; Haack, Kathleen; Herpertz, Sabine: Franz Günther von Stockert im Spannungsfeld von Politik und Wissenschaft. Ein Beitrag zur Geschichte der Nervenheilkunde in der DDR. In: Fortschritte der Neurologie, Psychiatrie 77(2009) 5, S. 285-288.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
09.08.2007, ccwahrmann  /  25.08.2015, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Franz Günther Ritter von Stockert" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00001843
(abgerufen am 21.11.2017)