Olechnowitz, Karl-Friedrich

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Olechnowitz, Karl-Friedrich

Prof. Dr. sc. phil.
1960-1963 Dozent für Allgemeine Geschichte des Mittelalters (mit der Wahrnehmung beauftragt)
1963-1965 Dozent für Geschichte des Mittelalters
1965-1969 Professor mit Lehrauftrag für Geschichte des Mittelalters
1969-1975 o. Professor für Allgemeine Geschichte

Fakultät:
1960-1968 Philosophische Fakultät
1968-1975 Sektion Geschichte
Institut:
Historisches Institut
Lehr- und Forschungsgebiete:
Deutsche und allgemeine Geschichte des Feudalismus, Geschichte des Mittelalters, Stadtgeschichte, Hanse
Fachgebiet:
15 Geschichte

weitere Vornamen:
Bernhard Emil Paul
Lebensdaten:
geboren am 23.09.1920 in Raben Steinfeld (Kreis Schwerin)
gestorben am 26.10.1975 in Rostock
Familie:
Vater Gustav Olechnowitz (1880-1925),  Kutscher, Kraftfahrer
Mutter Amanda Olechnowitz (1892-1962), geb. Juby

Kurzbiographie:
1939 Abitur, Bad Doberan
1939-1945 Militärdienst, schwere Verwundung, zuletzt Leutnant der Reserve
1942/43, 1946-1950 Studium der Geschichte, Germanistik, Anglistik und Kunstgeschichte, Univ. Rostock
1950-1956 Lehrer, Malchin und Rostock
1956-1960 wiss. Assistent, 1959 Oberassistent am Historischen Institut, Univ. Rostock
1960-1975 Dozent, ab 1965 Professor für Geschichte an der Univ. Rostock
akademische Abschlüsse:
Studium 1950 Staatsexamen (Oberstufenlehrer für Geschichte und Deutsch), Univ. Rostock
Promotion 1958 Dr. phil., Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Untersuchungen zum Schiffbau der hansischen Spätzeit unter besonderer Berücksichtigung der Produktionsverhältnisse.
Habilitation 1963 Dr. phil. habil., Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Forschungen zum Handel und zur Seeschiffahrt der hansischen Spätzeit.

akademische Selbstverwaltung:
1969-1971 stellv. Sektionsdirektor für Forschung
Funktionen:
1953-1957 Fachmentor für Deutsch im Rahmen des Fernstudiums, Deutsches Pädagogisches Zentralinstitut Berlin
1962-1972 Vorsitzender des Bezirksverbands Rostock/Schwerin der Deutschen Historiker Gesellschaft (DHG)
ab 1963 Mitglied des Vorstands des Hansischen Geschichtsvereins und des Arbeitsausschusses der Arbeitsgemeinschaft des Hansischen Geschichtsvereins in der DDR
ab 1965 Mitglied des Präsidiums der DHG
1966-1970 Mitglied des wiss. Beirats des Schifffahrtsmuseums Rostock
ab 1967 Vorsitzender des wiss. Beirats des Kulturhistorischen Museums Rostock
Ehrungen:
1963 Medaille für ausgezeichnete Leistungen
weitere Informationen:
erster immatrikulierter Student bei Neueröffnung der Univ. Rostock 1946

Werke (Auswahl):
Der Schiffbau der hansischen Spätzeit. Eine Untersuchung zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Hanse. Weimar 1960.
Handel- und Seeschiffahrt der späten Hanse. Weimar 1965.
Rostock. Von der Stadtrechtsbestätigung im Jahre 1218 bis zur bürgerlich-demokratischen Revolution von 1848/49. Rostock 1968.
Die Geschichte der Universität Rostock von ihrer Gründung 1419 bis zur Französischen Revolution 1789. In: Geschichte der Universität Rostock 1419-1969. Festschrift zur Fünfhundertfünfzig-Jahr-Feier. Berlin 1969, S. 3-82.

Quellen:
Personalakte Karl-Friedrich Olechnowitz, UAR
Mertens, Lothar: Lexikon der DDR-Historiker. München 2006, S. 468.
weitere Literatur:
Heitz, Gerhard: Karl-Friedrich Olechnowitz zum Gedächtnis. In: WZUR, G-Reihe 26 (1977), S. 227-229. [siehe Anhang]
Münch, Ernst: Olechnowitz, Karl-Friedrich. In: Biographisches Lexikon für Mecklenburg. Bd. 8, Schwerin 2016, S. 225-230.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
09.08.2007, editorCP  /  30.05.2016, relhs
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Karl-Friedrich Olechnowitz" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00001844
(abgerufen am 20.11.2017)