Thoenes, Fritz

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Thoenes, Fritz

Prof. Dr. med. habil.
1953-1959 Professor mit Lehrstuhl für Kinderheilkunde

Fakultät:
1953-1959 Medizinische Fakultät
Institut:
Univ.-Kinderklinik und Poliklinik
Fachgebiet:
44 Medizin

weitere Vornamen:
Gustav Theodor
Lebensdaten:
geboren am 12.01.1891 in Radebeul
gestorben am 28.06.1974 in Jena
Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater Gustav Thoenes (1851-?),  Kaufmann und Fabrikbesitzer
Mutter Magarete Thoenes, geb. Conrad

Kurzbiographie:
1911 Abitur, Dresden
1911 6-monatiger Militärdienst im Eisenbahnregiment 2, Berlin
1911-1920 Studium der Humanmedizin, Univ. Freiburg, München und Jena
1914-1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg, zuletzt Sanitätsunteroffizier
1920 Volontär im Pathologischen Institut Dresden-Friedrichsstadt
1921 Assistent in der Kinderklinik Dortmund
1922-1927 Volontär im Physikalisch-Chemischen Institut, 1923 Assistent in der Kinderklinik, Univ. Leipzig
1934 ao. Professor für Kinderheilkunde, Univ. Köln
1935-1953 Leitender Arzt und Direktor der städtischen Kinderklinik in Magdeburg, 1945 Assistenzarzt, 1947 Rehabilitierung
1937-1942 Wehrmacht, Stabsarzt im Wehrbezirkskommando Magdeburg
1953-1959 Professor mit Lehrstuhl für Kinderheilkunde, Univ. Rostock
1959 Emeritierung
akademische Abschlüsse:
Promotion 1920 Dr. med., Univ. Jena
Titel der Arbeit: Kasuistischer Beitrag zur Kenntnis der Strangentartungen des Rückenmarks bei perniziöser Anämie.
Habilitation 1928 (Kinderheilkunde), Univ. Jena
Titel der Arbeit: Über den Einfluss des Fettes auf den Nutzungswert der Säuglingsnahrung

akademische Selbstverwaltung:
1953-1959 Klinikdirektor
Funktionen:
ab 1952 Mitherausgeber "Monatsschrift für Kinderheilkunde"
ab 1953 Vorsitzender der Kommission zur Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit in Rostock
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
1959 Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina
Ehrungen:
1973 Ehrenplakette der Gesellschaft für Pädiatrie der DDR

Werke (Auswahl):
Gemeinsam mit Aschaffenburg, Rudolf: Der Eisenstoffwechsel des wachsenden Organismus. Eine literarische, klinische und experimentelle Studie. Berlin 1934.
Gemeinsam mit Müller, Rolf: Die otogenen Ernährungsstörungen im Säuglingsalter. Leipzig 1952.

Quellen:
Personalakte Fritz Thoenes, UAR; zusammengestellt von Alex Lewin, Rostock
Thal, Wilhelm: Prof. Dr. med. Fritz Thoenes (1891-1974). Direktor der Magdeburger Kinderklinik (1934-1953). In: Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 10 (1999) 5, S. 70-80.
weitere Literatur:
Eintrag im Magdeburger Biographischen Lexikon (Link öffnen externer Link)
Thal, Wilhelm: Die Kinderklinik im Krankenhaus Magdeburg-Altstadt. Städtisches Kinderkrankenhaus unter dem Direktorat von Prof. Dr. Fritz Thoenes (1934-1953). In: Ders., 100 Jahre Klinische Kinderheilkunde in Magdeburg (1906-2006). Egeln 2006, S. 23-27.
Külz, Jürgen: Zur Geschichte der Pädiatrie an der Universität Rostock. In: BGUR 18 (1993), S. 16-40, hier S. 31-32.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
26.02.2008, klabahn  /  25.08.2015, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Fritz Thoenes" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002022
(abgerufen am 20.11.2017)