Liebe, Siegfried

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Liebe, Siegfried

Prof. Dr. med. habil.
1959-1961 Professor mit Lehrstuhl für Kinderheilkunde

Fakultät:
1959-1961 Medizinische Fakultät
Institut:
Univ.-Kinderklinik und Poliklinik
Fachgebiet:
44 Medizin

Lebensdaten:
geboren am 18.08.1906 in Dresden
gestorben am 03.09.1993 in Leipzig
Familie:
Vater Paul Liebe,  Architekt
Sohn Stefan Liebe,  Professor für Gastroenterologie an der Univ. Rostock (Link öffnen Link)

Kurzbiographie:
1925 Abitur, Dresden
1925-1930 Medizinstudium, Univ. Göttingen, Bonn, Wien, Leipzig
1930-1931 Medizinalpraktikantenjahr an der Univ.-Klinik Leipzig
1931-1932 Ausbildung am Pharmakologischen Institut, Univ. Halle
1932-1933 Assistent an der Univ.-Kinderklinik der Charité Berlin
1933-1949 Assistent, 1940 Oberarzt, 1941 Dozent, Univ.-Kinderklinik Leipzig
1939-1945 Wehrmacht
1949-1954 Leitung der Städtischen Säuglingsklinik Chemnitz, 1950 Leitung der Säuglings- und Kinderklinik Leipzig, 1950 Begründer und Leiter der Kinderklinik Erfurt
1954-1959 Professor mit Lehrstuhl an der Medizinischen Akademie Erfurt
1959-1961 Professor für Kinderheilkunde, Univ. Rostock
1961-1973 Professor mit Lehrstuhl für Kinderheilkunde, Univ. Leipzig
1973 Emeritierung
akademische Abschlüsse:
Promotion 1930 Dr. med., Univ. Leipzig
Titel der Arbeit: Beiträge zur Epidemiologie der Infektionskrankheiten. Scharlach, Masern, Diphtherie und Keuchhusten.
Habilitation 1940 Dr. med. habil. (Kinderheilkunde), Univ. Leipzig
Titel der Arbeit: Zur Diagnose und Prognose geburtstraumatischer, intracranieller Blutungen.

akademische Selbstverwaltung:
1959-1961 Klinikdirektor
Funktionen:
ab 1959 Erster Vorsitzender der Sächsisch-Thüringischen medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaft für Kinderheilkunde
1961-1973 Direktor der Klinik und Poliklinik für Pädiatrie, Univ. Leipzig
Herausgeber der "Kinderärztlichen Praxis"
Mitherausgeber der "Monatsschrift für Kinderheilkunde"
Mitherausgeber "Pädiatrie und Grenzgebiete"
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
Deutsche Akademie der Wissenschaften Berlin
Ehrungen:
1959 Hufeland-Medaille

Werke (Auswahl):
Die Ernährung des gesunden und des kranken Kindes. Potsdam 1963, 4. Aufl. 1980.
(Hg.): Lehrbuch für die Kinderpflegerin und Kinderkrankenschwester. Bd. 1, Leipzig 1965, 3. Aufl. 1965.
(Hg.): Anatomie und Physiologie. Kinderkrankenpflege, Krippenpädagogik. Berlin 1977.
Psychologie - Kinderkrankenpflege. Berlin 1980.
Begründer der dreibändigen Ausgabe von "Kinderkrankenpflege - spezielle Krankheitslehre". Berlin 1980-1988.

Quellen:
Personalakte Siegfried Liebe, UAR; zusammengestellt von Änne Harms, Rostock
weitere Literatur:
Die Geschichte der Kinderheilkunde und der Kinderklinik an der Universität Rostock. Rostock 1993 (BGUR 18), S. 32-33.
Bock, Karl: Siegfried Liebe (geb. 1906). In: Namhafte Hochschullehrer der Karl-Marx-Universität Leipzig. Bd. 8, Leipzig 1986, S. 40-44.
Ocklitz, H. W.: Prof. Siegfried Liebe 75 Jahre. In: Monatsschrift Kinderheilkunde 129 (1981), S. 606.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
26.02.2008, klabahn  /  30.08.2016, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Siegfried Liebe" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002023
(abgerufen am 23.11.2017)