Benckert, Heinrich

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Benckert, Heinrich

Prof. Lic. theol. habil. Dr. phil. D. h. c.
1955-1956 Professor mit Lehrauftrag für Systematische Theologie
1956-1959 Professor mit vollem Lehrauftrag für Systematische Theologie
1959-1968 Professor mit Lehrstuhl für Systematische Theologie

Fakultät:
1955-1968 Theologische Fakultät
Institut:
Systematisch-Theologisches Institut
Fachgebiet:
11 Theologie, Religionswissenschaft

weitere Vornamen:
Reinhold Hugo Max
Lebensdaten:
geboren am 05.09.1907 in Berlin
gestorben am 13.05.1968 in Rostock
Konfession:
evangelisch-lutherisch
Familie:
Vater Max Benckert (1876-1941),  Reichsbankdirektor
Mutter Elisabeth Benckert (1877-1964), geb. Koch

Kurzbiographie:
1925 Abitur, Berlin
1926-1930 Studium der evangelischen Theologie, Univ. Tübingen, Erlangen, Greifswald und Berlin
1930 Erste Theologische Prüfung, Evangelisches Konsistorium der Mark Brandenburg
1931-1932 Vikariat in der Berlin-Brandenburgischen Kirche
1932 Zweite Theologische Prüfung, Ordination in Berlin
1933-1935 Hilfsdienstjahr und Pfarrer, Schönow (Neumark)
1934 Beitritt zur Bruderschaft des Pfarrernotbundes / Bekennende Kirche
1935 Verhaftung durch Geheime Staatspolizei (Gestapo), Ausweisung aus dem Kreis Neumark
1935-1940 Pfarrer, St. Salvator zu Breslau
1937 erneute Verhaftung durch die Gestapo
1940-1945 Wehrmacht, Fernmeldedienst, zuletzt Wachtmeister, anschließend kurze amerikanische Kriegsgefangenschaft
1945-1955 Pfarrer, Predigerkirche in Erfurt
1949-1954 Lehrauftrag an der Univ. Halle
1954-1955 Wahrnehmungsdozent für Systematische Theologie, Univ. Greifswald
1955-1968 Professor für Systematische Theologie, Univ. Rostock
akademische Abschlüsse:
Promotion 1930 Dr. phil., Univ. Erlangen
Titel der Arbeit: Ernst Troeltsch und das ethische Problem.
Promotion 1934 Lic. theol., Univ. Leipzig
Titel der Arbeit: Der Begriff des Glaubensaktes.
Habilitation 1954 Lic. theol. habil., Univ. Halle
Titel der Arbeit: Das Gebet als Gegenstand der Dogmatik.

akademische Selbstverwaltung:
1955-1968 Institutsdirektor
1959-1961 Dekan
Ehrungen:
1961 D. h. c., Univ. Göttingen
1965 Medaille für Kämpfer gegen den Faschimus 1933-1945

Werke (Auswahl):
Gebetshilfe. Eine Anleitung, mit der Kirche christlich zu beten. Göttingen 1949.
Die Stofflichkeit der Abendmahlsgabe. Zum Gespräch über die Arnoldshainer Abendmahlsthesen. Witten 1961.
Gemeinsam mit Lange, Ernst: Der Dienst am Wort in der Gemeinde heute. Witten 1967.
Theologische Bagatellen - Gesammelte Aufsätze. Hg. von Gottfried Holtz und Martin Kuske. Berlin 1970.

Quellen:
Personalakte Heinrich Benckert, UAR; zusammengestellt von Nicole Preuß, Rostock
Brissa, Enrico: Ein Pastor gegen den Nationalsozialismus. Zur Erinnerung an Heinrich Benckert. In: Evangelische Theologie 68 (2008) 1, S. 49-70.
weitere Literatur:
Langer, Jens: In memoriam Heinrich Benckert. In: Studienhefte zur mecklenburgischen Kirchengeschichte 3 (1989), S. 22-27.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL) (Link öffnen externer Link)
Deutsches Biographisches Archiv II 96, 338-339; III 61, 420. (WBIS)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
29.02.2008, klabahn  /  21.05.2015, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Heinrich Benckert" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002031
(abgerufen am 23.11.2017)