Bienengräber, Alexander

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Bienengräber, Alexander

Prof. Dr. sc. med. Dr. h. c.
1958-1969 Professor mit Lehrstuhl für Pathologische Anatomie
1969-1976 o. Professor für Pathologische Anatomie

Fakultät:
1958-1969 Medizinische Fakultät
1969-1976 Bereich Medizin
Institut:
Pathologisches Institut (ab 1965 Institut für Allgemeine und spezielle Pathologie)
Lehr- und Forschungsgebiete:
Onkologie, Zellularpathologie, Pankreatologie, Infektionskrankheiten
Fachgebiet:
44 Medizin

weitere Vornamen:
Adolf Paul
Lebensdaten:
geboren am 08.09.1911 in Lüdenscheid (Sauerland)
gestorben am 12.07.1991 in Rostock
Familie:
Vater Alfred Bienengräber (1881-1937),  Betriebsleiter
Mutter Johanna Bienengräber (1882-1958), geb. zur Löwen
Sohn Prof. Dr. med. Volker Bienengräber,  Professor für Experimentelle Zahnheilkunde an der Univ. Rostock (Link öffnen Link)

Kurzbiographie:
1932 Abitur, Dessau
1932-1937 Studium der Humanmedizin, Univ. Leipzig und Würzburg
1938-1939 ärztliche Tätigkeit in verschiedenen Leipziger Univ.-Kliniken
1939-1948 freiwilliger, 1940 wiss. Assistent, Pathologisches Institut der Univ. Leipzig
1942-1945 Wehrmacht, Sachbearbeiter beim sächsischen Luftgaupathologen in Leipzig, zuletzt: Oberarzt
1952-1953 Professor mit Lehrauftrag für Pathologie, Univ. Greifswald
1955-1958 Professor mit vollem Lehrauftrag für Pathologische Anatomie, Humboldt-Univ. Berlin
1958-1976 Professor für Pathologische Anatomie, Univ. Rostock
1976 Emeritierung
akademische Abschlüsse:
Promotion 1938 Dr. med., Univ. Leipzig
Titel der Arbeit: Ursache und Behandlung der Kiefersperre.
Habilitation 1948 Univ. Greifswald
Titel der Arbeit: Über die Geschwulstmetastasierung.

akademische Selbstverwaltung:
1958-1969 Institutsdirektor
1960-1966 Prorektor für Forschungsangelegenheiten
1961-1962 kommissarischer Direktor des Instituts für Gerichtliche Medizin
ab 1963 Leiter des Elektronenmikroskopischen Zentrums
ab 1967 Wahlsenator
ab 1969 Mitglied des Wiss. Rates
Funktionen:
1948-1953 kommissarischer Institutsdirektor des Pathologischen Instituts, Univ. Greifswald
1951-1953 Prorektor für den wiss. Nachwuchs, Univ. Greifswald
ab 1967 Mitglied des Redaktionsbeirates WZUR, N-Reihe
Ehrungen:
1964 Rudolf-Virchow-Preis
1970 Pfaff-Medaille
1971 Obermedizinalrat
1973 Dr. med. h. c., Univ. Debrecen (Ungarn)
Ehrenmitglied der Mecklenburg-Vorpommerschen Gesellschaft für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde

Werke (Auswahl):
Pathohistologie. Nach den Prinzipien der Pathologie. Jena 1963, 3. Aufl. 1970.
Gemeinsam mit Rosenthal, Wolfgang; Hoffmann-Axthelm, Walter: Spezielle Zahn-, Mund- und Kieferchirurgie. 2. Aufl., Leipzig 1963, 3. Aufl., Leipzig 1971.
Klinikopathologie. Pathologisch-diagnostisches Praktikum mit Sektionsanleitungen. Jena 1967.
Nicht immer ist der Mensch nur heiter, er kann auch krank sein usw. Ein Zwiegespräch mit Wilhelm Busch im Licht moderner Medizin. Berlin 1970, 7. Aufl. Berlin 1990.
Gemeinsam mit Herzog, Karl Heinz: Praktische Krebsbekämpfung. Prophylaxe-Diagnose-Therapie. Leipzig 1981.

Quellen:
Personalakte Alexander Bienengräber, UAR; zusammengestellt von Ute Eigenstetter, Rostock
weitere Literatur:
Nizze, Horst: "Mit ihm die Diskussion zu pflegen, ist in der Tat ein wahrer Segen!" Wilhelm Busch zum 175. Geburtstag. In: Ärzteblatt M-V 17 (2007) 4, S. 140-142. [kurzer Einblick in Bienengräbers Werk "Nicht immer ist der Mensch nur heiter..."] (Link öffnen externer Link)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
03.03.2008, klabahn  /  29.08.2016, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Alexander Bienengräber" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002045
(abgerufen am 24.11.2017)