Libbert, Eike

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Libbert, Eike

Prof. Dr. rer. nat. habil.
1959-1963 Professor mit vollem Lehrauftrag für Allgemeine Botanik
1963-1969 Professor mit Lehrstuhl für Allgemeine Botanik
1969-1992 o. Professor für Pflanzenphysiologie
1992-1996 Professor (C4) für Allgemeine Pflanzenphysiologie

Fakultät:
1959-1968 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
1968-1990 Sektion Biologie
1990-1996 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Institut:
Botanisches Institut (bis 1968), Fachbereich Biologie (1990-1996)
Lehr- und Forschungsgebiete:
Pflanzliche Wachstumsregulatoren (Auxine), nach der III. Hochschulreform 1968 vorwiegend Lehrbuchautor
Fachgebiet:
42 Biologie

Lebensdaten:
geboren am 22.04.1928 in Osterwieck (Harz)
gestorben am 29.04.2003 in Triepkendorf (bei Neubrandenburg)
Familie:
Vater Walter Libbert,  Lehrer
Mutter Hedwig Libbert, geb. Krelle

Kurzbiographie:
1934-1944 Schulbesuch in Ueckermünde und Pasewalk
1944-1945 Luftwaffenhelfer, Kriegsgefangenschaft
1946 Abitur (Externer), Pasewalk
1945-1948 nach Lehrerbildungskurs "Neulehrer" im Kreis Ueckermünde, 1948 Erste Lehrerprüfung
1948-1952 Biologiestudium an den Univ. Greifswald und Berlin
1952-1954 wiss. Assistent am Institut für Landwirtschaftliche Botanik, Humboldt-Univ. Berlin
1959 Professor mit Lehrauftrag, Humboldt-Univ. Berlin
1959-1996 Professor an der Univ. Rostock
1993-1995 Gastprofessor an der Univ. Bremen
akademische Abschlüsse:
Studium 1951 Dipl.-Biologe, Univ. Greifswald
Promotion 1952 Dr. rer. nat., Univ. Greifswald
Titel der Arbeit: Die Wirkung der Alkali- und Erdalkaliionen auf das Wurzelwachstum unter besonderer Berücksichtigung des Ionenantagonismus und seiner Abhängigkeit von Milieufaktoren.
Habilitation 1955 Dr. rer. nat. habil. (Allgemeine Botanik), Humboldt-Univ. Berlin

akademische Selbstverwaltung:
1959-1968 Direktor des Botanischen Instituts
1961-1962 kommissarischer Direktor des Instituts für Mikrobiologie
1961-1968 kommissarischer Direktor des Botanischen Gartens
1964-1965 Dekan
1968-1970 Stellv. Sektionsdirektor für Ausbildung und Erziehung
1978-1990 Leiter des Wissenschaftsbereichs Pflanzenphysiologie und Biochemie
1991 Mitglied der Ehrenkommission und der Überleitungskommission an der Univ. Rostock
Funktionen:
1990-1993 Vorsitzender und Mitgründer des Ortsverbandes Rostock des Deutschen Hochschulverbands ab Oktober 1990, Vorsitzender und Mitgründer des Landesverbands MV ab Juni 1991 bis 1993
Gründungsmitglied Rotary-Club Rostock
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
Biologische Gesellschaft der DDR
Deutsche Botanische Gesellschaft
Französische Gesellschaft für Pflanzenphysiologie
Ehrungen:
Bestätigung als Senatsmitglied der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Werke (Auswahl):
(Hg.) Wachstumsregulatoren bei Pflanzen. Internationale Vortragstagung Rostock/Kühlungsborn 1966 der Biologischen Gesellschaft in der DDR, Sektion Physiologie und Biochemie der Pflanzen. Rostock, Jena 1967.
Lehrbuch der Pflanzenphysiologie. Jena und Stuttgart 1973, 5. Aufl. Jena 1993, russ. Ausg. Moskau 1976, poln. Ausg. Warschau 1981.
(Hg.) Kompendium der allgemeinen Biologie. Jena und Stuttgart 1976, ab 4. Aufl. 1982: Allgemeine Biologie, 7. Aufl. 1991, russ. Ausg. Moskau 1982, litauische Ausg. Vilnius 1987.
(Hg. mit E. Geißler) Kleine Enzyklopädie Leben. Leipzig 1976, 3. Aufl. 1981.
(Hg. mit E. Geißler u.a.) Kleine Enzyklopädie Biologie. Thun und Frankfurt am Main 1976, 3. Aufl. 1983.
(Hg. mit H. Borriss) Wörterbücher der Biologie: Pflanzenphysiologie. Jena und Stuttgart 1984.

Quellen:
Angaben durch Lutz Libbert (Sohn)
Personalakte Eike Libbert, UAR
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
22.09.2008, klabahn  /  26.01.2015, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Eike Libbert" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002206
(abgerufen am 22.11.2017)