Kalisch, Johannes

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Kalisch, Johannes

Prof. Dr. phil. habil.
1961-1969 Dozent für Geschichte der UdSSR und der europäischen Volksdemokratien (mit der Wahrnehmung beauftragt)
1969-1976 Hochschuldozent für Allgemeine Geschichte der neuesten Zeit
1976-1992 o. Professor für Geschichte der KPdSU / Geschichte der sozialistischen Länder Europas

Fakultät:
1961-1968 Philosophische Fakultät
1968-1990 Sektion Geschichte
1990-1992 Philosophische Fakultät
Institut:
Historisches Institut (bis 1968)
Lehr- und Forschungsgebiete:
Geschichte Osteuropas
Fachgebiet:
15 Geschichte

Lebensdaten:
geboren am 24.12.1928 in Königshütte (Oberschlesien)
gestorben am 05.11.2002 in Rostock
Familie:
Vater Paul Viktor Kalisch (1899-1929),  Hüttenarbeiter
Mutter Helene Kalisch (1903-1971), geb. König,  Näherin, Büroangestellte

Kurzbiographie:
1947 Abitur, Riesa
1947 Lehramtsanwärter bzw. Praktikant, Riesa-Gröba
1947 Lehrgang an Schule der SMAD, Königs Wusterhausen
1947-1952 Studium der Geschichte, Geographie und Germanistik, Univ. Leipzig
1948-1949 (nebenamtliche) Lehrkraft, Riesa und Dozent an der Volkshochschule Riesa-Großenhain
1951-1960 Hilfsassistent, wiss. Assistent, Oberassistent, Univ. Leipzig
1959-1960 Lehrauftrag, Univ. Halle-Wittenburg, dann Univ. Rostock
1960-1961 Dozent für die Geschichte Polens (mit Wahrnehmung beauftragt), Univ. Leipzig
1961-1976 Wahrnehmungsdozent, ab 1969 Hochschuldozent, Univ. Rostock
1961-1962 Lehrauftrag, Univ. Greifswald
1975-1976 einjähriges Zusatzstudium, Univ. Warschau
1976-1992 o. Professor, Univ. Rostock
1991 Umwandlung Dr. sc. phil. in Dr. phil. habil.
akademische Abschlüsse:
Studium 1952 Staatsexamen (Geschichte und Geographie für die Oberstufe), Univ. Leipzig
Promotion 1957 Dr. phil., Univ. Leipzig
Titel der Arbeit: Zur Polenpolitik Augusts des Starken 1697 bis 1700. Reformversuche in Polen am Ausgang des 17. Jahrhunderts.
anderer 1969 facultas docendi (Allgemeine Geschichte der neuesten Zeit), Univ. Rostock
Habilitation 1976 Dr. sc. phil., Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Studien zur Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen 1918-1939.

akademische Selbstverwaltung:
1976-1979 stellv. Sektionsdirektor für Forschung
Funktionen:
ab 1958 Mitherausgeber des "Jahrbuchs für Geschichte der UdSSR und der volksdemokratischen Länder Europas" (später umbenannt in: Jahrbuch für die Geschichte der sozialistischen Länder Europas)
1964 Mitglied des Wiss. Rats für Geschichte der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung
ab 1969 Univ.-Kommission für wiss. Information, Dokumentation und Bibliothekswesen
ab 1970 Mitglied der Univ.-Parteileitung
1970-1972 stellv. Vorsitzender der Univ.-Gewerkschaftsleitung Rostock
1972-1974 Vorsitzender der Univ.-Gewerkschaftsleitung Rostock
1981-1984 Mitglied des wiss. Beirates für Geschichtswissenschaft beim Ministerium für Hoch- und Fachschulwesen
Senatskommission für Bibliothekswesen
Hrsg. der "Studien zu den deutsch-polnischen Beziehungen"
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
1948-1951 Kulturbund
ab 1954 Urania – Gesellschaft zur Verbreitung wiss. Kenntnisse
ab 1956 Hansischer Geschichtsverein
ab 1958 Deutsche Historiker-Gesellschaft
ab1978 Jablonowski-Gesellschaft (Societas Jablonoviana)
Ehrungen:
1953,1960 Medaille für ausgezeichnete Leistungen
1964 silberne Ehrennadel der Urania
1974 Verdienstmedaille der DDR
1982 Pestalozzi-Medaille in Gold
1984 Medaille für außerordentliche Verdienste in der Entwicklung der Univ. Torun

Werke (Auswahl):
zusammen mit Zschäbitz, Gerhard; Krüger, Günther (Hrsg.): Traum und Tat. Kämpfe der Volksmassen in der Geschichte. 2. überarbeitete Auflage 1964.

Quellen:
Personalakte Johannes Kalisch, UAR
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
17.10.2008, mglasow  /  29.03.2016, relhs
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Johannes Kalisch" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002234
(abgerufen am 24.11.2017)