Kühne, Erich

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Kühne, Erich

Prof. Dr. phil.
1955 Professor mit Lehrauftrag für Neuere deutsche Sprache und Literatur
1955-1958 Professor mit vollem Lehrauftrag für Neuere deutsche Sprache und Literatur
1959-1973 Professor mit vollem Lehrauftrag für Neuere deutsche Sprache und Literatur

Fakultät:
1955-1958 Philosophische Fakultät
1959-1968 Philosophische Fakultät
1968-1973 Sektion Sprach- und Literaturwissenschaft
Institut:
Germanistisches Institut
Lehr- und Forschungsgebiete:
Dramatik des 19.-20. Jahrhunderts, DDR-Literatur, Komödien, Goethe
Fachgebiet:
18.08 Deutsche Sprache und Literatur

weitere Vornamen:
Ludwig
Lebensdaten:
geboren am 12.02.1908 in Witkowitz (bei Mährisch-Ostrau)
gestorben am 20.04.1983 in Rostock
Familie:
Vater Johann Kühne (1878-1915),  Tischlermeister
Mutter Anna Kühne (1885-1957), geb. Langer

Kurzbiographie:
1926 Abitur, Ostrava (Tschechoslowakei)
1926-1927 Studium der Volkswirtschaft, Hochschule für Welthandel Wien
1927-1933 Studium der Germanistik und Kunstgeschichte, Univ. Wien und München
1933-1935 freier Mitarbeiter beim Rundfunk Ostrava und München sowie bei verschiedenen Zeitschriften
1935-1936 Hochschulreferent, Verein für Deutschtum im Ausland, Berlin
1936 Erhalt der deutschen Staatsbürgerschaft
1936-1937 Lektor in der Parteiamtlichen Prüfungskommission zum Schutz des NS-Schrifttums in der Kanzlei des Führers der NSDAP (Dienststelle Bouhler), Berlin
1938-1939 Referent in der Schrifttumsabteilung, NS-Reichspropagandaministerium Berlin
1939-1945 Wehrmacht, Infanterist, 1940 Lehrregiment Brandenburg, anschließend tätig im Lehrlingsausbildungswesen des NS-Reichsluftfahrtministeriums und Referent beim Interradio-Steglitz, 1941 Dolmetscher in Berlin, 1944-1945 Einsätze in Frankreich und auf dem Balkan, zuletzt Feldwebel
1946-1947 Lektor, Pontesverlag Berlin-Wilmersdorf
1948-1951 wiss. Aspirantur, Humboldt-Univ. Berlin
1953-1954 Dozent für Deutsche Literaturgeschichte, Univ. Halle
1955-1958 Professor für Neuere deutsche Sprache und Literatur, Univ. Rostock
1958-1959 Professor mit vollem Lehrauftrag für Neuere deutsche Sprache und Literatur, Humboldt-Univ. Berlin (nur Forschungsauftrag)
1959-1973 Professor für Neuere deutsche Sprache und Literatur, Univ. Rostock
1973 Emeritierung, Anerkennung des Titel "Ordentlicher Professor Emeritus"
akademische Abschlüsse:
Promotion 1933 Dr. phil., Univ. Wien
Titel der Arbeit: Emblematik und Allegorie in Georg Philipp Harsdörfers Gesprächsspielen 1644-1648.
Habilitation 1951 (Deutsche Sprache und Literaturgeschichte), Humboldt-Univ. Berlin
Titel der Arbeit: Über die Anthropologie Grabbes und Büchners und den Realismus ihres Geschichtsdramas.

akademische Selbstverwaltung:
1955-1958 Institutsdirektor
1955-1957 Dekan
1955-1958 Fachrichtungsleiter Germanistik
1961-1967 Vorsitzender der Kommission "Forschung" der Philosophischen Fakultät
1963-1968 Abteilungsleiter "Sozialistische Literatur" am Germanistischen Institut
Ehrungen:
1965 Goldene Ehrennadel der Nationalen Front
1969 Pestalozzi-Medaille in Bronze
1973 Pestalozzi-Medaille in Silber

Werke (Auswahl):
(Hg.): Sudetendeutscher Schicksalskampf. Leipzig 1938.
Hauptautor des Kapitels "Dramatik". In: Literatur der Deutschen Demokratischen Republik. 4. Aufl., Berlin 1976. (= Band 11 Geschichte der deutschen Literatur)

Quellen:
Personalakte Erich Kühne, UAR
Internationales Germanistenlexikon 1800-1950. Bd. 2, Berlin (u.a.) 2003, S. 1027-1028.
weitere Literatur:
125 Jahre Germanistik an der Universität Rostock 1858-1983. Rostock 1983 (BGUR 5), S. 31-32.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
05.01.2009, mglasow  /  04.06.2014, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Erich Kühne" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002281
(abgerufen am 19.11.2017)