Schröder, Walter

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Schröder, Walter

Prof. Dr. phil. habil.
1947-1952 Dozent für Ältere deutsche sowie Niederdeutsche Philologie

Fakultät:
1947-1952 Philosophische Fakultät
Institut:
Germanistisches Institut
Lehr- und Forschungsgebiete:
Epik des 12. und 13. Jahrhunderts
Fachgebiet:
18.08 Deutsche Sprache und Literatur

weitere Vornamen:
Johannes
Lebensdaten:
geboren am 12.05.1910 in Dahmen (Mecklenburg)
gestorben am 28.01.1984 in Mainz
Konfession:
evangelisch-lutherisch
Familie:
Vater Martin-Wilhelm Schröder (1880-1960),  Kaufmann
Mutter Lucie Schröder (1886-1970), geb. Weise

Kurzbiographie:
1929 Abitur, Rostock
1929-1935 Studium der Germanistik, Geschichte und Volkskunde, Univ. Rostock und Hamburg
1935 Staatsprüfung für das höhere Lehramt
1935-1936 Referendar, Rostock
1936-1937 Assistent, Stadtarchiv Rostock
1937-1939 Assistent, Mecklenburgisches Wörterbuch (Hg.: Hermann Teuchert )
1940-1945 Wehrmacht, Dienst in einem Infanterieregiment, zuletzt Leutnant der Reserve
1945-1952 Lehrbeauftragter, 1947 Dozent, Univ. Rostock
1952 Kündigung und Übersiedlung nach Frankfurt am Main
1954-1955 Vertretungsprofessor für Deutsche Philologie, Univ. Mainz
1958-1960 apl. Professor für Deutsche Philologie, Univ. Frankfurt am Main
1960-1978 Professor für Deutsche Philologie, Univ. Mainz
1965 Gastprofessur, Middlebury College (Vermont, USA)
1978 Emeritierung
akademische Abschlüsse:
Promotion 1935 Dr. phil., Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Fritz Stavenhagens Bauernkomödie "De dütsche Michel". Entstehungsgeschichte und Würdigung nach Form und Gehalt.
Habilitation 1947 (Ältere deutsche und niederdeutsche Philologie), Univ. Rostock
Titel der Arbeit: "Zwivel". Eine geistesgeschichtliche Studie über Wolfram von Eschenbachs Parzival.

Funktionen:
1955-1971 Sekretär und Schatzmeister des Deutschen Germanistenverbandes
1972-1983 Vizepräsident der deutschen Sektion der Internationalen Artusgesellschaft
1974-1981 Mitherausgeber "Deutsche Studien"

Werke (Auswahl):
Der Ritter zwischen Welt und Gott. Idee und Problem des Parzivalromans Wolframs von Eschenbach. Weimar 1952.
Der dichterische Plan des Parzivalromans. Halle 1953.
Das Nibelungenlied. Versuch einer Deutung. Halle 1954.
(Hg.): Spielmannsepik. Stuttgart 1962, 2. Aufl. 1967. Nachdruck Darmstadt 1977.
Die Soltane-Erzählung in Wolframs Parzival. Studien zur Darstellung und Bedeutung der Lebensstufen Parzivals. Heidelberg 1963.
Das deutsche Versepos. Darmstadt 1969.
Rede und meine. Aufsätze und Vorträge zur deutschen Literatur des Mittelalters von Walter Johannes Schröder. Hrsg. von Gisela Hollandt und Rudolf Voss in Zusammenarbeit mit Wolfgang Kleiber. Köln und Wien 1978.
Nachweis von Publikationen:
Bibliographie in: Rede und meine. Aufsätze und Vorträge zur deutschen Literatur des Mittelalters von Walter Johannes Schröder. Hrsg. von Gisela Hollandt und Rudolf Voss in Zusammenarbeit mit Wolfgang Kleiber. Köln und Wien 1978, S. 417-420.

Quellen:
Personalakte Walter Schröder, UAR
Internationales Germanistenlexikon 1800-1950. Bd. 3, Berlin (u.a.) 2003, S. 1664 f.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
05.01.2009, mglasow  /  23.02.2016, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Walter Schröder" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002282
(abgerufen am 18.11.2017)