Sielaff, Erich

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Sielaff, Erich

Prof.
1951-1955 Professor mit vollem Lehrauftrag für Methodik des Deutschunterrichts

Fakultät:
1951-1952 Pädagogische Fakultät
1952-1955 Sonstige
Institut:
Institut für Methodik und Didaktik, ab 1952 Pädagogisches Institut
Lehr- und Forschungsgebiete:
Schulbücher, Jugendschriften, Märchen
Fachgebiet:
18.08 Deutsche Sprache und Literatur
80 Pädagogik

weitere Vornamen:
Willi Rudolf Richard
Lebensdaten:
geboren am 22.11.1889 in Stettin
gestorben am 18.02.1960 in Rostock
Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater Richard Sielaff (1862-1930),  Buchhalter
Mutter Anna Sielaff (1864-?), geb. Hermann,  Schneiderin

Kurzbiographie:
1906 Mittlere Reife, Stettin
1906-1909 Staatliches Lehrerseminar Pyritz (Pommern), 1909 Erste Lehrerprüfung
1909-1913 Lehrer in Hammer (Kr. Ueckermünde, Pommern), 1912 Zweite Lehrerprüfung
1913-1915 Militärjahr und Kriegseinsatz als Infanterist, 1914 schwer verwundet, zuletzt Unteroffizier der Reserve
1915-1924 Volksschullehrer in Stettin, Mittelschullehrerprüfung (1920 Deutsch, Französisch; 1921 Englisch)
1924-1934 Mittelschullehrer in Stettin, 1932-1933 Rektor, von NSDAP des Amtes enthoben und bis 1934 dauerhaft beurlaubt
1934-1945 Volksschullehrer in Pyritz
1945-1946 Deutschdozent in Lehrerbildungsgängen in Schwerin und Leiter eines Lehrerbildungslehrganges
1949 Professor mit vollem Lehrauftrag für Deutsch-Methodik für die Mittelstufe der Einheitsschule, Univ. Greifswald
1949-1951 Direktor der Arbeiter- und Bauern-Fakultät, Univ. Rostock
1951-1955 Professor für Methodik des Deutschunterrichts, Univ. Rostock
1955 Emeritierung, bis 1957 Lehrtätigkeit an der Univ. Rostock

akademische Selbstverwaltung:
1949-1951 Direktor der Arbeiter- und Bauernfakultät
Funktionen:
1927-1930 Herausgeber Pommersche Heimatbücher für Schule und Haus
1929-1933 Verwaltungsrat des Stettiner Stadttheaters
1930-1932 Leiter des Lehrganges für die Ablegung der Mittelschullehrerprüfung, Stettin
Ehrungen:
1957 Pestalozzi-Medaille

Werke (Auswahl):
300 Bücher für die Schülerbücherei. Ein besprechendes Verzeichnis geeigneter Jugendbücher. Stettin 1930.
Was Rudi erzählt. Eine Geschichte für kleine Leute. Langensalza (u.a.) 1931, 2. Aufl. 1932.
Der Rollerklub. Eine Kindergeschichte. Langensalza (u.a.) 1932.
(Hg.): Pommersche Sagen. Leipzig 1935.
(Bearbeiter): Till Eulenspiegel. Potsdam 1943, 2. Aufl. Frankfurt am Main1955.
(Hg.): Maria Schweidler, die Bernsteinhexe. Schwerin 1953, 3. Aufl. 1956.
(Hg.): Die Schildbürger. Nach der ersten Ausgabe von 1598 und dem Narrenbuch von 1811 für die Jugend bearbeitet. Berlin 1958, 7. Aufl. 1965.

Quellen:
Personalakte Erich Sielaff, UAR
Internationales Germanistenlexikon 1800-1950. Bd. 3, Berlin (u.a.) 2003, S. 1726-1728.
weitere Literatur:
Erich Sielaff. In: Deutsches Literatur-Lexikon, Bd. 17, Bern (u.a.) 1997, S. 655.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
05.01.2009, mglasow  /  28.05.2014, relhs
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Erich Sielaff" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002283
(abgerufen am 19.11.2017)