Raab, Harald

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Raab, Harald

Prof. Dr. phil. habil.
1959-1961 Dozent für Slawistik (mit der Wahrnehmung beauftragt)
1961-1963 Dozent für Slawistik
1963-1965 Professor mit Lehrauftrag für Slawistik
1965-1969 Professor mit vollem Lehrauftrag für Slawistik

Fakultät:
1959-1968 Philosophische Fakultät
1968-1969 Sektion Sprach- und Literaturwissenschaft
Institut:
Institut für Slawistik
Lehr- und Forschungsgebiete:
deutsch-russische Kultur- und Literaturbeziehungen; slawische Folklore; übersetzungstheoretische und Probleme der Stilistik
Fachgebiet:
18.50 Slawische Sprachen und Literaturen: Allgemeines

Lebensdaten:
geboren am 12.10.1921 in Brünn (Tschechoslowakei)
gestorben am 13.04.1969 in Rostock
Familie:
Vater Gottfried Raab,  Betriebsleiter
Mutter Olga Raab

Kurzbiographie:
1940 Abitur, Brünn
1940-1941 Jurastudium, Univ. Prag
1941-1949 Wehrmacht (zuletzt Leutnant) und sowjetische Kriegsgefangenschaft
1950 Russischlehrer an der Grundschule Eggesin (Vorpommern)
1951-1953 Studium der Slawistik und Germanistik, Univ. Greifswald
1953-1959 planmäßiger Aspirant, wiss. Assistent, ab 1957 Oberassistent, 1959 Wahrnehmungsdozent am Institut für Slawistik, Univ. Greifswald
1959-1969 Dozent und Professor für Slawistik, Univ. Rostock
akademische Abschlüsse:
Studium 1953 Staatsexamen, Univ. Greifswald
Promotion 1956 Dr. phil., Univ. Greifswald
Titel der Arbeit: Über die Anfänge der slawistischen Studien im deutschen Ostseeraum unter besonderer Berücksichtigung von Mecklenburg und Vorpommern
Habilitation 1961 Dr. phil. habil., Univ. Greifswald
Titel der Arbeit: Die Lyrik Puschkins in Deutschland 1820-1870

akademische Selbstverwaltung:
1959-1968 kommissarischer Fachrichtungsleiter
1959-1968 Institutsdirektor
1963-1967 Prodekan für wiss. Nachwuchs
Funktionen:
Redaktionsmitglied der "Zeitschrift für Slawistik"
Mitglied der "Fachkommission Russisch" beim Ministerium für Volksbildung
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
ab 1957 Nationales Slawistenkomitee der DDR
Ehrungen:
1960 Medaille für ausgezeichnete Leistungen
1964 Verdienstmedaille der DDR

Werke (Auswahl):
(Hg.): Gesammelte Werke Alexander Puschkins, 1. Aufl., Berlin 1964, 4. Aufl. bis 1985; (Hg.): Ausgewählte Werke Alexander Puschkins, Berlin 1999.
(Hg.): Das Lied von der Heerfahrt Igors, des Sohnes Swjatoslaws, des Enkels Olegs. Leipzig 1965.
Geschichte der altrussischen Literatur (10.-17. Jahrhundert). Für das Fernstudium verfasst. Potsdam 1957, 2. Aufl. 1965.

Quellen:
Personalakte Harald Raab, UAR
Liewehr, Ferdinand: Prof. Dr. Harald Raab in memoriam. In: Zeitschrift für Slawistik, Band 14 (1969), S. 754-758. [siehe Anhang]
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
05.02.2009, mglasow  /  02.02.2015, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Harald Raab" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002294
(abgerufen am 24.11.2017)