Falckenberg, Günther

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Falckenberg, Günther

Prof.
1919-1924 Privatdozent für Angewandte Physik
1924-1940 außerplanmäßiger ao. Professor für Angewandte Physik
1940-1946 apl. Professor für Angewandte Physik
1947-1953 Professor mit Lehrauftrag für Angewandte Physik

Fakultät:
1919-1951 Philosophische Fakultät
1951-1953 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Lehr- und Forschungsgebiete:
Infrarotstrahlung, Strahlungsmessung
Fachgebiet:
33 Physik

Lebensdaten:
geboren am 04.07.1879 in Lagardesmühlen bei Küstrin
gestorben am 19.07.1963 in Rostock
Konfession:
evangelisch-reformiert
Familie:
Vater Albert Falckenberg (1846-1886),  Fabrik- und Gutsbesitzer
Mutter Marie Falckenberg (1848-1925), geb. Vockeroth

Kurzbiographie:
1901 Abitur, Perleberg
1901-1902 Studium des Maschinenbaus, TH Berlin-Charlottenburg, nebenbei Tätigkeit in der Maschinenfabrik Borsig, Berlin-Tegel
1902-1906 Studium der Mathematik, Chemie und Physik, Univ. Zürich und der Physik (u. a. bei Planck und Starke), Univ. Berlin
1906-1910 Vorlesungsassistent am Physikalischen Institut der Univ. Greifswald (u. a. bei Mie, Stark, Starke); anschließend kurze Tätigkeit in der Industrie
1910-1922 Volontärassistent, 1912 planmäßiger Assistent, 1919 Privatdozent, 1920 Oberassistent am Physikalischen Institut der Univ. Rostock (u. a. bei Heydweiller)
1914-1918 Kriegsfreiwilliger im Marinedienst, Spezialist für drahtlose Telegraphie
1922-1945 Leiter der Rostocker Univ.-Luftwarte Friedrichshöhe; Lehrauftrag für Geophysik an der Univ. Rostock
1924-1953 Professor für Angewandte Physik, Univ. Rostock
1945-1953 Leiter der Landeswetterwarte, ab 1946 Leiter des Landeswetterdienstes Mecklenburg-Vorpommern und bis 1951 Direktor des Meteorologischen Observatoriums Warnemünde (später in Kühlungsborn); ab 1951 Leiter einer meteorologischen Fachabteilung beim Meteorologischen Dienst der DDR
1953 Ruhestand
akademische Abschlüsse:
Promotion 1906 Dr. phil., Univ. Berlin
Titel der Arbeit: Über die Bildung und Zersetzung von Ammoniak durch stille elektrische Entladung aus metallenen Spitzen.
Habilitation 1919 (Angewandte Physik), Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Abhängigkeit der Dielektrizitätskonstante des Wassers, Aethylalkohols, Methylalkohols und Aceton vom Druck.

akademische Selbstverwaltung:
1945-1946 kommissarischer Direktor des Physikalischen Instituts
Funktionen:
ab 1947 Mitherausgeber der "Zeitschrift für Meteorologie"

Quellen:
Personalakte Günther Falckenberg, UAR
Vorlesungsverzeichnisse Univ. Rostock 1946-1953, UAR
Hecht, Dirk; Mahnke, Rainhard: Der Physiker und Meteorologe Günther Falckenberg, seine Tätigkeit am Rostocker Physikalischen Institut, an der Rostocker Luftwarte und an den Observatorien Warnemünde und Kühlungsborn. In: WZUR, N-Reihe, 39 (1990) 5, S. 167-200. [siehe Anhang]
Buddrus, Michael; Fritzlar, Sigrid: Die Professoren der Universität Rostock im Dritten Reich. München 2007, S. 124-125.
weitere Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv: II 351, 157-158. (WBIS)
Nachlass Günther Falckenberg im UAR
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
19.05.2009, mglasow  /  28.09.2015, relhs
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Günther Falckenberg" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002317
(abgerufen am 25.11.2017)