Kelbg, Günter

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Kelbg, Günter

Prof. Dr. sc. nat.
1959-1961 Dozent für Theoretische Physik
1961-1964 Professor mit Lehrauftrag für Theoretische Physik
1964-1969 Professor mit vollem Lehrauftrag für Theoretische Physik
1969-1987 o. Professor für Theoretische Physik

Fakultät:
1959-1968 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
1968-1987 Sektion Physik
Institut:
Institut für Theoretische Physik (bis 1968)
Lehr- und Forschungsgebiete:
Statistische Mechanik, Theorie der Flüssigkeiten, Elektrolyte, Plasmen
Fachgebiet:
33 Physik

weitere Vornamen:
Siegfried
Lebensdaten:
geboren am 26.03.1922 in Königsberg
gestorben am 26.01.1988 in Rostock
Familie:
Vater Gustav Kelbg (1886-1968),  Reichsbahnsekretär
Mutter Marie Kelbg (1890-1972), geb. Schäfer

Kurzbiographie:
1941 Abitur, Königsberg
1942-1943 Studium der Mathematik, Physik und Chemie, Univ. Königsberg
1943-1948 Wehrmacht, zuletzt Obergefreiter in einem Luftwaffen-Jagdgeschwader, ab 1945 französische Kriegsgefangenschaft
1948-1951 Studium der Mathematik und Physik, Univ. Rostock
1951-1987 wiss. Assistent, ab 1959 Dozent, ab 1961 Professor für Theoretische Physik, Univ. Rostock
akademische Abschlüsse:
Studium 1951 Staatsexamen (Physik, Mathematik), Univ. Rostock
Promotion 1954 Dr. rer. nat., Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Zur Abweichung vom Ohmschen Gesetz in konzentrierteren starken Elektrolyten.
Habilitation 1959 Dr. rer. nat. habil. (Theoretische Physik), Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Zur Theorie der Lösungen starker Elektrolyte.

akademische Selbstverwaltung:
1964-1968 kommissarischer Institutsdirektor
1968-1974 Sektionsdirektor
Funktionen:
ab 1964 Vorsitzender des Kreisausschusses Rostock-Stadtmitte der Nationalen Front
ab 1969 Mitglied des Kreisvorstands, ab 1977 des Hauptausschusses, ab 1985 Sekretariatsmitglied des Kreisvorstands der NDPD
ab 1976 Redaktionsmitglied des "Journal of Nonequilibrium-Thermodynamics"
ab 1983 Mitglied der Hauptforschungsrichtung "Flüssigkeiten" des wiss. Rates des Ministeriums für Hoch- und Fachschulwesen
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
ab 1972 Akademie der Wissenschaften der DDR
Ehrungen:
1969 Vaterländischer Verdienstorden in Bronze, 1987 in Silber
1969 Ehrennadel der Nationalen Front in Silber
1975 Dr.-Theodor-Neubauer-Medaille in Silber
1977 Gauß-Ehrenplakette
1978 Ehrenmedaille der Nationalen Front
1979 Ehrennadel der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft
1981 Verdienter Hochschullehrer des Volkes

Werke (Auswahl):
Neuere Ergebnisse der Physik der Flüssigkeiten und ihre Bedeutung für Naturwissenschaft und Technik. Berlin 1973.
Entwicklungstendenzen in der Theorie der Flüssigkeiten. Berlin 1986.

Quellen:
Personalakte Günter Kelbg, UAR
Krause, Antje; Mende, Hans-Jürgen: Neuer Friedhof Rostock. Bemerkenswerte Grabstätten. Teil 1. Rostock 2012, S. 97.
weitere Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv III 470, 106-107. (WBIS)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
16.06.2009, mglasow  /  25.02.2015, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Günter Kelbg" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002323
(abgerufen am 24.11.2017)