Falkenhagen, Hans

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Falkenhagen, Hans

Prof. Dr. phil.
1949-1962 Professor mit Lehrstuhl für Theoretische Physik

Fakultät:
1949-1951 Philosophische Fakultät
1951-1962 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Institut:
Physikalisches Institut, ab 1951 Institut für Theoretische Physik
Lehr- und Forschungsgebiete:
Molekulare Theorie der Gase, Flüssigkeiten und Lösungen, insbesondere elektrolytischer Lösungen
Fachgebiet:
33 Physik

weitere Vornamen:
Eduard Wilhelm
Lebensdaten:
geboren am 13.05.1895 in Wernigerode
gestorben am 26.06.1971 in Rostock
Familie:
Vater Eduard Falkenhagen (1858-1929),  Holzschnitzer
Mutter Anna Falkenhagen (1865-1951), geb. Bornemann
Sohn Prof. Dr. med. habil. Dieter Falkenhagen,  Hochschuldozent für Innere Medizin an der Univ. Rostock (Link öffnen Link)
andere Schwiegertochter: Prof. Dr. med. habil. Ursula Falkenhagen,  Professorin für Medizinische Mikrobiologie an der Univ. Rostock (Link öffnen Link)

Kurzbiographie:
1913 Abitur, Wernigerode
1913-1920 Studium der Physik, Chemie und Mathematik an den Univ. Heidelberg, München, Göttingen
1916-1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg
1921-1922 wiss. Assistent, TH Danzig
1922-1927 wiss. Assistent, ab 1924 Privatdozent und Lehrauftrag an der Univ. Köln
1927-1931 Forschungsstipendiat (mit Unterbrechungen) an den Univ. Zürich, Leipzig und Madison (USA)
1932-1935 außerplanmäßiger ao. Professor für Theoretische Physik, Univ. Köln
1936-1945 ao. Professor für Theoretische Physik, TH Dresden
1945-1948 freier Schriftsteller in Radebeul
1949-1962 Professor für Theoretische Physik, 1951 Gründung des Instituts für Theoretische Physik an der Univ. Rostock
1962 Emeritierung, bis 1964 Weiterführung der Institutsleitung, bis 1966 Lehraufträge
akademische Abschlüsse:
Promotion 1921 Dr. phil., Univ. Göttingen
Titel der Arbeit: Kohäsion und Zustandsgleichung bei Dipolgasen.
Habilitation 1924 (Theoretische Physik), Univ. Köln
Titel der Arbeit: Der Paschen-Back-Effekt des Wasserstoffatoms.

akademische Selbstverwaltung:
1951-1962 Institutsdirektor
1962-1964 kommissarischer Institutsdirektor
Funktionen:
1933-1935 Leiter der Abteilung für Elektrolyteforschung, Univ. Köln
1936-1945 Institutsdirektor, TH Dresden
Vorstandsmitglied der Deutschen Physikalischen Gesellschaft
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
ab 1955 Deutsche Akademie der Wissenschaften, Berlin
ab 1962 Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina
Ehrungen:
1955 Nationalpreis III. Klasse

Werke (Auswahl):
Elektrolyte. Leipzig 1932, 2. Aufl.1953.
Die Naturwissenschaft in Lebensbildern großer Forscher. Stuttgart 1948.
Grundlagen der theoretischen Physik. 2 Bände. Stuttgart 1949-1950.
Statistik und Quantentheorie. Stuttgart 1950.
Theorie der Elektrolyte. Leipzig 1971.

Quellen:
Personalakte Hans Falkenhagen, UAR
weitere Literatur:
Kelbg, Günter; Ulbricht, Heinz: Hans Falkenhagen und die Rostocker Elektrolyt-Schule am Institut für theoretische Physik. In: BGUR 17 (1991), S. 83-93.
Gehrke, Wolf-Dietrich: Auf der Liste für den Nobelpreis. Hans Falkenhagen kam aus dem Harz an die Ostsee. In: Ders.: Menschen unter sieben Türmen. Rostocker Familiengeschichten. Rostock 1997, S. 36-39.
Deutsches Biographisches Archiv II 352, 110-112; III 230, 121-122. (WBIS)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
30.06.2009, mglasow  /  29.08.2016, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Hans Falkenhagen" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002330
(abgerufen am 22.11.2017)