Schnese, Werner

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Schnese, Werner

Prof. Dr. sc. nat.
1968-1970 Dozent für Hydrobiologie
1970-1985 o. Professor für Hydrobiologie

Fakultät:
1968-1985 Sektion Biologie
Lehr- und Forschungsgebiete:
Hydro- und Meeresbiologie, Produktionsbiologie der Küstengewässer
Fachgebiet:
42 Biologie

weitere Vornamen:
Paul Herbert
Lebensdaten:
geboren am 10.06.1929 in Belleben (Sachsen-Anhalt)
gestorben am 20.09.1985 in Rostock
Familie:
Vater Paul Schnese (1906-1943),  Landarbeiter
Mutter Lina Schnese (1905-1978), geb. Mädel,  Landarbeiterin

Kurzbiographie:
1943 Volksschulabschluss, Lettin (Sachsen-Anhalt)
1943-1947 Schlosserlehre, ab 1946 Maschinenschlosser in der Maschinenfabrik Halle (ehem. Siebel-Flugzeugwerke)
1945 Arbeitsdienst und Wehrmacht, Angehöriger der Armee Wenck, anschließend englische Kriegsgefangenschaft
1947-1949 Abitur an der Arbeiter- und Bauernfakultät, Univ. Halle
1949-1953 Studium der Biologie (Hauptfach Zoologie), Univ. Halle
1953-1968 planmäßige wiss. Aspirantur (Fachrichtung Hydrobiologie), 1957 planmäßige Habilitationsaspirantur, 1968 wiss. Mitarbeiter am Zoologischen Institut der Univ. Greifswald
1959-1960 Studienaufenthalte an der TH Astrachan und Univ. Leningrad
1968-1985 Dozent, ab 1970 Professor für Hydrobiologie, Univ. Rostock
akademische Abschlüsse:
Studium 1953 Dipl.-Biologe, Univ. Halle
Promotion 1957 Dr. rer. nat., Univ. Greifswald
Titel der Arbeit: Faunistisch-ökologische Untersuchungen über das Zooplankton des Greifswalder Boddens.
Habilitation 1968 Dr. rer. nat. habil., Univ. Greifswald
Titel der Arbeit: Untersuchungen zur Produktionsbiologie des Greifswalder Boddens.

akademische Selbstverwaltung:
1971-1972 stellv. Sektionsdirektor für Ausbildung und Erziehung
1972-1977 Sektionsdirektor
1977-1981 stellv. Sektionsdirektor für Forschung
1983-1985 Sektionsdirektor
Funktionen:
1957-61 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Greifswald
ab 1962 Vorstandsmitglied der Sektion "Ökologie" der Biologischen Gesellschaft der DDR
ab 1967 Mitglied der Kommission für Meeresforschung beim Ministerium für Wissenschaft und Technik
ab 1974 Mitglied, ab 1977 Vorsitzender, ab 1983 stellv. Vorsitzender des wiss. Beirates "Biologie" beim Ministerium für Hoch- und Fachschulwesen
ab 1976 Mitglied der Nationalen Kommission "Ökologie" der Akademie der Wissenschaften
Mitglied des Hochschulrates der DDR
Ehrungen:
1968 Medaille für ausgezeichnete Leistungen
1968 Medaille für aktive Arbeit in der GST

Quellen:
Personalakte Werner Schnese, UAR
Arndt, Ernst-Albert: Werner Schnese und die Herausbildung der Ökosystemforschung an den Boddengewässern Mecklenburg-Vorpommerns. Kolloquiumsvortrag anlässlich des 20. Todestages von Prof. Dr. Werner Schnese. In: Beiträge des Gedenk-Kolloquiums anlässlich des 20. Todestages von Prof. Dr. rer. nat. habil. Werner Schnese. Rostock 2006, S. 7-11. (Link öffnen externer Link)
weitere Literatur:
Schiewer, Ulrich: Werner Schnese and the Development of Coastal Waters Ecology in Rostock, GDR. In: Internationale Revue der gesamten Hydrobiologie 75 (1990), S. 1-13. (Link öffnen externer Link)
Beiträge des Gedenk-Kolloquiums anlässlich des 20. Todestages von Prof. Dr. rer. nat. habil. Werner Schnese. Rostock 2006. (= Rostocker meeresbiologische Beiträge 16 (2006))
Deutsches Biographisches Archiv III 815,211-212. (WBIS)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
20.07.2009, mglasow  /  12.01.2015, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Werner Schnese" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002349
(abgerufen am 21.11.2017)