Schott, Günther

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Schott, Günther

Prof. Dr. phil. et rer. nat. habil.
1955-1959 Professor mit vollem Lehrauftrag für Anorganische Chemie
1959-1969 Professor mit Lehrstuhl für Anorganische Chemie
1969-1981 o. Professor für Anorganische Chemie

Fakultät:
1955-1968 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
1968-1981 Sektion Chemie
Institut:
Institut für Anorganische Chemie
Lehr- und Forschungsgebiete:
Silikonchemie
Fachgebiet:
35 Chemie

weitere Vornamen:
Johannes
Lebensdaten:
geboren am 29.04.1921 in Leipzig
gestorben am 20.08.1985 in Rostock
Familie:
Vater Johannes Schott (1889-1955),  Konrektor
Mutter Ilse Schott (1894-1982), geb. Schraps

Kurzbiographie:
1939 Abitur, Leipzig
1939 NS-Reichsarbeitsdienst
1940-1941 Studium der Chemie und Laborant, Univ. Leipzig
1941-1945 Wehrdienst als Luftnachrichtensoldat, 1945 amerikanische Internierung
1945-1946 kurzzeitig Landarbeiter, anschließend Neulehrer in Leipzig
1953-1955 Dozent für Anorganische Chemie, Univ. Leipzig
1955-1981 Professor für Anorganische Chemie, Univ. Rostock
1981 krankheitsbedingte Emeritierung
akademische Abschlüsse:
Studium 1948 Dipl.-Chemiker, Univ. Leipzig
Promotion 1950 Dr. phil., Univ. Leipzig
Titel der Arbeit: Über die Potentiale des Silbers in silberionenarmen und silberionenfreien Lösungen. Modellversuche zur Theorie der Metallkorrosion.
Habilitation 1953 Dr. rer. nat. habil. (Anorganische Chemie), Univ. Leipzig
Titel der Arbeit: Über die Potentiale der Metalle in fremdionigen Lösungen.

akademische Selbstverwaltung:
1955-1968 Institutsdirektor
1956-1957 Dekan
1958-1960 Prodekan
1965-1966 Dekan
1966-1969 Prodekan
1967-1968 Wahlsenator
1973-1981 Leiter des Wissenschaftsbereichs Allgemeine und Strukturchemie
Funktionen:
1959-1965 Mitglied des wiss. Beirates für Chemie beim Staatssekretariat für Hoch- und Fachschulwesen
1959-1961 Vorstandsmitglied der Chemischen Gesellschaft der DDR
1961-1969 Vorsitzender des Bezirksverbandes Mecklenburg der Chemischen Gesellschaft der DDR
ab 1965 Mitglied der Arbeitsgruppe "Chemie" des wiss. Rates beim Ministerium für Volksbildung
ab 1969 Mitglied der Arbeitsgruppe "Prognose des Chemiestudiums" des Beirates Chemie des Ministeriums für Hoch- und Fachschulwesen
1967-1970 Mitglied des zentralen Arbeitskreises für Forschung und Technik "Theoretische und Physikalische Chemie" beim Ministerium für Wissenschaft und Technik
1969-1971 Vorstandsmitglied der Vereinigung für Kristallographie in der Gesellschaft für Geologische Wissenschaft der DDR
Ehrungen:
1953 Medaille für ausgezeichnete Leistungen
1981 Ehrennadel der Univ. Rostock
Ehrennadel der Univ. Leipzig

Werke (Auswahl):
Zur Geschichte der Chemie an der Universität Rostock (bis 1945). In: WZUR, N-Reihe 18 (1969), 8, S. 981-1017.

Quellen:
Personalakte Günther Schott, UAR
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
01.09.2009, mglasow  /  04.02.2015, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Günther Schott" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002377
(abgerufen am 23.11.2017)