Haring, Fritz

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Haring, Fritz

Prof. Dr. rer. nat.
1949-1952 Professor mit Lehrauftrag für Tierzucht

Fakultät:
1949-1952 Landwirtschaftliche Fakultät
Institut:
Institut für Tierzucht
Lehr- und Forschungsgebiete:
Tierzucht, Tiergenetik
Fachgebiet:
48 Land- und Forstwirtschaft

Lebensdaten:
geboren am 11.01.1907 in Dessau
gestorben am 24.09.1990 in Göttingen
Familie:
Vater Fritz Haring,  Regierungsrat

Kurzbiographie:
1925 Abitur, Ballenstedt (Harz)
1925-1928 Lehrling, später Verwalter bei der Zuckerfabrik Hoym in Hoym (Anhalt)
1928-1931 Studium der Landwirtschaftswissenschaften an den Univ. Jena und Halle
1932-1933 wiss. Assistent in der Versuchswirtschaft für Schweinehaltung Ruhlsdorf
1934-1937 wiss. Assistent am Tierzuchtinstitut, Univ. Halle
1937-1945 Hauptgeschäftsführer des Reichsverbandes deutscher Schweinezüchter in Berlin
1945-1949 Tierzuchtwart und Dozent für Tierzucht, Univ. Halle
1949-1952 Professor für Tierzucht an der Univ. Rostock, Leiter des Zentrums für Tierzucht in Dummerstorf bei Rostock
Übersiedlung in die BRD
1952-1972 Professor für Tierzucht und Haustiergenetik, Univ. Göttingen
akademische Abschlüsse:
Studium 1931 Dipl.-Landwirt, Univ. Halle
Promotion 1932 Dr. rer. nat., Univ. Halle
Titel der Arbeit: Fruchtbarkeit und Fruchtbarkeitsvererbung in der Edelschweinzucht der Provinz Sachsen.
Habilitation 1949 (Tierzucht), Univ. Halle
Titel der Arbeit: Mast- und Schlachteigenschaften und ihre Beziehungen zum Typ verschiedener Schweinerassen und deren Kreuzungen.

akademische Selbstverwaltung:
1952 Institutsdirektor
Ehrungen:
1968 Uovo d'Oro („Goldenes Ei“), Award der Univ. Mailand für herausragende wiss. Beiträge
1976 Richard-Götze-Medaille der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter
1977 Ehrenmitglied der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tierzüchter
1982 Thaer-Thünen-Medaille in Silber der Albrecht-Thaer-Gesellschaft in Celle, Niedersachsen (zugleich im Namen der Landwirtschaftskammern von Weser-Ems und Hannover)
1984 Hermann-von-Nathusius-Medaille
1987 Verdienstkreuz I. Klasse des Verdienstordens der BRD

Werke (Auswahl):
Zusammen mit Hammond, John; Johansson, Ivar (Hg.): Handbuch der Tierzüchtung, 3 Bände, Hamburg 1958 bis 1961.
Rassenkunde, Hamburg 1961.
Schafzucht, 4. Aufl, Stuttgart 1975 bis 7. Auflage 1984.

Quellen:
Personalakte Fritz Haring, UAR; zusammengestellt von Marlon Gollnisch, Rostock
Angaben durch Hartmut Boettcher
weitere Literatur:
Gerber, Theophil: Persönlichkeiten aus Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Veterinärmedizin. Bd. 1, 2. Aufl., Berlin 2004, S. 267.
Comberg, Gustav: Haring, Fritz (1907). In: Die deutsche Tierzucht im 19. und 20. Jahrhundert. Stuttgart 1984, S.692.
Aktuelle Probleme, Schwerpunkte und Entwicklungen der Tierproduktion in Wissenschaft und Praxis. Tierzüchterisches Kolloquium zum 75. Geburtstag von Fritz Haring. Göttingen 1982.
Deutsches Biographisches Archiv II 524, 46. (WBIS)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
16.09.2009, mglasow  /  14.09.2015, relhs
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Fritz Haring" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002386
(abgerufen am 23.11.2017)