Körte, Gustav

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Körte, Gustav

Prof.
1881-1883 ao. Professor der Archäologie
1883-1905 o. Professor der Archäologie

Fakultät:
1881-1905 Philosophische Fakultät
Lehr- und Forschungsgebiete:
Kunst und Kultur der Etrusker, Ikonographie antiker Malerei und Skulptur
Fachgebiet:
15 Geschichte

weitere Vornamen:
Christian Ernst Gustav
Lebensdaten:
geboren am 08.02.1852 in Berlin
gestorben am 15.08.1917 in Hannover (während einer Reise)
Konfession:
evangelisch-uniert
Familie:
Vater Friedrich Körte (1818-1914),  Geheimer Sanitätsrat
Ehefrau Anna Körte (1864-1938), geb. Nasse
Schwiegervater Erwin Nasse,  Professor der Staatswissenschaften, Univ. Rostock (Link öffnen Link)

Kurzbiographie:
Abitur, Berlin
freiwilliger Kriegsdienst
ab 1870 Studium der Altphilologie und Archäologie an den Univ. Göttingen, München und Berlin
1875 Philologisches Staatsprüfung an der Univ. Göttingen
1875-1879 als Stipendiat, dann als Assistent des archäologischen Instituts fünfjährige Forschungsreise nach Italien und Griechenland
stellv. Direktorialassistent am Antiquarium bzw. Königlichen Museum in Berlin
1880-1881 Privatdozent, Univ. Göttingen
1881-1905 ao. Professor, ab 1883 o. Professor für Archäologie an der Univ. Rostock
ab 1905 Erster Sekretär des Kaiserlichen Deutschen Archäologischen Instituts in Rom
1907-1917 o. Professor der Archäologie, Univ. Göttingen
akademische Abschlüsse:
Promotion 1874 Dr. phil., Univ. München
Titel der Arbeit: Über Personifikationen psychologischer Affekte in der späteren Vasenmalerei.
Habilitation 1880 Univ. Göttingen

akademische Selbstverwaltung:
Begründer und Direktor der Archäologischen Sammlung
1885-1886 Dekan
1895-1896 Rektor
1898-1899 Dekan
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
ab 1879 Mitglied, ab 1896 Mitglied der Zentraldirektion des Deutschen Archäologischen Instituts in Berlin
Ehrungen:
1893 Ritterkreuz des Italienischen Mauritius- und Lazarus-Ordens
1905 Ritterkreuz des Hausordens der Wendischen Krone
weitere Informationen:
Gustav Körte führte 1900 zusammen mit seinem Bruder Alfred die erste Ausgrabung der alten Hauptstadt von Phrygien Gordion durch, sie gelten als deren Wiederentdecker.

Werke (Auswahl):
I Rilievi delle urne Etrusche. Mehrere Bände, Rom 1870-1916.
Die antiken Sculpturen aus Boeotien. Athen 1879.
zusammen mit Alfred Körte: Gordion. Ergebnisse der Ausgrabung im Jahre 1900. Berlin 1904.
Das Volumniergrab bei Perugia: Ein Beitrag zur Chronologie der etruskischen Kunst ; mit einem Exkurs über das Kottabos-Spiel. Berlin 1909.
Göttinger Bronzen. Unveränderter Nachdruck der Ausgabe Berlin 1917, Nendeln/Liechtenstein 1970.

Quellen:
Personalakte Gustav Körte, UAR (Zuarbeit von Max Mielke)
weitere Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv II 736,154-156; III 509,200-203 (WBIS)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
10.11.2010, klabahn  /  29.11.2016, relhs
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Gustav Körte" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002492
(abgerufen am 29.03.2017)