Quistorp, Bernhard Friedrich

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Quistorp, Bernhard Friedrich

Prof.
1749-1760 Professor der Theologie (1. Extraconcilarius, herzoglich)

Fakultät:
1749-1760 Theologische Fakultät
Fachgebiet:
11 Theologie, Religionswissenschaft

Lebensdaten:
geboren am 11.04.1718 in Rostock
gestorben am 04.01.1788 in Greifswald
Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater Lorenz Gottfried Quistorp (1691-1743),  Ratsherr
Mutter Anna Maria Quistorp, geb. Berg (1695-1731)
Bruder Johann Jakob Quistorp (1717-1766),  Professor der Physik und Metaphysik, Univ. Rostock (Link öffnen Link)
andere Großvater: Johann Nicolaus Quistorp (1651-1715),  Professor der Theologie, Univ. Rostock (Link öffnen Link)

Kurzbiographie:
bis 1734 Privatunterricht, Rostock
1734-1742 Studium der Philosophie, der Philologie und der Theologie, Univ. Rostock und Univ. Jena
1740-1742 Studienreise durch Mitteldeutschland
ab 1742 Privatdozent, Univ. Rostock
1749-1760 Professor der Theologie, Univ. Rostock
1766-1788 Professor der Theologie, Univ. Greifswald
akademische Abschlüsse:
Promotion 1742 Mag. art., Univ. Rostock
Promotion 1749 Dr. theol., Univ. Rostock
Titel der Arbeit: De Iudaeis Corde Compunctis Act. II. 37.

Funktionen:
ab 1753 Superintendent des Rostocker Kirchenkreises
ab 1766 Prediger an der St. Jakobikirche, Greifswald
ab 1779 Generalsuperintendent der Kirchen und Schulen des Königtums Schwedisch Pommern und des Fürstentums Rügern
Pastor an der St. Nikolaikirche, Greifswald
Kurator der Univ. Greifswald
weitere Informationen:
1758 protestierte er zusammen mit Johann Friedrich Becker und Johann Christian Burgmann gegen den Eintritt Christian Albert Döderleins in die Theologische Fakultät. Dies war einer der Auslöser für die spätere Spaltung der Univ. Rostock und die Gründung der Univ. Bützow und führte 1760 zu seiner Entlassung durch Herzog Ludwig.

Werke (Auswahl):
Quaestio utrum unius scripturae libri cum alio in interpretando collatio sit injusta. Rostock 1736.
Der Theologischen Facultät zu Rostock gegründeter Wiederspruch gegen eine den Mecklenburgischen Intelligentzblättern eingerückte Abhandlung von natürlicher Wahrnehmung mehrerer Selbständigkeiten in dem einigen Wesen Gottes. Rostock 1751.
Disputatio Theologica An Et Quoad Peccatum Originis Rationi Pateat? Rostock 1756.
Sacra naturalicia indicturus academiae Gryphicae civibus. Greifswald 1771.
De Messia, Rege Et Heroe Fortissimo, Ab Ipso Jehova In Monte Zionis Solenni Ritu Instituto. Ps. CX.: Commentatio Critico-Theologica. Greifswald 1784.

Quellen:
Personalakte Bernhard Friedrich Quistorp, UAR
weitere Literatur:
Taddel, Friedrich: Der vollständigen Nachricht vom dem unter den Rostockischen Gelehrten seit bei nahe zweihundert Jahren berühmten Quistorpschen Geschlechte. Neunter Versuch welcher die Geschichte Johann Lorenz Quistorp und seiner beiden ältesten Söhne Johann Jakob und Bernhard Friedrich enthält. In: Eilfte Beilage zu den Erneuerten Berichten von Gelehrten Sachen für den Monat November. Rostock 1767, S.555-560.
Eschenbach, Johann Christian: Annalen der Rostockschen Akademie, Bd. 1, Rostock 1790, S. 107-111.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
23.09.2009, klabahn  /  22.11.2018, btamm
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Bernhard Friedrich Quistorp" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002573
(abgerufen am 17.12.2018)