Keil, Rudolf

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Keil, Rudolf

Prof. Dr. med. habil. Dr. phil. nat.
1957-1960 Professor mit Lehrauftrag für Allgemeine Hygiene
1960-1963 Professor mit vollem Lehrauftrag für Allgemeine Hygiene
1963-1970 Professor mit Lehrstuhl für Allgemeine und Kommunale Hygiene

Fakultät:
1957-1969 Medizinische Fakultät
1969-1970 Bereich Medizin
Institut:
Institut für Allgemeine- und Kommunalhygiene
Lehr- und Forschungsgebiete:
Hygiene, Bakteriologie, Serologie, Mikrobiologie, Strahlenbiologie, Strahlenhygiene
Fachgebiet:
44 Medizin

weitere Vornamen:
Philipp
Lebensdaten:
geboren am 02.09.1904 in Darmstadt
gestorben am 11.12.1997 in Marburg
Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater Philipp Keil (1877-?),  Revisor
Mutter Marie Keil (1876-?)

Kurzbiographie:
1923 Abitur, Darmstadt
1923-1925 Lehrzeit bei der Deutschen Bank, Darmstadt
1925-1929 Studium der Naturwissenschaften (Botanik, Zoologie, Chemie) an den Univ. Freiburg, Heidelberg, Kiel und Gießen
1929-1931 Referendarausbildung an einer Oberrealschule in Gießen
1931-1938 Studium der Humanmedizin, Univ. Gießen und Frankfurt am Main
1933-1936 Unterbrechung des Studiums, Tätigkeit als Volontär an der TH Darmstadt
1939 Medizinalpraktikantenjahr, Frankfurt am Main
1939-1940 Hilfsassistent und Assistent am Kaiser-Wilhelm-Institut für Biophysik, Frankfurt am Main
1940-1945 Praktischer Arzt in Darmstadt und Roßdorf (bei Darmstadt)
1941-1942 wiss. Mitarbeiter, Kältetechnisches Institut der TH Karlsruhe
1942-1943 wiss. Assistent an der Kinderklinik, dem Hygiene Institut und dem Erbbiologischen Institut der Univ. Frankfurt am Main
1945-1947 frei praktizierender Arzt in Roßdorf (bei Darmstadt)
1947-1950 Fachausbildung (Hygiene und Bakteriologie), Hygiene-Institut der Univ. Mainz
1955-1957 Dozent für Hygiene und Bakteriologie, Univ. Jena
1957-1970 Professor für Hygiene, Univ. Rostock
1970 Emeritierung
akademische Abschlüsse:
Studium 1929 Staatsexamen für das höhere Lehramt, Univ. Gießen
Promotion 1930 Dr. phil. nat., Univ. Gießen
Titel der Arbeit: Über systolische und diastolische Veränderungen der Vakuole in den Zellen höherer Pflanzen.
Studium 1938 Medizinisches Staatsexamen, Univ. Frankfurt am Main
Promotion 1940 Dr. med., Univ. Frankfurt am Main
Titel der Arbeit: Der Kaliumgehalt der Drosophila melanogaster (Wildform) und die spontane Mutabilität.
Habilitation 1955 Dr. med. habil. (Hygiene und Bakteriologie), Univ. Jena
Titel der Arbeit: Eine neue Nährbodengrundlage der Bakterienzüchtung und ihre Bedeutung für die Untersuchungstechnik.

akademische Selbstverwaltung:
1958-1968 Leiter der Abteilung Allgemeine und Kommunale Hygiene
Funktionen:
1950-1952 Leiter des Hygiene-Instituts, Univ. Jena
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte e. V.
Medizinische Gesellschaft Rostock
Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie
Deutsche Gesellschaft für Biophysik
Wiss. Gesellschaft für Tuberkulose und Lungenkrankheiten in der DDR

Quellen:
Personalakte Rudolf Keil, UAR; zusammengestellt von Juliane Rudloff, Rostock
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
18.01.2010, mglasow  /  21.09.2016, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Rudolf Keil" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002669
(abgerufen am 17.11.2017)