Scheel, Paul-Friedrich

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Scheel, Paul-Friedrich

Prof. Dr. med. habil.
1939-1945 Dozent für Orthopädie
1950-1951 Dozent für Orthopädie
1951-1954 Professor mit Lehrauftrag für Orthopädie
1954-1957 Professor mit Lehrstuhl für Orthopädie

Fakultät:
1939-1945 Medizinische Fakultät
1950-1957 Medizinische Fakultät
Institut:
Orthopädische Klinik und Poliklinik
Lehr- und Forschungsgebiete:
Körperbehinderungen (Vorsorge und Heilung), Sport- und Schulhygiene
Fachgebiet:
44 Medizin

weitere Vornamen:
Carl Matthias
Lebensdaten:
geboren am 01.10.1883 in Rostock
gestorben am 09.01.1959 in Rostock
Konfession:
keine
Familie:
Vater Dr. med. Ludwig Scheel (1849-1913),  Arzt
Mutter Sophie Scheel (1853-1934), geb. Schleker

Kurzbiographie:
1901 Abitur, Rostock
1901-1902 Einjährig-Freiwilliger, Rostocker Füsilierregiment 90, zuletzt Unteroffizier
1901 paralleles Studium der Kunstgeschichte, Univ. Rostock
1902-1908 Studium der Humanmedizin, Univ. Tübingen und Rostock
1908-1909 Praktisches Jahr, Rostock und Heidelberg
1909-1913 Assistenzarzt und Facharztausbildung Chirurgie, Chirurgische Univ.-Klinik Rostock
1913 Volontärarzt, Orthopädisches Univ.-Ambulatorium Wien
1913-1914 Assistenzarzt, Fachausbildung Orthopädie, Orthopädische Univ.-Klinik München
1914 Assistenzarzt, Oskar-Helene-Heim, Berlin-Dahlem
1914-1919 Teilnahme am Ersten Weltkrieg als Chirurg und Abteilungsarzt, zuletzt Stabsarzt
1919-1923 leitender Arzt, orthopädische Beschaffungsstelle, Versorgungsamt Rostock
1919-1942 leitender Arzt, Mecklenburgische "Landeskrüppelanstalt" Elisabethheim Rostock, dort 1925 Errichtung einer orthopädischen Klinik, 1942 vom Vorstand des Heims für 14 Monate entlassen
1939-1940, 1945 Wehrmacht, Standortlazarett Rostock, 1945 kurzzeitig Stabsarzt und beratender Orthopäde des Wehrkreises II Rostock
1939-1945 Dozent für Orthopädie, Univ. Rostock
1942-1943 niedergelassener Facharzt für Orthopädie, Rostock
1943-1946 leitender Arzt, Mecklenburgische "Landeskrüppelanstalt" Elisabethheim Rostock
1946-1957 Assistenzarzt, 1948 Oberarzt, 1950 Dozent, 1951 Professor, Orthopädische Univ.-Klinik Rostock
1957 Emeritierung
akademische Abschlüsse:
Studium 1908 Medizinisches Staatsexamen, Univ. Rostock
Promotion 1910 Dr. med., Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Über ein eigenartiges Cancroid der Niere.
Habilitation 1938 Dr. med. habil. (Orthopädie), Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Beiträge zur Pathologie der Zwischenwirbelscheibe.

akademische Selbstverwaltung:
1949-1950 kommissarischer Klinikdirektor
1950-1957 Klinikdirektor
Funktionen:
ab 1919 Beiratsmitglied der Fürsorgestelle für Kriegsbeschädigte, Rostock
1921-1923 Vorsitzender des Rostocker-Ärzte-Vereins
ab 1922 Mitglied des Unterausschusses für Gesundheitsfürsorge des Wohlfahrtsamtes, Rostock
ab 1927 Beiratsmitglied des Landesausschusses für hygienische Volksbelehrung
ab 1930 stellv. Beiratsmitglied des Wohlfahrtsamtes Rostock zur Durchführung der Kriegsbeschädigten- und Kriegshinterbliebenenfürsorge
ab 1934 Vorstandsmitglied der Deutschen Orthopädischen Gesellschaft
ab 1935 Sachverständiger der Reichsarbeitergemeinschaft zur Bekämpfung des "Krüppeltums" im Reichsausschuss für Volksgesundheitsdienst Mecklenburg-Lübeck
ab 1938 "Landeskrüppelarzt" Mecklenburg
1946-1949 Betriebs- und Seuchenarzt, Gesundheitsamt Rostock
1950-1951 Vorsitzender der Gesellschaft für Chirurgie der Univ. Rostock
ab 1951 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie
1955-1958 stellv. Vorsitzender der Medizinisch-Wissenschaftlichen Gesellschaft für Chirurgie an der Univ. Rostock
Ehrungen:
1953 Verdienter Arzt des Volkes
1954 Medaille für ausgezeichnete Leistungen
1954 Ehrenmitglied der Orthopädischen Gesellschaft Österreichs
1955 Vaterländischer Verdienstorden der DDR
1957 Ehrenmeister des Orthopädie-Handwerks
Ehrenmitglied der Deutschen Orthopädischen Gesellschaft
Ehrenmitglied der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung des "Krüppeltums"
Ehrenmitglied der Medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaft für Orthopädie der DDR
weitere Informationen:
Schulzentrum Paul Friedrich Scheel, Förderzentrum für Körperbehinderte und Grundschule, Rostock

Quellen:
Personalakte Paul-Friedrich Scheel, UAR; zusammengestellt von Eileen Stammer, Rostock
weitere Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv II 1134, 404-405. (WBIS)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
23.02.2010, mglasow  /  03.02.2015, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Paul-Friedrich Scheel" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002680
(abgerufen am 26.09.2017)