Liebenberg, Otto

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Langeintrag

Liebenberg, Otto

Prof. Dr. sc. nat. habil.
1953-1957 Professor mit Lehrauftrag für Tierzucht

Fakultät:
1953-1957 Landwirtschaftliche Fakultät
Institut:
Institut für Tierzucht
Lehr- und Forschungsgebiete:
Rinderzucht und -haltung
Fachgebiet:
48 Land- und Forstwirtschaft

weitere Vornamen:
Friedrich
Lebensdaten:
geboren am 07.07.1913 in Magdeburg
gestorben am 03.09.1993 in Leipzig
Familie:
Vater Otto Liebenberg (1882-1948),  Reichsbahnangestellter
Mutter Anne Liebenberg (1880-1954), geb. Natho

Kurzbiographie:
1932 Abitur, Magdeburg
1932-1935 Landwirtschaftslehrling, 1934 Wirtschaftsgehilfe, Rittergut Volkstedt bei Eisleben (Provinz Sachsen)
1935-1938 Landwirtschaftsstudium, Univ. Halle
1938-1939 Promotionsstudium, Univ. Halle
1939-1950 wiss. Assistent, später Abteilungsleiter am Kaiser-Wilhelm-Institut für Tierzuchtforschung (später Zentralforschungsanstalt für Tierzucht) in Dummerstorf bei Rostock
1950-1953 Betriebsleiter (Schweinezucht) und Direktor der Versuchs- und Lehranstalt für Viehwirtschaft in Ruhlsdorf bei Berlin, Lehrauftrag an der Univ. Jena
1953-1957 Professor mit Lehrauftrag für Tierzucht (nebenamtlich), Univ. Rostock
1953-1957 Abteilungsleiter (Rinderzucht) und stellv. Direktor des Instituts für Tierzuchtforschung Dummerstorf (hauptamtlich)
1957-1960 Professor mit Lehrstuhl für Tierzüchtung und Haustiergenetik, Humboldt-Univ. Berlin
1960-1978 Professor mit Lehrstuhl für Tierzucht, ab 1969 o. Professor für Rinderzucht und -haltung, Univ. Leipzig
1978 Emeritierung
akademische Abschlüsse:
Studium 1938 Dipl.-Landwirt, Univ. Halle
Promotion 1939 Dr. sc. nat., Univ. Halle
Titel der Arbeit: Auswertung und Ergebnisse der Milchleistungsprüfung in den Herden der Stammzuchtgenossenschaft Insel.
Habilitation 1950 (Tierzucht), Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Der Einfluß verschiedener Umweltfaktoren auf die Befruchtungsfähigkeit der Vatertiere unter besonderer Berücksichtigung des Spermabildes.

Funktionen:
1957-1960 Direktor des Instituts für Tierzüchtung und Haustiergenetik, Humboldt-Univ. Berlin
1960-1968 Direktor des Instituts für Tierzucht und Milchwirtschaft der Univ. Leipzig in Oberholz
1966-1972 Chefredakteur der Zeitschrift „Tierzucht“
1966-1972 Vorsitzender der Forschungsgemeinschaft „Maschinelles Melken“
1967-1968 Dekan der Landwirtschaftlichen Fakultät, Univ. Rostock
1969-1972 Leiter der Lehrgruppe Rinderzucht, Univ. Leipzig
1972-1978 Leiter der Fachgruppe Allgemeine Tierzucht mit Abt. Schafzucht (in Oberholz), Univ. Leipzig
1960-1978 Präsident der Agrarwissenschaftlichen Gesellschaft
1963-1968 Sekretär der Sektion Tierzucht, Tierernährung und Fischerei der Deutschen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften
ab 1963 Mitglied des Landwirtschaftsrates bzw. des Rates für Landwirtschaftliche Produktion und Nahrungsgüterwirtschaft
Mitglied der Agrarkommission beim Zentralkomitee der SED
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
ab 1962 Deutsche Akademie der Landwirtschaftswissenschaften
Ehrungen:
1960 Vaterländischer Verdienstorden in Bronze
1960 Verdienter Züchter
1975 Verdienter Hochschullehrer
1978 Vaterländischer Verdienstorden in Gold
1981 Ehrensenator der Univ. Leipzig
Erwin-Baur-Medaille der Deutschen Akademie der Wissenschaften der DDR

Werke (Auswahl):
Die Besamung der Haustiere, insbesondere des Rindes. Radebeul 1952, 2. Aufl. 1956.
Gemeinsam mit Roszak, Karl-Heinz: Unsere Rinderrassen. Kleine illustrierte Rinderzuchtlehre. Berlin 1956.
Rinderhaltung und -zucht. Teil 4 und 5 der Schriftenreihe Hochschulstudium der Landwirtschaftswissenschaften - Vorlesungsreihe Tierzucht. Berlin 1963, 8. Aufl. 1968.
Beurteilung der Rinder. Radebeul 1963, 3. Aufl. 1969.
Fortpflanzungsbiologie und Besamung. Markkleeberg 1966.
Rinderproduktion. Radebeul 1974.

Quellen:
Personalakte Otto Liebenberg, UAR; zusammengestellt von Pauline Wiebking, Rostock
Gerber, Theophil: Persönlichkeiten aus Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Veterinärmedizin. Bd. 1, 2. Aufl., Berlin 2004, S. 438-439.
Schulze, Eberhard: Otto Liebenberg. In: Die Agrarwissenschaften an der Universität Leipzig. Die Lehr- und Versuchsstationen 1968-1996 und Vorgängereinrichtungen. Leipzig 2012, S. 152-158.
Angaben durch Norbert Liebenberg (Sohn) und Hartmut Boettcher
weitere Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv III 564, 193. (WBIS)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
12.04.2010, mglasow  /  09.10.2015, relhs
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Otto Liebenberg" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002697
(abgerufen am 24.11.2017)