Schleusener, Werner

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Schleusener, Werner

Prof. Dr. phil.
1947-1953 o. Professor für Acker- und Pflanzenbau

Fakultät:
1947-1953 Landwirtschaftliche Fakultät
Institut:
Institut für Acker- und Pflanzenbau
Lehr- und Forschungsgebiete:
Pflanzenzucht, im besonderen Kartoffelzucht und Vermehrung, Pflanzenschutz
Fachgebiet:
48 Land- und Forstwirtschaft

weitere Vornamen:
Kurt Paul
Lebensdaten:
geboren am 20.11.1897 in Müncheberg (Brandenburg)
gestorben am 30.09.1977 in Lüneburg
Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater Gustav Schleusener (?-1915),  Landwirt
Mutter Margarete Schleusener (?-1919), geb. Markgraff

Kurzbiographie:
1914 Abitur, Landsberg an der Warthe
1914-1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg, Soldat in der Feldartillerie, zuletzt Leutnant der Reserve
1919-1920 Lehrzeit als Landwirt in Ostrow bei Zielenzig (Brandenburg, heute Sulęcin)
1921-1922 Wirtschaftsleiter in Brandschäferei bei Neustettin (Pommern)
1923-1925 Studium der Landwirtschaftswissenschaften, Univ. Breslau
1926 Saatzuchtinspektorenexamen
1926-1927 Assistent an der Univ. Breslau
1928-1929 wiss. Leiter der Chemischen Abteilung der Landwirtschaftlichen Kammer in Breslau
1929-1931 wiss. Assistent der Forschungsanstalt für Pflanzenkrankheiten in Landsberg an der Warthe
1931-1945 Geschäftsführer und wiss. Leiter für die Ostdeutsche Pflanzenkartoffel-Gesellschaft, Landsberg an der Warthe
1945-1947 Hauptreferent der Abteilung Ackerbau der Deutschen Verwaltung für Land- und Forstwirtschaft Berlin
1947-1953 Professor mit Lehrstuhl für Acker- und Pflanzenbau, Univ. Rostock
ab 1953 Übersiedlung nach Lüneburg (Beweggründe siehe Anhang), Tätigkeit in einem Pflanzenkartoffelvermehrungsbetrieb
akademische Abschlüsse:
Studium 1925 Dipl.-Landwirt, Univ. Breslau
Promotion 1926 Dr. phil., Univ. Breslau
Titel der Arbeit: Über den Verlauf der Nährstoffaufnahme einiger Hirsearten bei verschiedener Düngung.

akademische Selbstverwaltung:
1947-1953 Institutsdirektor
1953 Mitglied im Senat

Werke (Auswahl):
Kartoffelbau im bäuerlichen Betrieb. Berlin 1948, 2. Aufl. 1949.
Pflege der Hackfrüchte. Berlin 1952.
Hohe Erträge im Kartoffelbau durch bessere Anbautechnik. Berlin 1953.
Pflanzkartoffelbau. Berlin 1953.
Neuzeitlicher Kartoffelbau. Eine Anleitung für Bauern, Vermehrer, Berater. Frankfurt am Main 1959.

Quellen:
Personalakte Werner Schleusener; zusammengestellt von Nadine Stoll, Rostock
Gerber, Theophil: Persönlichkeiten aus Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Veterinärmedizin. Bd. 2, 2. Aufl., Berlin 2004, S. 665.
Als Professor für Acker- und Pflanzenbau in Rostock - der bittere Weg der Erkenntnis für Prof. Schleusener. In: Müller, Werner; Pätzold, Horst (Hg.): Lebensläufe im Schatten der Macht. Zeitzeugeninterviews aus dem Norden der DDR. Schwerin 1998, S. 55-59.
Bremer, Kurt: Prof. Schleusener zum ehrenden Andenken. In: Der Kartoffelbau. Jg. 28 (1977), S. 303.
weitere Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv II 1153, 40; III 801, 260-261. (WBIS)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
09.06.2010, mglasow  /  11.06.2014, relhs
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Werner Schleusener" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002724
(abgerufen am 12.12.2017)