Wildt, Klemens

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Wildt, Klemens

Prof. Dr. phil.
1933-1940 Privatdozent für Geschichte und Pädagogik der Leibesübungen
1940-1944 Dozent für Geschichte und Pädagogik der Leibesübungen

Fakultät:
1933-1944 Philosophische Fakultät
Institut:
Institut für Leibesübungen und körperliche Erziehung
Fachgebiet:
76 Sportwissenschaft
80 Pädagogik

weitere Vornamen:
Karl
Lebensdaten:
geboren am 11.11.1901 in Dortmund
gestorben am 27.08.1980 in Bonn-Bad Godesberg
Konfession:
römisch-katholisch
Familie:
Vater Ernst Wildt (1859-?),  Eisenbahn-Obersekretär
Mutter Maria Wildt (1858-?), geb. Müller

Kurzbiographie:
1922 Abitur, Essen
1922-1925 Studium an der Deutschen Hochschule für Leibesübungen in Berlin, parallel dazu Studium der Geschichte, Geografie und Germanistik, Univ. Berlin
1926-1929 Studium der Geschichte, Philosophie, Pädagogik und Psychologie, Univ. Leipzig; gleichzeitig Erster Assistent am Institut für Leibesübungen
1929-1944 Universitäts-Turn- und Sportlehrer, 1933 Privatdozent, 1940 Dozent, Univ. Rostock
1944-1945 Versetzung und Lehrauftrag, Hochschulinstitut für Leibesübungen, Univ. Graz
1962-1967 Professor für Geschichte und Theorie der Leibesübungen, Univ. Bonn
1967 Emeritierung
akademische Abschlüsse:
Studium 1925 Diplom-Turn- und Sportlehrer, Deutsche Hochschule für Leibesübungen, Berlin
Promotion 1931 Dr. phil., Univ. Leipzig
Titel der Arbeit: Friedrich Ludwig Jahn und das deutsche Turnen. Dargestellt unter Verwendung nicht veröffentlichter Akten des Preußischen Ministeriums des Innern und des Preußischen Geheimen Staatsarchivs in Berlin-Dahlem.
Habilitation 1933 (Geschichte und Pädagogik der Leibesübungen), Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Die Entwicklung des Übungsstoffes und der Lehrweise der deutschen Leibesübungen im 19. Jahrhundert.

akademische Selbstverwaltung:
1929-1944 Institutsdirektor
Funktionen:
ab 1933 Mitglied der SS, Scharführer und Sportreferent
1952-1967 Direktor des Instituts für Leibeserziehung, Univ. Bonn
1966 Mitglied des Committee for Sociology of Sport (ICSS)
1967 Mitglied im Historikerkomitee des UNESCO-Weltrates für Leibeserziehung und Sport (ICSPE)
1972-1980 Vizepräsident des Internationalen Komitees für Geschichte des Sports und der Körpererziehung (ICOSH)

Werke (Auswahl):
Leibesübungen im deutschen Mittelalter. Versuch einer kultursoziologischen Deutung. Frankfurt am Main 1957.
Auswanderer und Emigranten in der Geschichte der Leibesübungen. Schorndorf 1964.
Daten zur Sportgeschichte. Teil 1: Die "Alte Welt" und Europa bis 1750. Schorndorf 1970.
Daten zur Sportgeschichte. Teil 2: Europa von 1750 bis 1894. Schorndorf 1974.
Daten zur Sportgeschichte. Teil 3: Nord- und Lateinamerika bis 1900. Schorndorf 1977.
Daten zur Sportgeschichte. Teil 4. Asien, Afrika, Australien und Neu-Seeland bis 1900. Schorndorf 1980.

Quellen:
Personalakte Klemens Wildt, UAR; zusammengestellt von Michael Landeck, Rostock
Kürschners deutscher Gelehrtenkalender. Berlin 1976.
weitere Literatur:
Pahncke, Wolfgang: Die Universität 1419-1945. Rostock 1972. (Beiträge zur Rostocker Sportgeschichte, Bd. 1).
Schroeder, Christian (Hg.): 1927-1997: 70 Jahre Institut für Sportwissenschaft der Universität Rostock. Festschrift anlässlich der Jubiläumsveranstaltung. Rostock 1997.
Deutsches Biographisches Archiv III 993, 344. (WBIS)
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
28.07.2010, mglasow  /  12.06.2014, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Klemens Wildt" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002756
(abgerufen am 14.12.2017)