Brinkel, Karl

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Brinkel, Karl

Prof. Dr. theol.
1964-1965 Professor mit Lehrauftrag für Praktische Theologie

Fakultät:
1964-1965 Theologische Fakultät
Institut:
Praktisch-theologisches Institut
Lehr- und Forschungsgebiete:
Religionspädagogik, Bibelübersetzung, Predigtlehre, Geschichte der Praktischen Theologie, Theologie Martin Luthers und Reformationsgeschichte
Fachgebiet:
11 Theologie, Religionswissenschaft

weitere Vornamen:
Paul
Lebensdaten:
geboren am 20.02.1913 in Lauban (Schlesien)
gestorben am 13.02.1965 in Zella-Mehlis (Thüringen)
Konfession:
evangelisch-lutherisch
Familie:
Vater Paul Brinkel,  Kaufmann
Mutter Klara Brinkel, geb. Pippan

Kurzbiographie:
1932 Abitur, Görlitz
1932-1936 Studium der Theologie, Univ. Breslau
1936 Erste Theologische Prüfung, Konsistorium der Evangelischen Kirchenprovinz Schlesien
1936-1939 Vikar, Evangelischer Presseverband für Schlesien (Breslau), 1937 Evangelische Kirchgemeinde (Görlitz), ab 1937 Domkandidatenstift (Predigerseminar) (Berlin), ab 1938 Evangelische Kirchgemeinde (Parchwitz (Schlesien)), ab 1939 Evangelische Kirchgemeinde (Standorf (Schlesien))
1939 Zweite Theologische Prüfung, Konsistorium der Evangelischen Kirchenprovinz Schlesien
1939-1940 Pfarrvikar, 1939 Evangelischer Presseverband für Schlesien (Breslau), ab 1939 Evangelische Kirchgemeinde (Hirschburg (Regensburg))
1940-1945 Wehrmacht, Infanterie, zuletzt Leutnant, kurzzeitig in britischer Kriegsgefangenschaft
1941-1947 Pfarrer, Evangelische Kirchgemeinde, Hirschburg, 1945 Ellerode (Göttingen), ab 1945 Schmölln (Thüringen)
1947-1954 Leiter des Katechetenseminars, Eisenach
1954-1963 Rektor des Predigerseminars und Pastoralkollegs, Eisenach
1961-1964 Lehrbeauftragter für Katechetik, Univ. Jena
1964-1965 Professor, Univ. Rostock
akademische Abschlüsse:
Promotion 1956 Dr. theol., Univ. Jena
Titel der Arbeit: Die Lehre Luthers von der fides infantium bei der Kindertaufe.

akademische Selbstverwaltung:
1964-1965 Institutsdirektor
Funktionen:
1936-1939 Hauptschriftleiter des "Evangelischen Preßverbandes Schlesien"
ab 1952 stellv. Vorsitzender, ab 1961 Vorsitzender, Thüringer Bibelwerk, Eisenach
1952-1961 Vorsitzender, Eisenacher Bibelgesellschaft
ab 1952 Mitglied der Kommission zur Revision des Alten Testaments der Lutherbibel
ab 1954 Kirchenrat, Landeskirchenrat der evangelisch-lutherischen Kirche in Thüringen, Eisenach
ab 1960 Mitglied der Synode der evangelisch-lutherischen Kirche in Thüringen

Werke (Auswahl):
Luthers Hermeneutik in seiner Übersetzung des Alten Testaments und die gegenwärtige Revision der Lutherbibel. Berlin 1960.
(Bearb.): Des Herren Name steht uns bei. Berlin 1961.
Zusammen mit Hintzenstern, Herbert von (Bearb.): Luthers Freunde und Schüler in Thüringen. Berlin 1961.

Quellen:
Personalakte Karl Brinkel, UAR
weitere Literatur:
Grundmann, Walter (Hg.): Anschaulichkeit als katechetisches Problem: Karl Brinkel in memoriam. Berlin 1965.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
08.09.2010, nhapp  /  26.08.2015, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Karl Brinkel" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002794
(abgerufen am 25.11.2017)