Arnim, Hans von

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Arnim, Hans von

Prof.
1893-1893 ao. Professor für klassische Philologie
1893-1900 o. Professor für klassische Philologie

Fakultät:
1893-1900 Philosophische Fakultät
Institut:
Klassisch-philologisches Seminar
Lehr- und Forschungsgebiete:
Hellenistische Philosophie und Bildungsgeschichte, Platon, Aristoteles
Fachgebiet:
18.40 Klassische Sprachen und Literaturen: Allgemeines

weitere Vornamen:
Friedrich August
Lebensdaten:
geboren am 14.09.1859 in Groß Fredenwalde (Uckermark)
gestorben am 26.05.1931 in Wien
Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater Friedrich Wilhelm Ferdinand von Arnim (1836-1929),  Rittergutsbesitzer
Mutter Adelheid Auguste Johanne von Arnim-Milmersdorf (1838-1929)

Kurzbiographie:
1877 Abitur, Berlin
1877 Jurastudium, Univ. Berlin
1878-1881 Studium der klassischen Philologie an den Univ. Heidelberg, Greifswald und Berlin
1882 Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien
1882-1884 Probekandidat und wiss. Hilfslehrer, Elberfeld
1884-1886 o. Lehrer, Bonn
1888-1892 Privatdozent der klassischen Philologie, Univ. Halle-Wittenberg
1893-1900 ao. Professor, o. Professor für klassische Philologie, Univ. Rostock
1900-1914 o. Professor für griechische Philologie, Univ. Wien
1909 Ablehnung des Rufs an die Univ. Göttingen
1914-1921 Professor, Univ. Frankfurt am Main
1921-1930 o. Professor für klassische Philologie, Univ. Wien
akademische Abschlüsse:
Promotion 1882 Dr. phil., Univ. Greifswald
Titel der Arbeit: De prologorum Euripideorum arte et interpolatione.
Habilitation 1888 (klassische Philologie), Univ. Halle-Wittenberg
Titel der Arbeit: Quellenstudien zu Philo von Alexandria.

akademische Selbstverwaltung:
Institutsdirektor
Mitglied der Prüfungskommission für Kandidaten des höheren Lehramts
Funktionen:
Herausgeber der "Wiener Studien. Zeitschrift für klassische Philologie"
1914/1915 Dekan der PHF, Univ. Frankfurt am Main
1916/1917 Rektor, Univ. Frankfurt am Main
1926-1929 Direktor der wiss. Prüfungskommission für das Lehramt an Mittelschulen in Wien
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
1883 Bergischer Geschichtsverein
1903 Akademie der Wissenschaften in Wien
Akademie der Wissenschaften in Amsterdam
1920 Akademie der Wissenschaften in Kopenhagen
Ehrungen:
1919 Ehrenmitglied der Univ. Rostock

Werke (Auswahl):
Die Entstehung der Gotteslehre des Aristoteles. Wien 1931.
Euripides, Tragödien. Übersetzt von Hans von Arnim. Mit einer Einführung und Erläuterung von Bernhard Zimmermann. München 1990.
Platos Jugenddialoge und die Entstehungszeit des Phaidros. Nachdruck der 1. Auflage Leipzig, Berlin 1914, Amsterdam 1967.
Leben und Werke des Dio von Prusa. Mit einer Einleitung: Sophistik, Rhetorik, Philosophie in ihrem Kampf um die Jugendbildung. Nachdruck der Ausgabe Berlin 1898, Hildesheim 2004.
Stoicorum veterum fragmenta, 3 Bände. Gesammelt von Hans von Arnim. Nachdruck der Ausgabe Stuttgart 1964, (Charleston) 2011.

Quellen:
Personalakte Hans von Arnim, UAR (Zuarbeit von Franz Vandrey)
weitere Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv II 40,210-280; III 23,404-405 (WBIS)
Schwabl, Hans: Hans von Arnim. In: Calder, William u.a. (Hrsg.): Wilamowitz in Greifswald. Hildesheim, Zürich, New York 2000, S. 341-431.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
10.11.2010, klabahn  /  04.04.2016, relhs
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Hans von Arnim" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002907
(abgerufen am 24.11.2017)