Wachenfeld, Friedrich

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Wachenfeld, Friedrich

Prof.
1899-1928 o. Professor der Rechte/Strafrecht, Prozessrecht, Konkursrecht

Fakultät:
1899-1928 Juristische Fakultät
Institut:
Kriminalistisches Seminar
Lehr- und Forschungsgebiete:
Strafrecht, Strafprozess, Zivilprozessrecht
Fachgebiet:
86 Recht

Lebensdaten:
geboren am 08.10.1865 in Kassel
gestorben am 15.05.1928 in Rostock
Konfession:
evangelisch-reformiert
Familie:
Vater Prof. Dr. phil. Gustav Wachenfeld
Mutter Julie Wachenfeld, geb. Berner
Schwiegersohn Prof. Dr. phil. Hermann Güntert,  Professor für Vergleichende Sprachwissenschaft an der Univ. Rostock (Link öffnen Link)

Kurzbiographie:
Abitur, Bad Hersfeld (Hessen)
1884-1887 Studium der Rechte an den Univ. Heidelberg, Leipzig, Berlin und Marburg
1887 Referendarexamen
1887-1891 Referendar in Burghaun, Bad Hersfeld und Marburg (Hessen)
1890-1896 Privatdozent für Strafrecht, Univ. Marburg
1894-1899 Titularprofessor, ab 1896 ao. Professor für Strafrecht, Strafprozess, Zivilprozessrecht und Zivilprozesspraktikum, Univ. Marburg
1899-1928 o. Professor der Rechte/Strafrecht, Prozessrecht, Konkursrecht, Univ. Rostock
1928 im Amt verstorben
akademische Abschlüsse:
Promotion 1888 Dr. iur., Univ. Göttingen
Titel der Arbeit: Die Überlegung in unserem heutigen Mordbegriff.
Habilitation 1890 (Strafrecht und Strafprozess), Univ. Marburg

akademische Selbstverwaltung:
1900-1901 Dekan
1905-1906 Dekan
1911-1912 Dekan
1915-1916 Dekan
1919-1920 Dekan
Funktionen:
1924-1928 Leiter des neuerrichteten Kriminalistischen Seminars, Univ. Rostock
Mitglied der Prüfungsbehörde beim Landgericht Rostock
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
Internationale Vereinigung für Rechts- und Wirtschaftsphilosophie
Ehrungen:
1916 Geheimer Justizrat

Werke (Auswahl):
Die Begriffe von Mord und Totschlag sowie vorsätzlicher Körperverletzung mit tödlichem Ausgange in der Gesetzgebung seit der Mitte des 18ten Jahrhunderts. Ein Beitrag zur vergleichenden Geschichte der Strafgesetzgebung. Marburg 1890.
Theorie der Verbrechenskonkurrenz. Berlin 1893.
Homosexualität und Strafgesetz. Ein Beitrag zur Untersuchung der Reformbedürftigkeit des 175 ST. G. B. Leipzig 1901.
Die Tötungsdelikte. Berlin 1909.
Lehrbuch des deutschen Strafrechts. München 1914.

Quellen:
Personalakte Friedrich Wachenfeld, UAR (Zuarbeit von Max Mielke)
Personendatenbank Familienstammbaum Heidermanns (Link öffnen externer Link)
weitere Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv II 1352,136-138; III 955,115 (WBIS)
Eintrag im Marburger Professorenkatalog online (Link öffnen externer Link)
Wachenfeld, Friedrich. In: Deutsches Literatur-Lexikon, Bd. 26. Zürich 2006.
Nekrolog. In: Deutsches biographisches Jahrbuch. Stuttgart 1931. S. 340.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
10.11.2010, klabahn  /  04.04.2017, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Friedrich Wachenfeld" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002915
(abgerufen am 11.12.2017)