Volck, Wilhelm

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Volck, Wilhelm

Prof.
1900-1904 o. Professor für alttestamentliche Theologie und hebräische Philologie

Fakultät:
1900-1904 Theologische Fakultät
Lehr- und Forschungsgebiete:
Alttestamentliche Theologie und hebräische Philologie
Fachgebiet:
11 Theologie, Religionswissenschaft

weitere Vornamen:
Johann Christoph
Lebensdaten:
geboren am 18.11.1835 in Nürnberg
gestorben am 29.05.1904 in Rostock
Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater Andreas Volck (1800-1888),  Kaufmann und Fabrikbesitzer
Mutter Caroline Pauline Amalie, geb. Schürer
Schwiegersohn Prof. Dr. med. Otto Büttner,  außerplanmäßiger ao. Professor für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Univ. Rostock (Link öffnen Link)

Kurzbiographie:
1857 Abitur, Nürnberg
1857-1859 Studium der Theologie und Philologie an den Univ. Erlangen und Leipzig
1859-1861 Pfarrvikar an der Neustädter Kirche (bei Leipzig)
1861-1863 Privatdozent für das Alte Testament, Univ. Erlangen
1861-1898 Dozent, ab 1863 ao. Professor, ab 1864 o. Professor, Univ. Dorpat
Religionslehrer an der Töchterschule, Dorpat
1875-1894 Gründung eines deutschen Privatgymnasiums und dort Tätigkeit als Religions- und Lateinlehrer, Dorpat
1898-1900 Honorarprofessor, Univ. Greifswald
1900-1904 o. Professor für alttestamentliche Theologie und hebräische Philologie, Univ. Rostock
1904 nach kurzer Krankheit im Amt verstorben
akademische Abschlüsse:
Promotion 1859 Dr. phil., Univ. Leipzig
Titel der Arbeit: Mosis canticum cygneum.
Promotion 1861 Lic. theol., Univ. Erlangen
Habilitation 1861 (Altes Testament), Univ. Erlangen

akademische Selbstverwaltung:
1903-1904 Dekan
Funktionen:
1891-1893 mehrfach Dekan der Theologischen Fakultät der Univ. Dorpat
Präsident des Kirchenrats der Universitätsgemeinde Dorpat
Ehrungen:
1870 Dr. theol. hc. der Univ. Erlangen
Kaiserlich-Russischer Wirklicher Staatsrat
St. Annen Orden
Stanislaus-Orden

Werke (Auswahl):
Der Segen Moses. Erlangen 1873.
Welches ist der Charakter der semitischen Völker und welches ihre Stellung in der Welt und Kulturgeschichte? Dorpat 1884.
Heilige Schrift und Kritik. Erlangen 1897.
Zum Kampfe um Bibel und Babel. Rostock 1903.

Quellen:
Personalakte Wilhelm Volck, UAR (Zuarbeit von Philipp Frenk)
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. 31 (2010) Sp. 1407-1418. (Link öffnen externer Link)
weitere Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv II 1346,429-436; III 951,79 (WBIS)
Deutsches Biographisches Archiv I 1315,17a-18 (WBIS)
Erinnerungen an Professor Wilhelm Volck. Willigerode, Paul. In: Baltische Lebenserinnerungen (1926), S. 201-217.
Zum Gedächtnis an ... Wilhelm Volck : Worte der Erinnerung von seinen Freunden. Leipzig, 1904.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
10.11.2010, klabahn  /  15.02.2017, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Wilhelm Volck" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002916
(abgerufen am 19.11.2017)