Reinke, Friedrich

direkt zum Inhalt

Reinke, Friedrich

 
1893-1900 Privatdozent
1900-1908 ao. Professor der Medizin/Anatomie

Fakultät:
1893-1908 Medizinische Fakultät
Institut:
Anatomisches Institut
Lehr- und Forschungsgebiete:
Zellforschung
Fachgebiet:
44 Medizin

weitere Vornamen:
Berthold
Lebensdaten:
geboren am 11.04.1862 in Ziethen (bei Ratzeburg)
gestorben am 12.05.1919 in Wiesbaden
Konfession:
evangelisch-lutherisch
Familie:
Vater Theodor Friedrich Julius Reinke (1817-1887),  Pastor
Mutter Elisabeth Reinke, geb. Kämpffer (1821-1880)
Bruder Prof. Dr. Johannes Reinke (1849-1931),  Professor an der Univ. Göttingen, Professor und Rektor der Univ. Kiel sowie Mitbegründer der Deutschen Botanischen Gesellschaft (Link öffnen Link)

Kurzbiographie:
1883 Abitur, Rostock
1883-1891 Studium der Medizin, Univ. Göttingen und Univ. Kiel
1886-1901 Assistent am Physiologischen Institut, Univ. Göttingen
1890 Approbation
1891 Assistent am Pathologischen Institut, Univ. Zürich
1891-1892 Schiffsarzt auf der "Weiland", Reise nach und Aufenthalt in Porto Alegre, Brasilien
1892-1893 praktizierender Arzt, Dahmen (Mecklenburg)
1893-1900 Privatdozent, Univ. Rostock
1900-1908 ao. Professor der Medizin/Anatomie, Univ. Rostock
1908 Assistent am Pathologischen Institut, Städtisches Krankenhaus Wiesbaden
akademische Abschlüsse:
Promotion 1891 Dr. med., Univ. Kiel
Titel der Arbeit: Untersuchungen über das Verhältnis der von Arnold beschriebenen Kernformen zur Mitose und Amitose.
Habilitation 1893 Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Zellstudien

akademische Selbstverwaltung:
1895-1896 komiss. Direktor
Funktionen:
1893-1904 1. Prosektor am Anatomischen Institut, Univ. Rostock
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
1893-1923 Deutsche Anatomische Gesellschaft
weitere Informationen:
stand in stetem akademischen und persönlichen Konflikt mit Prof. Barfurth

Werke (Auswahl):
Über Kristalloidbildungen in den interstitiellen Zellen des menschlichen Hodens. 1896.
Über die funktionelle Struktur der menschlichen Stimmlippen mit besonderer Berücksichtigung des elastischen Gewebes. Wiesbaden 1897.
Kurzes Lehrbuch der Anatomie des Menschen für Studirende und Ärzte mit genauester Berücksichtigung der Basler anatomischen Nomenklatur. 1899
Grundzüge der allgemeinen Anatomie: Zur Vorbereitung auf das Studium der Medizin; nach biologischen Gesichtspunkten bearbeitet. Wiesbaden 1901.
Experimentelle Forschungen an Säugethieren über Erzeugung künstlicher Blastome. 1913.

Quellen:
Personalakte Friedrich Reinke, UAR (Zuarbeit von Max Mielke)
weitere Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv I 1018,374 (WBIS)
Dräger, Désirée Louise: Friedrich Berthold Reinke (1862-1919). Eine biographische und bibliographische Aufarbeitung seines Lebens und seiner wichtigsten wissenschaftlichen Werke. Diss. Rostock 2012.
Dreschke, Uta: Biographie und wissenschaftliches Werk der Prosektoren des Anatomischen Instituts Rostock von 1853-1945. Rostock 1969.
Willgeroth, Gustav: Die mecklenburgischen Aerzte von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart. Schwerin 1929, S. 280-281.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
10.11.2010, klabahn  /  21.02.2017, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Friedrich Reinke" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002944
(abgerufen am 20.11.2017)