Steinbrecher, Willy (Wilhelm)

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Steinbrecher, Willy (Wilhelm)

Prof. Dr. phil.
1946-1950 Professor mit vollem Lehrauftrag für Theoretische Pädagogik

Fakultät:
1946-1950 Pädagogische Fakultät
Institut:
Institut für Theoretische Pädagogik (ab 1949 Institut für Erziehungswissenschaften)
Fachgebiet:
80 Pädagogik

weitere Vornamen:
Friedrich
Lebensdaten:
geboren am 13.09.1894 in Lützen (Kr. Merseburg)
gestorben am 25.12.1973 in Bremen
Konfession:
evangelisch
Familie:
Vater Karl Steinbrecher (-1904),  Müller, Sparkassenrendant
Mutter Marie Steinbrecher (-1937)

Kurzbiographie:
1908-1914 Präparandie, Erste Lehrerprüfung, Bunzlau (Schlesien)
1914-1915 Teilnahme am Ersten Weltkrieg, verwundet und aus Militärdienst entlassen
1916-1919 Tätigkeit als Hilfslehrer in Spiller und Johnsdorf (Riesengebirge), sowie in Bunzlau
1917 Zweite Lehrerprüfung
1919 Abitur, Görlitz
1919-1926 Tätigkeit als Volksschullehrer in Breslau, gleichzeitiges Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Französisch, Univ. Leipzig, Breslau
1925 Staatsexamen, Univ. Breslau
1926-1929 Studienassessor in Bunzlau
1929-1931 Studienrat am Oberlyzeum in Grünberg (Schlesien)
1931-1932 kommissarischer Schulrat in Mühlhausen (Thüringen)
1932-1933 Studiendirektor am Lyzeum in Waldenburg (Schlesien)
1933 als Mitglied der SPD vom Dienst zwangsbeurlaubt und zum Studienrat degradiert
1934-1945 Studienrat an Oberschule in Goldberg (Schlesien)
1945 Zivilinternierter im Kaukasus
1945-1946 Referent für höhere Schulen des Bezirksschulamtes in Cottbus
1946-1950 Professor, Univ. Rostock
1950 "Republikflucht" nach Westberlin [siehe Anhang]
weiterer Lebensweg unbekannt
akademische Abschlüsse:
Promotion 1922 Dr. phil., Univ. Breslau
Titel der Arbeit: Richard Wagners Stellung zur bildenden Kunst.

akademische Selbstverwaltung:
1946-1948 Dekan
1946-1950 Institutsdirektor

Quellen:
Personalakte Willy Steinbrecher, UAR
weitere Literatur:
Horn, Klaus-Peter: Erziehungswissenschaft in Deutschland im 20. Jahrhundert. Zur Entwicklung der sozialen und fachlichen Struktur der Disziplin von der Erstinstitutionalisierung bis zur Expansion. Bad Heilbrunn 2003, S. 111.
Handschuck, Martin: Auf dem Weg zur sozialistischen Hochschule. Die Universität Rostock in den Jahren 1945-1955. Bremen 2003, S. 95 ff.
Deutsches Biographisches Archiv (DBA) II 1258,135.
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
16.11.2010, nhapp  /  26.08.2015, mschabacker
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Willy (Wilhelm) Steinbrecher" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002952
(abgerufen am 24.11.2017)