Brückner, Helmut

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Brückner, Helmut

Prof. Dr. med. habil.
1960-1965 Dozent für Chirurgie
1965-1969 Professor mit Lehrauftrag für Chirurgie
1969-1985 o. Professor für Chirurgie (Traumatologie)

Fakultät:
1960-1969 Medizinische Fakultät
1969-1985 Bereich Medizin
Institut:
Chirurgische Univ.-Klinik
Lehr- und Forschungsgebiete:
Plastische und Wiederherstellungschirurgie, Unfallheilkunde
Fachgebiet:
44 Medizin

Lebensdaten:
geboren am 02.09.1919 in Mengersgereuth-Hämmern (Thüringen)
gestorben am 31.08.1988 in Rostock
Familie:
Vater Oskar Brückner (1895-1965),  Zimmermeister
Mutter Meta Brückner (1893-1957), geb. Bauer

Kurzbiographie:
1939 Abitur, Sonneberg
1939-1946 Studium der Humanmedizin, Univ. Erlangen
1940-1942 Wehrmacht, Sanitäter, zuletzt Feld-Unterarzt
1946-1952 Volontärassistent an der Chirurgischen Univ.-Klinik Erlangen
1952-1958 Stationsarzt an der Chirurgischen Univ.-Klinik Jena
1953 Facharzt für Chirurgie
1958-1985 Oberarzt, ab 1964 1. Oberarzt an der Chirurgischen Univ.-Klinik Rostock
1960-1985 Dozent, ab 1965 Professor an der Univ. Rostock
1985 Emeritierung
akademische Abschlüsse:
Studium 1946 Medizinisches Staatsexamen, Univ. Erlangen
Promotion 1946 Dr. med., Univ. Erlangen
Titel der Arbeit: Die Anatomie der Luftröhre beim lebenden Menschen. Eine Untersuchung mittels der Stereoskopie des Röntgenbildes.
Habilitation 1959 Dr. med. habil. (Chirurgie), Univ. Rostock
Titel der Arbeit: Die Wachstums- und Metastasierungstendenz des Mastdarmkrebses. Eine lymphographische und klinische Studie.

akademische Selbstverwaltung:
1960-1985 Leiter der Traumatologischen Abteilung
1964-1985 stellv. Direktor der Chirurgischen Univ.-Klinik
Funktionen:
ab 1964 1. Vorsitzender der Sektion Plastische und Wiederherstellungschirurgie der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie der DDR
ab 1970 Vizepräsident der Internationalen Gesellschaft für Kiefer- und Gesichtschirurgie
Mitglied des Vorstands der Gesellschaft für Chirurgie der DDR
Mitglied des Vorstands der Nationalen Vereinigung für den wissenschaftlichen Film der DDR
ehrenamtlicher Sportarzt für den SC Empor und den FC Hansa Rostock
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
ab 1954 Deutsche Gesellschaft für Chirurgie
ab 1960 Sektion Chirurgie der Deutschen Gesellschaft für klinische Medizin
ab 1965 Österreichische Gesellschaft für Unfallchirurgie
Ehrungen:
1980 Obermedizinalrat
1983 Hufeland-Medaille in Gold

Werke (Auswahl):
Frakturen und Luxationen. Berlin 1969, 6. Aufl. 1991.
Stiellappenplastik bei chronischen Unterschenkelwunden. Leipzig 1970.
Zusammen mit Hoff, Hermann: Der Gipsverband. Berlin 1979, 2. bearb. Aufl. 1983.
Zusammen mit Hinze, Manfred: Zugangswege in der Traumatologie. Ein Operationsatlas. Leipzig 1980, 2. Aufl. 1986, Stuttgart 1986.
Verbandvademecum. Berlin 1988.

Quellen:
Personalakte Helmut Brückner, UAR
Internet-Ressourcen:

eingestellt / geändert:
21.12.2010, klabahn  /  13.01.2015, relhs
Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Helmut Brückner" im Catalogus Professorum Rostochiensium,
URL: http://purl.uni-rostock.de/cpr/00002970
(abgerufen am 24.11.2017)